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EU-Kommission entscheidet: Gebührenfreies Roaming ohne Zeitlimit

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Telefonieren im Ausland  

EU-Kommission verspricht gebührenfreies Roaming ohne Zeitlimit

21.09.2016, 17:56 Uhr | AFP

EU-Kommission entscheidet: Gebührenfreies Roaming ohne Zeitlimit. Die EU will kein Zeitlimit mehr beim gebührenfreien Roaming einführen. (Quelle: dpa)

Die EU will kein Zeitlimit mehr beim gebührenfreien Roaming einführen. (Quelle: dpa)

Das 90-Tage-Limit ist endgültig vom Tisch: Die EU-Kommission will nun doch gebührenfreies Roaming ohne jede zeitliche Einschränkung ermöglichen. Dabei soll aber Missbrauch verhindert werden.

Nach heftiger Kritik hatte die Brüsseler Behörde zuletzt einen ersten Plan zur Neuregelung der Auslands-Handykosten zurückgezogen. Demnach waren nur 90 Tage kostenfreies Roaming pro Jahr im EU-Ausland garantiert. Parlament und Staaten hatten die Neuregelung vergangenes Jahr beschlossen. Die EU-Kommission sollte lediglich noch Details ausarbeiten. "Dauerhaftes Roaming" war in dem Beschluss nicht vorgesehen. Was das bedeutet, sollte die EU-Kommission ausarbeiten.

"Wir wollen, dass Roaming auf Dienst- und Urlaubsreisen ohne zeitliche Begrenzung ohne Zuschläge möglich ist", sagte der EU-Digitalkommissar Günther Oettinger am Mittwoch in Brüssel. Das gebührenfreie Roaming solle wie geplant Mitte Juni 2017 starten.

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Roaming-Missbrauch soll verhindert werden

Allerdings sieht die EU-Kommission Maßnahmen vor, um einen Missbrauch dieser Regelung zu vermeiden. Die Nutzung einer SIM-Karte und der Roamingfreiheit soll an den Wohnsitz gebunden sein. Bei vermutetem Missbrauch soll der Telekomanbieter den Kartennutzer vorwarnen und das gebührenfreie Roaming eventuell abschalten dürfen.

"Wir haben unterschiedliche Preise in Europa", begründete Oettinger diese Maßnahme. Es dürfe nicht dazu kommen, dass sich zum Beispiel jemand eine SIM-Karte in Lettland kaufe und die Karte nur in Irland benutze, wo die Preise sechseinhalb mal höher seien als in Lettland. "Das lettische Telekom-Unternehmen wäre dann nach wenigen Tagen pleite", sagte Oettinger.

Entwürfe der Regelung werden geprüft

Die Vorschläge der EU-Kommission werden nun dem Gremium Europäischer Regulierungsstellen für elektronische Kommunikation (Gerek) zur Prüfung vorgelegt. Am 15. Dezember sollen die Pläne zur Abschaffung der Roaminggebühren verabschiedet werden.

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