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Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge: Smartphones wurden vorgestellt

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Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge  

Samsung verzichtet bei seiner Smartphone-Elite endlich auf Plastik

01.03.2015, 21:07 Uhr | Melanie Ulrich, t-online.de

Samsung Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge: Smartphones wurden vorgestellt. Das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge überraschen mit neuem Design. (Quelle: AP/dpa)

Das Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge überraschen mit neuem Design. (Quelle: AP/dpa)

Samsung hat am Sonntagabend seine neuen Top-Smartphones vorgestellt: Das Samsung Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge, dessen Display an beiden Seiten über den Rand hinausgeht. Sehr erfreulich ist, dass die Koreaner endlich dem Plastikgehäuse abgeschworen haben. Damit einher geht aber auch, dass Nutzer auf wertgeschätzte Möglichkeiten verzichten müssen.

Tatsächlich hat sich Samsung beim Galaxy S6 und beim Galaxy S6 Edge von seiner bisherigen Plastik-Optik verabschiedet. Vorder- und Rückseite sind nun aus Gorilla Glas 4, das nicht nur besonders resistent gegen Kratzer sein soll, sondern auch Stürze auf unebenen Oberflächen besser überstehen soll. Die beiden Glasflächen verbindet ein Rahmen aus Aluminium.

Bei den Displays setzt Samsung weiterhin auf die Super Amoled-Technik in 5,1-Zoll, allerdings nun mit einer Auflösung von 2560 × 1440 Pixel und einer Pixeldichte von 577 ppi. Damit übertrumpft Samsung das iPhone 6 (326 ppi) und iPhone 6 Plus (401 ppi) deutlich. Laut Samsung stellt das S6-Display demnach 77 Prozent mehr Pixel dar als der Vorgänger Galaxy S5.

Beim Galaxy S6 Edge nutzt das Display auch noch die beiden Kanten, auf denen bis zu fünf Kontakte abgelegt werden können. So sehen Nutzer sofort, wer anruft oder eine Nachricht schickt, ohne das Smartphone dafür in die Hand nehmen zu müssen.

Verzicht auf SD-Karten-Slot

Mit dem Verzicht auf das Plastikgehäuse muss sich Samsung aber auch von zwei Merkmalen verabschieden, die Samsung-Fans bisher zu schätzen wussten. Beide Galaxy S6-Modelle haben keinen Slot mehr für Speicherkarten. Dafür baut Samsung allerdings mindestens 32 Gigabyte Flash-Speicher ein. Außerdem wird es Versionen mit 64 und 128 Gigabyte Speicher geben. Beim Arbeitsspeicher hat Samsung aufgestockt und beiden S6-Modellen drei Gigabyte spendiert.

Die neue Glasrückseite sorgt auch dafür, dass der Akku nicht mehr austauschbar ist. Der hat im Galaxy S6 eine Stärke von 2550 mAh (das S5 hatte noch 2800 mAh) und im Galaxy S6 Edge 2600 mAh. Im Vergleich mit anderen Top-Smartphones sind das eher magere Werte.

Galaxy S6-Akku ist kabellos aufladbar

Allerdings hat Samsung in beide Modelle ausschließlich den Samsung-eigenen Octa-Core-Prozessor Exynos 7 verbaut, der laut eigenen Angaben ressourcenschonend ist. Auch der neue Flash-Speicher soll Akkuleistung einsparen. Und nicht zuletzt soll der Akku besonders schnell laden: Zehn Minuten sollen für vier Stunden übliche Nutzung ausreichen. Dabei lassen sich das Samsung Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge nun kabellos aufladen.

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Gefällt Ihnen beim Samsung Galaxy S6 das neue Gehäuse aus Glas und Aluminium?

Die Kamera auf der Rückseite hat weiterhin 16 Megapixel, allerdings eine deutlich bessere Blendenöffnung mit einer Lichtstärke von f/1,9, so dass auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch gute Fotos gemacht werden können. Die Frontkamera löst mit fünf Megapixeln auf und bietet die gleiche lichtstarke Linse. Verbessert hat Samsung auch die Startzeit der Kamera. Sie ist faktisch immer im Stand-by-Modus und innerhalb von 0,7 Sekunden per Doppelklick auf den Home-Button aufnahmebereit.

Neuer Fingerabdrucksensor mit Bezahlfunktion

Verabschiedet hat sich Samsung vom bisherigen Fingerabdruck-Scanner. Ähnlich wie beim iPhone ist der jetzt in den Home-Button eingebaut, der Nutzer muss also seinen Finger nur noch auflegen statt ihn wie bisher über den Scanner zu ziehen. Erhalten bleibt der Pulsmesser auf der Rückseite, der nun auch die "Autoreply-Funktion" bietet. Kann ein Anruf nicht entgegen genommen werden, können Nutzer einfach den Finger auf den Pulsmesser legen, dann wird eine vorher festgelegte automatische Antwort verschickt.

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Samsungs Galaxy S6 und S6 Edge im Test

Wertigeres Gehäuse, schnell und mit gutem Display. Video

Beide Smartphones unterstützen auch die mobile Bezahlmöglichkeit "Samsung Pay", mit der die Bezahlung mit dem Fingerabdruck authentifiziert wird. Das Bezahlen soll überall dort möglich sein, wo mit Kreditkarten, Debitkarten oder NFC bezahlt werden kann. Das Ganze soll auch sicher sein, denn weder auf dem Smartphone noch auf Samsung-Servern werden dazu Kartendaten gespeichert.

Marktstart und Preise des Galaxy S6 und des Galaxy S6 Edge

Das Samsung Galaxy S6 und das Galaxy S6 Edge sollen ab dem 10. April in 20 Ländern mit 32, 64 und 126 Gigabyte Flash-Speicher auf den Markt kommen. Sie sind erhältlich in den Farben "White Pearl", "Black Sapphire", "Gold Platinum", "Blue Topaz" (nur Galaxy S6) und "Green Emerald (nur Galaxy S6 Edge). Die Preise beginnen bei 699 Euro für das Samsung Galaxy S6 mit 32 GB Speicher.

 32 GB Speicher64 GB Speicher128 GB Speicher

Samsung Galaxy S6

699 Euro799 Euro899 Euro

Samsung Galaxy S6 Edge

849 Euro949 Euro1049 Euro

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