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iOS 8 versteckt Nutzer vor neugierigen WLAN-Anbietern

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Bewegungsprofile adé  

iOS 8 versteckt Nutzer im WLAN

10.06.2014, 14:33 Uhr | t-online.de

iOS 8 versteckt Nutzer vor neugierigen WLAN-Anbietern. Finger berührt ein iPhone-Display (Quelle: imago/wolterfoto)

Einige Funktionen von iOS 8 hat Apple bisher verschwiegen. (Quelle: wolterfoto/imago)

Rund eine Woche nachdem Apple auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco iOS 8 als das neue Betriebssystem für iPhone und iPad vorgestellt hat, werden immer mehr neue Funktionen bekannt, die der Konzern bisher verschwieg. Wie ein Schweizer Programmierer herausfand, sollen sich Nutzer von iOS 8 etwa schwerer per WLAN orten lassen.

Der Schweizer Programmierer Frederic Jacobs entwickelt eigentlich Android-Apps, die verschlüsselte Chats und Telefonate ermöglichen. Er entdeckte aber, dass iOS 8 seine Nutzer in WLAN-Netzwerken anonym macht, wie teilte er am Wochenende per Twitter mitteilte. Demnach sollen iOS-8-Geräte künftig ihre MAC-Adresse zufällig verändern, während sie nach verfügbaren drahtlosen Netzwerken suchen.

Bewegungsprofile per MAC-Adresse

Eine MAC-Adresse besitzt jedes Gerät, das sich mit dem Internet verbinden kann. Diese ist normalerweise einzigartig und kann jedes internetfähige Gerät wie etwa ein iPhone oder iPad eindeutig identifizieren. Wann immer ein Nutzer in einem Café, am Flughafen oder irgendwo anders unterwegs ist, wo es öffentliche WLAN-Netzwerke gibt, funkt sein iOS-Gerät bei der Suche nach möglichen Drahtlosverbindungen die MAC-Adresse an die Hotspots.

WWDC 2014
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Die Betreiber dieser Hotspots könnten die MAC-Adresse später auslesen und – gerade im Fall von größeren Konzernen – so ein Profil des Nutzers anlegen: Wie oft und wann kommt ein Kunde in den Laden, an welchen Tagen kommt er vielleicht nicht, besucht er immer die selbe Filiale und so weiter. Informationen, die den Geschäften für gezielte Werbung hilfreich sein könnten.

Android-Nutzer ziehen den Kürzeren

Über die neue Funktion von iOS 8 schiebt Apple diesem Vorgehen jedoch einen Riegel vor. Da die MAC-Adresse der Geräte eben nicht immer gleich ist, sondern zufällig wechseln kann, lassen sich die Geräte und deren Nutzer nicht mehr eindeutig identifizieren.

Android-Nutzer stehen dagegen in diesem Fall wehrlos da. Zwar gibt es im Play Store Apps, die es erlauben, eine falsche MAC-Adresse vorzugaukeln. Allerdings erfordern diese meist ein "gerootetes" Smartphone oder Tablet. Dabei verschafft sich der Nutzer uneingeschränkten Zugriff auf das Android-Betriebssystem und kann dieses somit nach Belieben ändern. Obwohl dies Vorteile mit sich bringt, sollten nur sehr erfahrene Nutzer diesen Schritt wagen, denn falsche Einstellungen können bis zum Totalschaden des Geräts führen. Außerdem wird das Gerät anfälliger für Trojaner und Viren.

iOS 8 bringt viele Verbesserungen

Abseits der automatischen Anonymisierung bringt iOS 8 noch weitere Funktionen mit sich, die bisher kaum Beachtung fanden . So berichtet das amerikanische Technik-Blog Engadet, dass sich mit iOS 8 zum Beispiel Telefonate direkt über eine WLAN-Verbindung führen lassen.

Auch arbeitet Apple dem Bericht nach an einer Übersicht, die aufgeschlüsselt, welche Apps am meisten Akku-Leistung benötigen. Zudem soll angeblich die anonyme Suchmaschine DuckDuckGo als Alternative zu Google, Bing und Yahoo ins System integriert werden.

Die Kamera-App soll überarbeitet werden und dem Nutzer mehr Kontrolle über den Bildfokus sowie die Belichtung geben, auch die Serienbildfunktion sowie der Selbstauslöser sollen angepasst werden. iPad-Nutzer dürfen sich außerdem über eine Panorama-Funktion freuen, müssen sich aber noch bis zu Herbst gedulden. Dann erst soll iOS 8 offiziell erscheinen.

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