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QuadRooter: Updates für Android-Lücke sind da – theoretisch

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Updates für kritische Android-Lücke sind da – theoretisch

09.08.2016, 16:23 Uhr | mu, dpa, t-online.de

QuadRooter: Updates für Android-Lücke sind da – theoretisch. Android-Smartphones werden unterschiedlich gut mit Updates versorgt. (Quelle: imago/Newscast)

Android-Smartphones werden unterschiedlich gut mit Updates versorgt. (Quelle: Newscast/imago)

Chipsatz-Hersteller Qualcomm hat angekündigt, dass die Sicherheitslücke namens "QuadRooter" bald gestopft werden könne. Die entsprechenden Updates seien bereits in den letzten Wochen an Kunden und Partner geliefert worden. Die Lücke bedroht rund 900 Millionen Android-Smartphones.

Qualcomm ist nach eigenen Angaben zwischen Februar und April von den Forschern über die Schwachstellen informiert worden. Daraufhin habe man Kunden, Partnern und der Open-Source-Gemeinschaft im Zeitraum zwischen April und Juli die entsprechenden Softwarekorrekturen zur Verfügung gestellt. Seitdem liegt es an den Herstellern und Mobilfunkprovidern, die Updates an die Geräte zu verteilen.

Nach der Untersuchung der israelischen Sicherheitsfirma Check Point klafften die "QuadRooter"-Sicherheitslücken allerdings Anfang August noch in den Android-Geräten, die über einen Chipsatz von Qualcomm verfügen. Selbst der Android-Hersteller Google hatte in seiner eigenen Nexus-Hardware die Qualcomm-Korrekturen noch nicht vollständig umgesetzt.

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"QuadRooter"-Lücke ermöglicht volle Kontrolle über das Smartphone

Über "QuadRooter" können Angreifer den vollen Zugriff auf die Geräte erlangen. Dazu muss der Anwender allerdings eine infizierte App selbst installieren. Experten raten deshalb von der Installation von Anwendungen außerhalb des Google Play Stores ab.

Der Fall "QuadRooter" wirft erneut ein Schlaglicht auf die mangelhafte Update-Politik der Hersteller von Android-Geräten. Bereits bei der bislang größten Android-Sicherheitslücke "Stagefright" mussten viele Nutzer monatelang auf ein Sicherheitsupdate warten. Bei etlichen Geräten wurde damals die Sicherheitslücke überhaupt nicht geschlossen.

Als Reaktion auf "Stagefright" haben Samsung, Google und LG im Herbst 2015 monatliche Sicherheitsupdates eingeführt. Allerdings werden nicht alle Modelle mit den Updates versorgt.

Nutzer können prüfen, ob ihr Smartphone betroffen ist

Check Point stellt im Google Play Store die App "QuadRooter Scanner" zur Verfügung, mit der Nutzer testen können, ob ihr Android-Smartphone oder -Tablet durch die Lücke angreifbar ist.

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