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Jeder fünfte Android-Nutzer von Schadsoftware attackiert

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Starker Anstieg  

Jeder fünfte Android-Nutzer von Schadsoftware attackiert

16.10.2014, 17:18 Uhr | Melanie Ulrich, t-online.de

Jeder fünfte Android-Nutzer von Schadsoftware attackiert. Online-Kriminelle haben es vor allem auf Android-Geräte abgesehen. (Quelle: imago/stock&people)

Online-Kriminelle haben es vor allem auf Android-Geräte abgesehen. (Quelle: stock&people/imago)

Online-Kriminelle nehmen immer häufiger Android ins Visier: Jeder fünfte Android-Nutzer war innerhalb eines Jahres von einem Malware-Angriff betroffen. Vor allem SMS-Trojaner sollen für den Anstieg der Angriffszahlen verantwortlich sein.

Zwischen August 2013 und Juli 2014 waren weltweit eine Million Besitzer von Android-Geräten von Schadsoftware betroffen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Sicherheitsunternehmens Kaspersky gemeinsam mit der internationalen Polizeibehörde Interpol. Mehr als die Hälfte der Schadprogramme (fast 57 Prozent) waren SMS-Trojaner, die selbstständig Nachrichten an kostenpflichtige Telefonnummern schicken.

Schwerpunkte der Angriff waren Deutschland, Russland, Indien, Kasachstan, Vietnam und die Ukraine. In allen diesen Ländern werden häufig kostenpflichtige SMS-Mehrwertdienste verwendet. Online-Kriminelle nutzen diese Dienste, um schnell anonyme Geldtransfers auf Drittkonten zu veranlassen.

98 Prozent der Malware attackiert Android

An zweiter Stelle der Schadprogramme steht "RiskTool" (21,5 Prozent), ein Bezahlmodul, das in verschiedene Spiele integriert ist. Innerhalb des Spiels können über SMS-Nachrichten Einkäufe getätigt werden. An dritter Stelle (fast 7 Prozent) stehen aggressive Werbeformen wie Pop-Ups oder Meldungen in der Statuszeile der Geräte.

Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC hatte Android im zweiten Quartal 2014 weltweit einen Marktanteil von über 84 Prozent. Kaspersky schätzt, dass über 98 Prozent der mobilen Schädlinge auf Android ausgerichtet sind. Allein im ersten Halbjahr 2014 wurden über 175.000 neue Android-Schadprogramme entdeckt, das entspricht einer Zunahme von mehr als 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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