Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC >

Android: EU-Kartellwächter knüpfen sich Google-System vor

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Zu Google-Apps genötigt  

EU-Kartellwächter nehmen Android ins Visier

20.04.2016, 13:44 Uhr | dpa, t-online.de

Android: EU-Kartellwächter knüpfen sich Google-System vor. Ohne Google-Dienste läuft auf einem Android-Smartphone so gut wie nichts. Die EU-Kartellwächter wollen dem Konzern nun an den Kragen.  (Quelle: dpa)

Ohne Google-Dienste läuft auf einem Android-Smartphone so gut wie nichts. Die EU-Kartellwächter wollen dem Konzern nun an den Kragen. (Quelle: dpa)

Missbraucht Google seine marktbeherrschende Stellung mit dem Smartphone-Betriebssystem Android? Die Wettbewerbshüter der EU sind davon überzeugt – zumindest vorerst. Deshalb hat die EU-Kommission das Wettbewerbsverfahren gegen Google verschärft.

Google baut der Kommission zufolge seine marktbeherrschende Stellung bei der allgemeinen Internetsuche aus. Die Google-Suche sei auf den meisten in Europa verkauften Android-Geräten vorinstalliert. Konkurrenten würde so der Marktzugang versperrt.

"Unsere bisherigen Ermittlungen lassen darauf schließen, dass Google durch sein Verhalten den Verbrauchern eine größere Auswahl an mobilen Anwendungen und Dienstleistungen vorenthält (...)", sagte die zuständige Kommissarin Margrethe Vestager.

Tipps und Tricks 
Smartphone-Apps für Einsteiger

So finden, installieren und nutzen Sie Apps. Video

Kein Android neben Googles Android

Konkret besteht der Verdacht, dass Geräte-Hersteller bestimmte von Google geschützte Apps nur lizenzieren können, wenn sie die Google-Suche und den Google-Browser Chrome vorinstallieren. Die Google-Suche müsste zudem als Standardsuchdienst festgelegt werden. Die Marktmacht seiner Suche würde Google auch mit finanziellen Anreizen für Hersteller und Mobilfunkanbieter zementieren.

Weiterhin ist die Kommission der Auffassung, dass Google den Verkauf von Smartphones und Tablets mit Android-Derivaten absichtlich behindert. Als Open-Source-System kann der Quellcode von Android heruntergeladen und verändert werden. Programmierer können so alternative Android-Betriebssysteme entwickeln. Eine der beliebtesten dieser Alternativen heißt CyanogenMod.

Google droht Milliarden-Bußgeld

Die Behörde hatte erste Ermittlungen zur Wettbewerbssituation bei Android vor einem Jahr eingeleitet. Die Kommission verschickte jetzt in diesem Fall offizielle Beschwerdepunkte an den US-Konzern. Dieser kann sich nun ausführlich zu den Bedenken äußern. Die Android-Untersuchung ist Teil eines größeren EU-Verfahrens gegen Google.

Falls die europäischen Wettbewerbshüter ihre Vorwürfe beweisen können und eine förmliche Entscheidung treffen, droht dem Unternehmen ein Bußgeld von knapp sechs Milliarden Euro. Das entspräche zehn Prozent eines Jahresumsatzes. Dieser Rahmen wird aber üblicherweise nicht ausgeschöpft.

Weitere spannende Themen finden Sie auf unserer Digital-Startseite

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video


Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

Shopping
Mit dem Multitalent wird jedes Kochen zum Erlebnis

Krups Multifunktions-Küchenmaschine HP5031: Ihr Partner für kreative Kochideen! bei OTTO.de

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal