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Windows 10: Microsoft wegen "Zwangsdownload" abgemahnt

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Verbraucherzentrale mahnt ab  

Microsoft bekommt Ärger wegen Zwangsdownload von Windows 10

19.12.2015, 09:07 Uhr | t-online.de

Windows 10: Microsoft wegen "Zwangsdownload" abgemahnt. Windows 10 kommt als Download-Paket. (Quelle: t-online.de)

Windows 10 kommt als Download-Paket. (Quelle: t-online.de)

Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg hat Microsoft wegen Windows 10 abgemahnt. Das mehrere Gigabyte große Update werde ohne Zustimmung des Nutzers heruntergeladen und auf der Festplatte gespeichert. Ein Gericht soll nun über den "Zwangsdownload" von Windows 10 entscheiden.

Viele Computer sind heutzutage mit einer schnellen SSD-Festplatte ausgestattet. Diese sind allerdings kleiner als herkömmliche Festplatten. So könne der Windows-10-Download mehr als zehn Prozent des Platzes belegen. Auch bei Internetanschlüssen, die nur ein bestimmtes Datenvolumen im Monat zulassen, könne ein solcher "Zwangsdownload" zu Problemen führen, schreibt die Verbraucherzentrale.

Microsoft bietet Windows 10 allen Kunden von Windows 7 und Windows 8.1 zur kostenlosen Installation an. Doch nicht jeder Nutzer möchte dieses Angebot annehmen, Gründe dafür gibt es mehrere. "Für die Verbraucherzentrale stellt dieses Vorgehen eine unzumutbare Belästigung dar, da Nutzer sich nach dem Download aktiv um eine Beseitigung der aufgedrängten Installationsdateien bemühen müssen."

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Microsoft will Zwangsupdate verschärfen

Seit Monaten wirbt Microsoft aggressiv für Windows 10. Auch bei Nutzern, die sich nicht für den Gratis-Download registrierten, landeten die Installationsdateien heimlich auf der Festplatte. Je nach Version kann das Download-Paket bis zu 6 Gigabyte Speicherplatz belegen, bemängelt die Verbraucherzentrale.

Windows 10: Kompatibilitätsprobleme

Windows 10 soll nach Ablauf der 12-Monats-Frist sogar automatisch als Sicherheitsupdate eingestuft werden. Damit würde es wie ein Patch automatisch installiert, wenn der Nutzer diesen Download nicht explizit in der Systemsteuerung abwählt.

Doch das könnte nicht nur für Nutzer problematisch werden, die sich nicht umgewöhnen wollen. Denn Windows 10 ist nicht mit allen Soft- und Hardwarekomponenten kompatibel – obwohl die integrierte Kompatibilitätsprüfung Erfolg verspricht. Das betrifft vor allem Spiele und Gerätetreiber. Besserung ist nur in den seltensten Fällen in Sicht, denn für die meisten Komponenten dürfte der Support längst eingestellt worden sein. 

Windows 10 mit Rückfahr-Ticket

Für Windows 10 gibt es eine "Probezeit". Eine Installation lässt sich innerhalb eines Monats wieder rückgängig machen, denn der Upgradeprozess sichert die alte Installation. Nach dieser Frist löscht Windows dieses Backup. Sollte diese Möglichkeit künftig wegfallen, könnte ein Upgrade auf Windows 10 vorhandene Anwendungen, Spiele oder gar den ganzen PC unbrauchbar machen.

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