Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC >

Durch Kostenloses Roaming könnten Handytarife im Inland steigen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Kostenloses Roaming  

Handytarife im Inland könnten teurer werden

15.10.2016, 09:17 Uhr | dpa

Durch Kostenloses Roaming könnten Handytarife im Inland steigen. Die Abschaffung der Roaming-Gebühren hat womöglich Auswirkungen auf Handytarife zuhause.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Abschaffung der Roaming-Gebühren hat womöglich Auswirkungen auf Handytarife zuhause. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Abschaffung der Roaming-Gebühren soll ab 2017 das Telefonieren im Ausland günstiger machen. Allerdings könnten dadurch alle Handytarife im Inland teurer werden. Vor allem Kunden, die wenig reisen, müssten dann draufzahlen, befürchten Experten.

Die EU-Pläne für kostenfreies Roaming im Ausland wecken bei den zuständigen Gutachtern Bedenken. Die Kommission hatte Ende September vorgeschlagen, dass Handynutzer ab Mitte 2017 auf Reisen im EU-Ausland ohne Aufpreis wie zuhause telefonieren und im Internet surfen dürfen.

Missbrauch – etwa das dauerhafte Telefonieren mit billigen ausländischen Sim-Karten – sollen Anbieter aber unterbinden können. Wenn zum Beispiel eine lettische Sim-Karte nur in Irland benutzt würde, sollen die Telekommunikationsanbieter nachfragen und gegebenenfalls Aufpreise erheben dürfen.

Sozialexperiment 
Weniger Smartphone gleich mehr Sex?

Kondomhersteller Durex schickt Pärchen in den Urlaub. Doch einige müssen dabei ihre Smartphones abgeben. Video

Anbieter könnten Inlands-Tarife anheben

Die Regeln gegen Missbrauch sind den Experten zu schwammig. Sie müssten klarer definiert werden, heißt es in dem Papier der europäischen Regulierungsstelle Berec, die die Kommission offiziell beraten soll. Sonst würden die Vorgaben in einzelnen EU-Ländern womöglich unterschiedlich umgesetzt.

Unterm Strich sehen die Gutachter Kostenrisiken für Anbieter und damit auch die Gefahr, dass diese Inlands-Tarife anheben oder Flatrate-Pakete schmälern. Bei einigen Anbietern ist das bereits der Fall. Das trifft vor allem Kunden, die wenig reisen und somit kaum etwas vom kostenlosen Roaming haben. Auch befürchten die Experten Wettbewerbsverzerrung und negative Auswirkungen auf Investitionen in Netze.

Endgültiger Vorschlag noch in diesem Jahr

Die EU-Kommission erklärte, sie werde das Berec-Gutachten sorgfältig prüfen. Man bleibe aber dem Ziel verpflichtet, dass Kunden ab Mitte 2017 unbefristet Roaming nutzen dürfen. Die letzte Fassung ihres Vorschlags werde spätestens am 15. Dezember vorliegen.

Weitere spannende Themen finden Sie auf unserer Digital-Startseite.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video



Anzeige
shopping-portal