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Apple iPad - Fujitsu beansprucht Namensrechte

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Streit um Apple iPad  

Apple droht Ärger um iPad-Benennung

29.01.2010, 11:47 Uhr | Christian Fenselau

Apple iPad - Fujitsu beansprucht Namensrechte. Der Fujitsu iPad

Der Fujitsu iPad (Quelle: Hersteller)

Apple droht erster Ärger um den Namen iPad. Der Konzern aus Cupertino habe kein Recht, diesen Namen zu verwenden, teilt das japanische Unternehmen Fujitsu mit. Der Grund: Der Name mitsamt der Namensrechte seien längst vergeben. Von Fujitsu gibt es bereits ein iPad. Es stammt aus dem Jahre 2002, ist ein multifunktionales Gerät mit einem 3,5-Zoll-Display und trägt den genauen Namen iPAD.

Masahiro Yamane, PR-Chef von Fujitsu, erklärte am Donnerstag, dass nach seinem Verständnis der Name dem Konzern Fujitsu zustehe. Fujitsu habe Anwälte beauftragt, rechtliche Schritte zu prüfen, berichtet die New York Times. Der Fujitsu iPAD wurde 2009 kurzzeitig vom Markt genommen. Am Dienstag hatte Apple den multimedialen Tablet-PC mit dem Namen iPad vorgestellt.

Geräte nicht vergleichbar

Die Geräte von Fujitsu und Apple sind nicht miteinander vergleichbar. Das Fujitsu iPad ist mittlerweile acht Jahre alt und daher aus einer anderen Zeit. Es kostet mehr als 2000 US-Dollar, läuft mit dem Betriebssystem Microsoft CE.NET und wird vornehmlich im professionellen Bereich eingesetzt. Allerdings hat es auch einen Touchscreen und ist per WLAN netzwerkfähig. Verkäufer überprüfen damit Warenbestände, Inventurdaten und Verkaufsvorgänge. Mit dem Gerät von Fujitsu können die Nutzer vermeiden, ständig zwischen Warenlager und Computerterminal hin- und herzulaufen. Sie haben alle Daten immer bei sich, die per Fingerdruck verfügbar sind.

Es gibt mehrere iPads

Die Faktenlage ist allerdings nicht eindeutig: Fujitsus Antrag auf die Namensrechte geriet ins Stocken, weil bereits zuvor das kalifornische Unternehmen Magtek den Namen IPAD beantragt hatte. Anfang des Jahres 2009 nahm Fujitsu seinen iPAD vom Markt. Das U.S. Patent an Trademark Office lehnte daraufhin den immer noch laufenden Antrag ab. Im Juni 2009 brachte der japanische Hersteller seinen iPAD allerdings erneut in den Handel und erneuerte auch den Antrag auf die Namensrechte. Einen Monat später beantragte dann Apple die Rechte für den Namen iPad. Selbst wenn sich die IT-Hersteller einigen, könnte weiterer Ärger drohen. Der Name iPad wird von weiteren Unternehmen genutzt: Motoren und Maschinen von Siemens tragen ebenfalls den Namen iPad. In Nordamerika sorgte die Benennung des Apple-Tablets für Erheiterung: Es gibt kanadische Dessous, die den Namen iPad tragen.

Auch der Name iPhone war vergeben

Apple dürfte sich beim Streit um Namensrechte mittlerweile auskennen. Das Unternehmen Cisco verklagte 2007 Apple aufgrund der Namensrechte für das iPhone. Die beiden US-Konzerne einigten sich schließlich außergerichtlich.

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