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Google droht Kartellverfahren: Android-Apps der Konkurrenz verdrängt?

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Missbrauch der Marktmacht?  

EU nimmt Android ins Visier

02.08.2014, 08:29 Uhr | Yaw Awuku

Google droht Kartellverfahren: Android-Apps der Konkurrenz verdrängt?. Google Maps (Quelle: imago)

Bedient sich Google unfairer Mittel, um Google Maps und andere Dienste zu verbreiten? (Quelle: imago)

Google hat angeblich systematisch Apps der Konkurrenz für sein Smartphone-Betriebssystem Android verdrängt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, steht Google nun ein Prüfverfahren der Europäischen Kommission bevor, das den Internet-Riesen empfindlich treffen könnte.

Eine zunächst erfreuliche Meldung über 85 Prozent Marktanteil für Android-Smartphones könnte sich für Google bald ins Gegenteil verkehren. Laut Reuters bereitet die EU-Kommission bereits seit mehreren Wochen ein Verfahren vor, das klären soll, ob der Konzern seine Vorherrschaft auf dem Smartphone-Markt missbraucht. Die Wettbewerbshüter sollen sich unter anderem für die Verbreitung der Google-Suche und des Kartendienstes Maps interessieren.

EU leitet Untersuchungen gegen Google ein

Die Kommission habe diesbezüglich bereits Fragebögen an zahlreiche Unternehmen verteilt, die Android-Geräte herstellen oder vertreiben. Eine der Fragen laute, ob Google von den Unternehmen verboten habe, Apps auf den Smartphones oder Tablets zu installieren, die mit Diensten und Software von Google konkurrieren.

Zwar dürfe jeder Geräte-Hersteller Android kostenlos nutzen, es müsse aber ein Minimum von Google-Diensten auf den Geräten vorinstalliert sein, sagte ein ehemaliger Google-Manager der Nachrichtenagentur.

Im Rahmen der bereits laufenden Untersuchung müssen die befragten Unternehmen Faxe, Briefe und Notizen zu Telefongesprächen, Meetings oder Präsentationen aus den letzten sieben Jahren vorlegen. Angeblich müssen die insgesamt 40 Fragen bis Anfang September beantwortet und an die EU-Kommission übermittelt sein.

Android-Verfahren setzt Google unter Druck

Eine Regulierung der Android-Ausstattung mit Google-Diensten könnte den Internet-Riesen erheblich darin beschränken, unter Smartphone-Nutzern ein geschlossenes Ökosystem von Funktionen zu etablieren. Bisher machte Google den größten Teil seiner Gewinne mit Werbeanzeigen über seine Suchmaschine. Mit der verstärkten Nutzung von Smartphones und anderen mobilen Geräten ist es für Google von zentraler Bedeutung, seine Suchmaschine und angegliederte Dienste auch im mobilen Internet als Standard durchzusetzen.

Europa macht gegen Google Front

Google weht in Europa ein besonders starker Gegenwind entgegen. Neben dem umstrittenen Urteil zum Leistungsschutzrecht läuft derzeit ein Kartellverfahren wegen der Benachteiligung von Wettbewerbern über die Suchmaschine. Google machte dem derzeitigen Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia einige Zusagen, die Kritiker als viel zu schwach bemängelten.

Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sei Almunia noch unentschieden, ob er das Kartellverfahren einleiten werde. Reuters zufolge dürfte das Verfahren gegen Googles Betriebssystem Android jedoch spätestens mit dem Amtsantritt eines neuen EU-Wettbewerbskommissars im November anlaufen.

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