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Blick aufs Smartphone beim Laufen ist brandgefährlich

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"Generation Kopf unten"  

Smartphones gefährden jeden 6. Fußgänger

08.04.2016, 16:32 Uhr | dpa

Blick aufs Smartphone beim Laufen ist brandgefährlich. Der Blick auf das Smartphone-Display kann auch für den Fußgänger fatale Folgen haben. (Quelle: dpa)

Der Blick auf das Smartphone-Display kann auch für den Fußgänger fatale Folgen haben. (Quelle: dpa)

Jeder sechste Fußgänger lässt sich im Straßenverkehr von seinem Smartphone ablenken. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Dekra Unfallforschung in sechs europäischen Hauptstädten durchgeführt hat. Besonders die "Generation Kopf unten" ist betroffen.

Immerhin 60 Euro und ein Punkt in Flensburg sind fällig, wenn ein Autofahrer beim Fahren mit dem Smartphone in der Hand erwischt wird. Sündige Zweiradfahrer kommen mit 25 Euro davon. Doch auch Fußgänger sind im Straßenverkehr gefährdet, wenn sie den Blick auf das Display statt auf ihren Weg richten. Jeder sechste Fußgänger ist laut der Großstadt-Studie inzwischen vom Smartphone abgelenkt.

Die Studie belegt, dass rund 17 Prozent der Fußgänger beim Überqueren der Straße auf unterschiedlichste Weise ein Handy nutzen. Das teilte die Dekra Unfallforschung mit. Ein Bußgeld drohe den Fußgängern trotz der Gefährlichkeit aber nicht – anders als bei der Telefon-Nutzung am Steuer oder auf dem Fahrrad.

Smartphones gefährden Fußgänger

Ablenkung durch das Smartphone wird im Verkehr gefährlich.

Smartphones gefährden Fußgänger


Tippen, telefonieren oder mit Kopfhörern auf den Ohren

Fast 14.000 Fußgänger wurden für die Studie beobachtet. Von denen, die ihre Aufmerksamkeit nicht der Straße, sondern dem Smartphone-Display widmeten, tippten die meisten Text ein, telefonierten oder taten sogar beides gleichzeitig. Andere trugen Ohrstöpsel oder Kopfhörer, was darauf schließen lässt, dass sie vor allem Musik hörten – und nicht den Straßenverkehr. "Telefonieren, Musik hören, die Nutzung von Apps oder auch das Tippen von Textnachrichten sorgen im Straßenverkehr für riskante Ablenkung", sagte Clemens Klinke vom Dekra-Vorstand.

"Generation Kopf unten"

Jüngere Fußgänger der "Generation Kopf unten" nutzen die Smartphones erwartungsgemäß häufiger als ältere Menschen. Mit über 22 Prozent war die intensivste Nutzung in der Altersgruppe zwischen 25 und 35 Jahren zu beobachten. Laut Dekra sind 22 Prozent aller Verkehrstoten in der EU Fußgänger. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wird jeder zehnte Todesfall auf deutschen Straßen durch falsches Verhalten von Fußgängern verursacht.

Beobachtet wurden für die Studie Fußgänger in Amsterdam, Berlin, Brüssel, Paris, Rom und Stockholm. In Stockholm war die Smartphone-Nutzung mit einem Wert von 23,55 Prozent am höchsten.

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