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HTC One M9: Neues Smartphone von HTC in gewohntem Design

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HTC stellt neues Top-Smartphone One M9 vor

02.03.2015, 16:10 Uhr | Melanie Ulrich, t-online.de

HTC One M9: Neues Smartphone von HTC in gewohntem Design. Das HTC One M9 erinnert an den Vorgänger und den Vorvorgänger. (Quelle: Hersteller)

Das HTC One M9 erinnert an den Vorgänger und den Vorvorgänger. (Quelle: Hersteller)

HTC hat sein neues Flaggschiff vorgestellt: Das HTC One M9 sieht fast so aus wie sein Vorgänger M8, wurde aber in vielen Details sinnvoll nachgerüstet. Außerdem zeigte das koreanische Unternehmen ein Fitnessarmband und eine Virtual-Reality-Brille.

Beim Design bleibt sich HTC treu: Das HTC One M9 sorgt beim Aussehen für keine Überraschung, sondern erinnert stark an das HTC One M8, das stark an das HTC One M7 erinnerte. Es bleibt weiterhin beim 5 Zoll großen LC-Display mit Full-HD-Auflösung (1920 × 1080 Pixel). Das bedeutet, dass auch der relativ breite Streifen über und vor allem unter dem Display erhalten bleibt, was nicht mehr ganz zeitgemäß ist. Echte HTC-Fans werden sich davon aber wohl nicht stören lassen.

Sofort ins Auge fällt, dass der Power- und die Lautstärketasten auf die rechte Seite gewandert sind. Der edle Unibody ist weiterhin aus gebürstetem Metall und in vier Farben erhältlich: Neben Silber auch in "Gunmetal Grey", Pink und Gold. Bei den Modellen in Silber und Pink sind die Ränder goldfarben.

Schnellster Prozessor im One M9

Angetrieben wird das One M9 von dem derzeit schnellsten Chip für Smartphones, einem Qualcomm Snapdragon 810 mit einer Taktung von 2,0 Gigahertz. Drei Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 Gigabyte interner Flash-Speicher stehen zur Verfügung, der Speicher kann wie bisher per MicroSD-Karte um 128 Gigabyte erweitert werden.

Verabschiedet hat sich HTC von der Doppelobjektiv-Kamera auf der Rückseite, die im Vorgänger für allerlei Effekte wie nachträgliches Scharfstellen sorgen sollte. Die jetzt verbaute Kamera ist mit einem 20-Megapixel-Sensor mit Autofokus, BSI-Sensor und Dual-LED-Blitz mit zwei verschiedenen Farbtönen ausgestattet. Die Frontkamera löst mit vier Megapixeln auf, wurde aber mit der "Ultrapixel-Technologie" ausgestattet.

Das HTC One M9: Dicker, kürzer, schmäler, leichter

Mit 9,61 Millimetern misst HTCs neues Flaggschiff etwas mehr als der Vorgänger mit 9,35 Millimetern. Seine leicht geschwungene Form lassen es jedoch dünner wirken. Dazu ist es mit 144,6 × 69,7 Millimetern Größe etwas schmaler und kürzer geworden. Dadurch wiegt es 157,5 Gramm und somit etwas weniger als das One M8.

An der Front hat HTC auch wieder seine BoomSound-Lautsprecher verbaut, die Dolby Audio und Surround Sound bieten. Drei Mikrofone sollen bei Aufnahmen und Videos für optimale Klangqualität sorgen.

Jetzt mit stärkerem Akku

Das HTC One M9 unterstützt den schnellen WLAN-Standard 802.11ac, Bluetooth 4.1, LTE bis 300 MBit/s und NFC. Außerdem sind GPS und die üblichen Sensoren enthalten. Der Akku hat eine Kapazität von 2900 Milliamperestunden, ist also etwas stärker geworden. Wegen des Metallgehäuses aus einem Guss lässt er sich nach wie vor nicht auswechseln - das einzige schwerwiegende Manko des Edel-Smartphones.

Wie erwartet hat HTC das One M9 mit der neuesten Android-Version 5.0 Lollipop ausgestattet und ihm zusätzlich die neue HTC Sense 7 Oberfläche spendiert. Auch die BlinkFeed genannte Startbildschirm-App ist wieder mit an Bord. Sie fasst Nachrichten von zahlreichen Medien und sozialen Netzwerken zusammen, die der Nutzer filtern kann. Eine neue App "HTC Sense Home and Themes" ermöglicht es dem Nutzer, den Homescreen und das Betriebssystem nach den eigenen Wünschen zu gestalten.

Marktstart und Preise des HTC One M9

Bereits ab Mitte März soll das HTC One M9 in Deutschland zu haben sein. Zum Preis hat sich HTC noch nicht geäußert, gerüchteweise war im Vorfeld von 749 Euro unverbindlicher Preisempfehlung die Rede. Damit wäre das Smartphone 70 Euro teurer als sein Vorgänger. Dessen Preis war jedoch auch innerhalb der ersten drei Monate nach dem Verkaufsstart schon auf rund 500 Euro gefallen.

Spärlicher waren die Informationen zum Fitnessarmband "HTC Grip", das HTC ebenfalls vorstellte. Es hat fünf Sensoren, darunter GPS, einen Beschleunigungssensor, einen Gyrosensor für Drehbewegungen und einen Kompass. Es wird mit dem Android-Smartphone verbunden und informiert über neue Anrufe oder Nachrichten.

Virtual-Reality-Brille kommt Ende 2015

Als weiteren Meilenstein in HTCs Produktlinie kündigte HTC-Chef Peter Chou am Ende der Veranstaltung "HTC Vive" an, eine Virtual-Reality-Brille, die HTC in Zusammenarbeit mit Valve entwickelt hat, einem amerikanischen Spieleentwickler. Die Brille erinnert optisch an Oculus Rift, HTC war aber äußerst zurückhaltend was technische Angaben betrifft. Die Brille ist ohne Smartphone funktionsfähig, hat viele Sensoren und ein "360-Grad-Raumtracking". Außerdem sollen drahtlose Controller für beide Hände ein komfortables Tracking von Handbewegungen möglich machen. Die Brille wird gegen Jahresende für Konsumenten auf den Markt kommen.

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