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Smartphone-Nutzung am Steuer erhöht Unfallgefahr drastisch

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Ernsthaftes Verkehrsrisiko  

Smartphone-Nutzung am Steuer erhöht Unfallgefahr

11.04.2016, 12:14 Uhr | dpa, t-online.de

Smartphone-Nutzung am Steuer erhöht Unfallgefahr drastisch . Eine Hand am Smartphone, die andere am Lenkrad des Fahrzeuges. (Quelle: dpa)

Eine Hand am Smartphone, die andere am Lenkrad des Fahrzeuges. (Quelle: dpa)

Lesen und Tippen auf dem Smartphone ist ein ernsthaftes Verkehrsrisiko. Dennoch können es zahlreiche Autofahrer nicht sein lassen, wie eine neue Studie der TU Braunschweig zeigt. Fehlende Statistiken verharmlosten bislang die Unfallgefahr, sagen die Forscher und fordern schärfere Gesetze. 

Während des Autofahrens hantieren 4,5 Prozent der Fahrer mit dem Mobiltelefon, wie eine den Radioprogrammen NDR Info und N-Joy vorliegende unveröffentlichte Studie der Technischen Universität Braunschweig ergab.

Damit sei dieser Anteil höher als der der telefonierenden Fahrer. Die Wissenschaftler hätten im vergangenen Jahr knapp 12.000 vorüberfahrende Autos an 30 Standorten in Hannover, Braunschweig und Berlin beobachtet.

UMFRAGE
Ganz ehrlich, greifen Sie am Lenkrad auch zum Handy?

Telefonverbot nicht mehr zeitgemäß

Gründe für die unzulässige Handy-Nutzung seien die stark gestiegene Zahl von Smartphones sowie mangelndes Problembewusstsein, urteilte der Leiter der Studie, der Verkehrspsychologie-Professor Mark Vollrath. "Den Leuten scheint nicht klar zu sein, wie gefährlich gerade das Tippen auf dem Handy ist."

"Man lässt solche Dinge erst dann sein, wenn sie zu negativen Konsequenzen führen", sagte Vollrath und forderte mehr Kontrollen sowie eine Überarbeitung der gesetzlichen Regelung. Auch zehn der von N-JOY und NDR Info befragten 16 Bundesländer halten die Formulierung des Mobiltelefonverbots für nicht mehr zeitgemäß, unter anderem, weil mittlerweile auch viele andere technische Geräte genutzt werden könnten.

Sechs- bis Zwölffach höheres Unfallrisiko

Das Schreiben einer SMS oder das Eintippen einer Telefonnummer erhöhe Studien zufolge das Unfallrisiko um das Sechs- bis Zwölffache, berichteten die NDR-Sender. In Deutschland führten nur Berlin, das Saarland und Nordrhein-Westfalen Statistiken zur Handynutzung am Steuer, als Unfallursache konnte dies bislang in weniger als 0,1 Prozent der Fälle nachgewiesen werden. Vollrath hält allerdings die Erfassung durch die Polizei für lückenhaft.

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