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Honor 6 im Test

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Smartphone made in China  

Honor 6 von Huawei im ersten Test

19.11.2014, 18:55 Uhr | connect

Honor 6 im Test. Das neue Honor 6 von Huawei im ersten Test. (Quelle: connect)

Das neue Honor 6 von Huawei im ersten Test. (Quelle: connect)

Das Honor 6 kommt von Huawei und soll für den chinesischen Hersteller ein Neustart sein. Der erste Test des Honor 6 zeigt, wie gut der gelingt.

"Honor. For the Brave" – mit viel Pathos hat Huawei am 28. Oktober den Startschuss für seine Marke Honor gegeben. Flaggschiff in Deutschland ist das Honor 6. connect war beim Launch dabei und hat sich das Smartphone genauer angeschaut.

Mit Honor will Huawei nach eigener Aussage die „Digital Natives“ erreichen, die einen Großteil ihrer Zeit online verbringen. Dementsprechend setzt man auf den Online-Direktvertrieb und legt großen Wert auf das Feedback der Kunden über soziale Netzwerke. Bisher war Honor nur in China präsent, doch am 29. Oktober fiel der Startschuss der Marke in Europa, seitdem kann man das Flaggschiff Honor 6 auch in Deutschland kaufen – natürlich ausschließlich online.

Amazon führt es für 299 Euro, was in Anbetracht der Ausstattung ein unverschämt günstiger Preis ist. Denn Huawei hat im Prinzip alles eingebaut, was in der Oberklasse momentan Standard ist: Ein 5 Zoll großes Display mit Full-HD-Auflösung, einen Achtkern-Prozessor, der nach dem modernen big.LITTLE-Prinzip von ARM arbeitet, und einen Akku, der mit 3100 mAh lange Laufzeiten verspricht. Auch 3 GB Arbeitsspeicher sind in dieser Preisklasse eher unüblich.

Beim Design gespart

Gespart wurde allerdings beim Design: Obwohl es nur 7,5 Millimeter dick ist und die Rückseite aus Glas besteht, wirkt das Honor 6 klobig, und dass der metallisch glänzende Rahmen nur aus Kunststoff besteht, spürt man gleich beim ersten Anfassen. Die Verarbeitung ist aber hochwertig, am Gehäuse wackelt nichts und unregelmäßige Spaltmaße sucht man vergeblich.

Die Einschübe für Micro-SIM und Micro-SD sind hinter einer passgenau und fest sitzenden Schutzkappe verborgen. Im Lieferumfang sind übrigens zwei Schutzfolien für die Vorder- und Rückseite enthalten - ein netter Zug von Huawei oder ein Hinweis darauf, dass die Oberflächen nicht besonders kratzfest sind?

Starkes Display, Software nicht mehr frisch

Das Display hinterlässt beim ersten Ausprobieren einen sehr guten Eindruck, es wirkt sehr hell, zeigt satte Farben und ist sehr blickwinkelstabil. Weniger gefallen hat uns, was auf dem Display zu sehen ist. Installiert ist Android 4.4.2 und Huaweis Emotion UI 2.3, das stark an Apples iOS erinnert.

Beide Versionen sind nicht mehr taufrisch, auf dem Huawei Ascend Mate 7 (Test), das gerade in den Handel kommt, läuft bereits Emotion UI 3.0, und die aktuelle 4er-Version von Android lautet 4.4.4. Immerhin reagiert die Oberfläche butterweich und sehr schnell auf Eingaben, Ruckler oder System-Aussetzer haben wir nicht bemerkt.

Gut gefallen haben uns auch die verschiedenen Energiesparmodi, die Huawei implementiert hat. Den Ultra-Modus, bei dem bestimmte Systemfunktionen einfach abgeschaltet werden, kennt man bereits von anderen Herstellern. Neu ist aber die Möglichkeit, die Display-Auflösung zu reduzieren, von 1920 x 1080 Pixel auf 1280 x 720 Pixel - das Display sieht dann zwar nicht mehr so knackig aus, bleibt aber ein paar Stunden länger an.

Die 13-Megapixel-Kamera macht ebenfalls einen guten Eindruck, Fotos wirken vergleichsweise rauscharm und farbtreu. Der Sensor stammt von Sony und wird von einem Dual-LED-Blitzlicht unterstützt.

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Fazit: Oberklasse-Technik zum Mittelklasse-Preis

Das Honor 6 bietet aktuelle Oberklasse-Technik zum Mittelklasse-Preis. Aber von einer Preissensation kann man hier aus zwei Gründen nicht sprechen: Zum einen sieht man dem Smartphone an, dass es nur 300 Euro kostet; zum anderen ist der Markt geflutet mit älteren Flaggschiffen der etablierten Markenhersteller, die ganz gut mithalten können und auch nicht mehr kosten. Zum Beispiel das Samsung Galaxy S4, das momentan bei 335 Euro steht.

Fazit

Aktuelle Oberklasse-Technik zum Mittelklasse-Preis, eine alternative zu älteren Topmodellen wie dem Galaxy S4.

Pro

  • Full-HD-Display
  • starker Prozessor
  • 3 GB RAM
  • gute Connectivity samt LTE Cat 6 und IrDA
  • starker Akku

Contra

  • haptisch und optisch kein Leckerbissen
  • Android 4.4.2 ist nicht ganz aktuell

Ein Test von www.connect.de.

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