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Smartphone-Checkliste: LTE, Kamera, WLAN - welche Funktionen sind sinnvoll?

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Checkliste  

Was Ihr Smartphone wirklich braucht

17.03.2016, 16:47 Uhr |

Smartphone-Checkliste: LTE, Kamera, WLAN - welche Funktionen sind sinnvoll?. Worauf es bei einem Smartphone wirklich ankommt (Quelle: imago/Westend61)

Worauf es bei einem Smartphone wirklich ankommt (Quelle: Westend61/imago)

Die Preisunterschiede bei Smartphones sind extrem: Die billigsten der mobilen Alleskönner gibt es schon ab 100 Euro – aber auch für 800 Euro wird man fündig. Doch nicht jede zusätzliche Funktion ist wirklich notwendig, und nicht jede teuer erkaufte neue Fähigkeit bringt einen Mehrwert. Wir erklären, worauf es bei einem Smartphone wirklich ankommt und wo sich bares Geld sparen lässt.

Ein Smartphone ist mehr als nur ein Telefon. Für einfache Zwecke wie Telefonieren und SMS reicht ein einfaches Handy aus. Damit lassen sich auch Schnappschüsse machen, einfache Anwendungen wie Kalender, Adressbuch, Wecker und Taschenrechner hat auch jedes Handy. Ein Smartphone kann jedoch mehr: Es ist mit einem vollwertigen Betriebssystem ausgestattet, auf das sich Anwendungen (Apps) installieren lassen, es taugt für Internet, E-Mails, für den Kontakt in soziale Netzwerke wie Facebook, für die Terminplanung und auch als Navigationssystem. Ein großes Touchscreen-Display vereinfacht die Bedienung.

WLAN, LTE und HSDPA

WLAN dient der Verbindung zum heimischen Router und zu Hotspots, was insbesondere im Ausland wichtig sein kann, wo die Roaming-Gebühren die Mobilfunkrechnung leicht in die Höhe treiben können. WLAN sollte deshalb bei keinem Smartphone fehlen. Auch UMTS, was die Grundvoraussetzung für schnelles Internet über das Mobilfunknetz ist, darf nicht fehlen – besser ist HSDPA, weil Internetsurfen damit nochmals schneller geht. Die aktuelle Spitzentechnik ist jedoch LTE. Für Vielsurfer ist ein LTE-Smartphone sicherlich sinnvoll, aber kein Muss, wenn Sie nicht gerade in einer Region wohnen, wo es lediglich LTE, aber kein UMTS gibt. Fürs Telefonieren wird vorerst noch keine der Turbofunktechniken benötigt. 

Kamera und Blitz

Fünf Megapixel sind für ein aktuelles Smartphone unterer Standard. Für mehr als nur gelegentliche Schnappschüsse sollten es acht Megapixel oder mehr sein. Zwar ist für die Qualität der Fotos die Optik viel wichtiger, doch die besseren Objektive stecken meist in den Megapixel-Boliden. Achten Sie auch auf den Blitz, sonst gelingen schon in geschlossenen Räumen keine guten Bilder mehr. Längst nicht jedes Smartphone ist damit ausgerüstet. Mittels App können die LEDs auch zum Dauerleuchten bewegt werden, damit wird das Smartphone zur Taschenlampe.

Displaygröße

Absolutes Minimum für ein Touchscreen-Display sind etwa neun Zentimeter Bilddiagonale (3,5 Zoll), darunter wird die Bedienung fummelig. Der Trend geht zu größeren Displays, auch in den billigeren Preisregionen. Hier muss man abwägen, ab wann es für sich selbst unhandlich wird. Ein wirklich gutes Verhältnis zwischen Handlichkeit und Übersichtlichkeit finden die meisten Nutzer bei etwa 5 Zoll (12,7 cm). Ab 5,5 Zoll  wird das Smartphone für manche Jackentaschen und kleine Hände zu groß.

Display-Auflösung

Einfache Android- und Windows-Smartphones zeigen 800 × 480 Pixel, was je nach Größe für eine scharfe Darstellung knapp ausreicht. 800 × 480 Pixel entsprechen bei 4 Zoll einer Pixeldichte von 233 ppi. Für erhöhte Ansprüche ist eine Mindest-Pixeldichte von 250 ppi ein sinnvoller Richtwert. Eine Pixeldichte von 300 ppi erfüllt schon höhere Ansprüche, das wären ungefähr 1280 × 720 Pixel bei 4,8 Zoll.

Top-Smartphones haben oft eine weit höhere Auflösung, meist 1920 × 1080 Pixel oder sogar noch mehr, und erreichen damit Pixeldichten von über 500 ppi. Sinnvoll ist das jedoch nicht. Selbst wenn minimale Unterschiede auszumachen sind, steht der Nutzen in einem schlechten Verhältnis zu den Nachteilen. Eine höhere Auflösung benötigt mehr Strom und reduziert damit die Akkulaufzeit. Gleichzeitig erfordern die vielen Pixel zur ruckelfreien Darstellung auch einen schnelleren Prozessor, der ebenfalls den Akku strapaziert.

OLED und LCD

Gerade bei billigen Smartphones lässt die Darstellungsqualität oft zu wünschen übrig, sowohl bei Farbechtheit als auch bei Kontrast und Helligkeit. OLED-Displays haben kräftigere Farben, einen höheren Kontrast und sind blickwinkelstabiler, aber oft dunkler als LCD-Bildschirme. Im Zweifelsfall ist es ratsam, verschiedene Smartphone-Bildschirme im Geschäft direkt zu vergleichen.

Anschlüsse für USB, Kopfhörer, HDMI

Sehr empfehlenswert sind die Anschlüsse für eine Standard-3,5 mm-Klinke für den Kopfhöreranschluss und Micro-USB für den Kontakt zum PC und für das Ladekabel. Mit anderen Standardbuchsen wächst die Abhängigkeit von Speziallösungen. Manch ein Smartphone bietet auch eine USB-Host-Funktion zum Anschluss eines USB-Sticks oder einen HDMI-Ausgang für die Ausgabe an einen Flachbildfernseher.

Speicherplatz und Arbeitsspeicher

Die aktuellsten und besten Smartphones sind mit 4 GB Arbeitsspeicher ausgestattet. Wirklich notwendig ist das nicht. Bei Apps, die das Gerät ausreizen, sollten aber mindestens 2 GB zur Verfügung stehen. Ein Smartphone mit weniger als 1 GB RAM sollten Sie besser links liegen lassen.

Als Massenspeicher reichen für normale Bedürfnisse etwa 16 GB aus. Sollen Videos, Fotos und Musik Platz finden, wird es knapp, wenn es keine Erweiterungsmöglichkeit per Speicherkarte gibt. Da nicht alle Apps erlauben, auf eine Speicherkarte verschoben zu werden, sollte der fest eingebaute Speicher 8 GB nicht unterschreiten – unabhängig von einem Kartensteckplatz.  

Schneller Prozessor, Metallgehäuse

Besonders teure Smartphones haben oft mehr als nur eine gute Ausstattung mit sinnvollen Features. Metall- oder Unibody-Gehäuse machen das Gerät wertiger und edler, ein Mehrkern-Prozessor bringt mehr Tempo, insbesondere bei aufwändigeren Spielen. Windows Phone und iOS sind sehr genügsam und kommen auch mit relativ geringer CPU-Leistung klar. Bei Android sollte mindestens ein Doppelkernprozessor mit mehr als einem Gigahertz Taktfrequenz vorhanden sein, ansonsten macht die Bedienung wenig Freude. Wer beabsichtigt, sein Android-Smartphone intensiver zu nutzen, sollte auf einen Vierkernprozessor achten.

Multimedia

Eine Abspielmöglichkeit für MP3-Musikdateien besitzen alle Smartphones. Der beiliegende Kopfhörer sollte die Kaufentscheidung eher nicht beeinflussen, denn ist in den meisten Fällen taugt er wenig. Schon ab etwa 25 Euro gibt es Ohrstöpsel, die entschieden besser klingen, ab etwa 50 Euro werden auch gehobene Ansprüche erfüllt. 

Ein eingebautes UKW-Radio hört sich nützlich an, doch die Empfangsqualität ist insbesondere unterwegs oft miserabel, dass viele Nutzer gerne freiwillig verzichten. Bei passendem Datenvolumen oder in einem WLAN-Netz tut es ersatzweise auch eine Radio-App, die auf Internetsender zugreift und daher eine viel größere Senderauswahl mitbringt. 

Smartphone-Betriebssystem Android, iOS, Windows

Das von Google entwickelte Android ist zurzeit das am weitesten verbreitete Smartphone-Betriebssystem. Es ist leistungsstark, anpassungsfähig, die Auswahl an installierbaren Apps vom Reiseführer bis zur Eieruhr riesig, aber auch unübersichtlich. Da Android als offenes System konzipiert ist, variiert die Qualität der Apps stark. Auch die Benutzeroberfläche unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller teilweise deutlich.

Wichtig ist in jedem Fall ein Blick auf die installierte Android-Version. Hier gilt: Je neuer, desto besser. Bevor Sie ein Smartphone mit einer älteren Android-Version ins Auge fassen, sollten Sie klären, ob der Hersteller ein Update für Ihr Modell anbietet. Das Gros der Smartphones läuft mit Android 5, einige Auslaufmodelle kommen noch mit Android 4.4 auf den Markt. Die aktuellste Version ist allerdings 6.0.

App Store: Qualitätssicherung oder Gängelung?

Apples App Store bietet im Vergleich zu Android etwa gleich viel Anwendungen für das iPhone. Das iPhone-System iOS ist einfacher zu bedienen, aber wenig variabel. System und App Store werden durch Apple kontrolliert – für die einen Gängelung, für die anderen ein Mittel der Qualitätssicherung. Andere Installationsquellen lässt Apple im Gegensatz zu Android nicht zu.

Windows Phone von Microsoft wirkt edel und ist ausgesprochen einfach zu bedienen. Allerdings ist es ebenfalls in seinen Möglichkeiten beschnitten, Microsoft handelt ähnlich restriktiv wie Apple. Die Auswahl an Apps ist im Vergleich zu Android und Apple bescheiden. Fast alle Smartphones mit Windows Phone 8 erhalten ein Upgrade auf Windows 10.

Neben iOS, Android und Windows Phone sind vereinzelt Exoten anzutreffen, die teilweise Nischenbedürfnisse erfüllen können. Da wären Systeme wie Mozilla OS, Tizen, Sailfish OS oder Ubuntu zu nennen. Allen ist jedoch gemein, dass es weit weniger Apps gibt als für die drei großen Systeme. Bei einigen Systemen gibt es zudem nur ein einziges verfügbares Smartphone-Modell.

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