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Nokia steht vor Rückkehr ins Handy-Geschäft

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Schon im nächsten Jahr  

Nokia will zurück ins Handy-Geschäft

20.04.2015, 19:25 Uhr | t-online.de, dpa

Nokia steht vor Rückkehr ins Handy-Geschäft. Nokia-Schriftzug auf einem Smartphone (Quelle: Nokia)

Nokia will wieder im Smartphone-Markt mitmischen (Quelle: Nokia)

Nokia beherrschte einst den Handy-Markt, verlor dann den Anschluss an Apples iPhone und die Android-Geräte. Die Ära des Nokia-Chefs Stephen Elop, die mit dem Verkauf der Smartphone-Sparte an Microsoft endete, bedeutete gleichzeitig den Abgang Nokias vom Handy-Markt – vorerst. Doch nächstes Jahr könnten wieder Nokia-Smartphones in den Handel kommen.

Der einstige Handy-Weltmarktführer Nokia plant laut Medienberichten die Rückkehr ins Geschäft mit Mobiltelefonen. Ein möglicher Termin sei Anfang kommenden Jahres, schrieb das US-Technikblog "Recode" unter Berufung auf informierte Personen am Montag. Dann dürfe Nokia gemäß den Verträgen mit Microsoft wieder Handys verkaufen. Update (27. April 2015): Nokia dementierte in einer offiziellen Mitteilung den Bericht von "Recode". Der Konzern habe derzeit keine konkreten Pläne zur Produktion von Geräten für Endkunden.

Nokia hatte vor rund einem Jahr den Verkauf seiner Mobilfunk-Sparte an Microsoft abgeschlossen. Der Windows-Konzern zahlte 3,8 Milliarden Euro als Kaufpreis plus 1,65 Milliarden Dollar für Patentlizenzen auf zehn Jahre. Inzwischen verkauft Microsoft Smartphones unter dem eigenen Markennamen.

Nokia wurde zum Netzwerkausrüster

Nokia konzentrierte sich seitdem auf das Geschäft als Netzwerkausrüster – und nimmt in diesem Bereich mit der geplanten Übernahme des Konkurrenten Alcatel-Lucent die Weltspitze ins Visier. Ins Verbrauchergeschäft kehrten die Finnen bereits vorsichtig mit dem Android-Tablet Nokia N1 zurück. Es wurde von Nokia entwickelt und das Design an einen anderen Hersteller lizenziert. Bei den Mobiltelefonen würde Nokia wohl ähnlich verfahren, hieß es bei "Recode". Der Konzern hatte seine Fertigung an Microsoft abgetreten.

Eine neue Fertigung wolle Nokia nicht aufbauen. Dies wäre mittlerweile auch nicht mehr branchenüblich, so gut wie alle Smartphone-Hersteller lassen ihre Modell bei Auftragsfertigern wie Foxconn oder Pegatron produzieren.

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