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NSA empfiehlt Samsung Galaxy S5, Note 4 und Boeing Black

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Hochsicherheits-Handys  

NSA empfiehlt mehrere Samsung-Smartphones

22.10.2014, 11:29 Uhr | t-online.de

NSA empfiehlt Samsung Galaxy S5, Note 4 und Boeing Black. Hand hält das Samsung Galaxy S5 (Quelle: dpa)

Besonders sicher: Das Samsung Galaxy S5 hat das "TÜV"-Siegel der NSA erhalten. (Quelle: dpa)

Der Geheimdienst NSA hat unter anderem das Samsung Galaxy S5 zum Einsatz in der US-Regierung freigegeben. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Samsung-Smartphones sei auf den von der NSA abgenickten Geräten eine spezielle Sicherheitsplattform namens "Knox" installiert, berichtet das "Wall Street Journal". Laut Samsung könnte "Knox" schon bald zu einer Standardfunktion in Android werden.

Die Liste der erlaubten Smartphones, mit denen US-Beamte vertrauliche Informationen teilen dürfen, ist ein wenig länger geworden. Die National Information Assurance Partnership (NIAP) – ein Produkt-Tester unter Aufsicht der NSA – gab am Dienstag grünes Licht für das Galaxy S5, Galaxy Note 4 und das Tablet Galaxy Note 10.1 (2014 Edition).

NSA setzt auf Samsung und Boeing

Im Juni hatte das US-Verteidigungsministerium das Galaxy S4 in seine Liste erlaubter Produkte aufgenommen. Das war für Samsung allerdings ein wenig exklusiver Status. Denn die dort aufgeführte Smartphones sind nicht zum Speichern vertraulicher Daten freigegeben. Dementsprechend leisteten dem Galaxy S5 mehrere iPhone-Modelle und zahlreiche Mobiltelefone weiterer Konkurrenten Gesellschaft.

Den Ruhm, auf der Smartphone-Liste der NSA zu stehen, muss sich Samsung bisher nur mit Boeing teilen. Der Flugzeughersteller brachte im Februar 2014 nach einer mehrjährigen Entwicklungsphase das Hochsicherheits-Smartphone Boeing Black auf den Markt. Eine Schönheit ist das Black allerdings nicht. Mit einer Tiefe von 13,26 Millimetern ist das Smartphone fast doppelt so dick wie das Galaxy S5 und wiegt mit 170 Gramm auch deutlich mehr.

Das Krypto-Smartphone Boeing Black (Quelle: Boeing)Das Krypto-Smartphone Boeing Black gehört ebenfalls zu den Favoriten der NSA. (Quelle: Boeing) Auch der 1,2-GHz-Prozessor und das 4,3 Zoll große Display mit vergleichsweise geringer Auflösung (540 × 960 Pixel) lassen das Boeing Black neben dem Galaxy S5 nicht gut aussehen. Dafür soll es sich mit zusätzlichen Sensoren nachrüsten lassen.

Android 6.0 soll "Samsung Knox" bekommen

Mit dem "TÜV-Siegel" von der NSA erhofft sich Samsung nun, bei sicherheitsbewussten Unternehmen zu punkten. Auf den auserwählten Galaxy-Modellen ist die Sicherheits-Software "Samsung Knox" vorinstalliert. Mithilfe der Software können Android-Nutzer unter anderem Dokumente und Apps in einem virtuellen "Container" vor Schadprogrammen schützen.

Bisher hat Samsung nach eigener Aussage 87 Millionen Geräte mit Knox verkauft. Die Sicherheitsfunktionen würden aber nur von 1,8 Millionen Nutzern aktiviert, berichtet das "Wall Street Journal".

Laut Samsung wolle Google das System standardmäßig für Android übernehmen. Denn auch Google erhoffe sich, mehr Unternehmen und Regierungen für sein mobiles Betriebssystem zu gewinnen. Angeblich soll Knox schon mit Android 6.0 allgemein verfügbar werden.

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