Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC >

Apple iPad schwächelt bei WLAN und beim Laden via USB

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Apple iPad  

iPad schwächelt bei WLAN und beim Laden via USB

06.04.2010, 14:55 Uhr | Andreas Lerg

Apple iPad schwächelt bei WLAN und beim Laden via USB. 300.000 iPads will Apple am ersten Tag verkauft haben. Erste Nutzer beschweren sich über WLAN-Probleme. (Bild: Hersteller)

Apple iPad ab Ende April auch in Deutschland. (Bild: Hersteller)

Kaum ist das Apple iPad im Handel, da werden schon erste Beschwerden laut. Nutzer melden sich in Foren und monieren schwächelnden WLAN-Empfang und Schwierigkeiten beim Laden des Akkus via USB. Auch sonst gibt es für das Apple-Tablet sowohl Lob als auch Tadel. Hier in unserer Fotoshow können Sie das Apple iPad im Detail betrachten.

Apple meldet, dass das iPad am ersten Tag einschließlich der Auslieferung vorbestellten Geräte bereits 300.000 mal verkauft wurde und damit besser startete, als einst das erste iPhone. Doch zeitgleich finden auch erste Beschwerden über Apples neuen Tablet-Computer ihren Niederschlag in den Nutzerforen. Vor allem ein schwacher WLAN-Empfang wird beklagt. Dort wo andere Geräte wie MacBooks oder das iPhone einen sehr guten Empfang eines vorhandenen drahtlosen Netzes verbuchen können, soll die Empfangsqualität des iPads schwanken oder sehr niedrig sein.

Spekulation über die Platzierung der WLAN-Antenne

Über die Ursache gibt es derzeit nur Spekulationen. Sollte es an der Software liegen, dann wird Apple das Problem mit einem Update lösen können. Vermutet wird aber auch, dass die mittige Platzierung der Antenne im Inneren des iPad problematisch sei. In Notebooks sitzen WLAN-Antennen am Gehäuserand, um einen guten Empfang zu bieten. Die Apple-Experten von iFixit bescheinigen jedoch, dass im iPad eine sehr hochwertige Antenne verbaut ist, die einen guten Empfang ermögliche. Die sitzt dort, wo auf der Rückseite das Apple-Logo prangt.

Akkuladung per USB-Anschluss zeitraubend

Einige Käufer des iPad beklagen, dass es mitunter mehrere Stunden dauert, um das iPad per USB-Anschluss an einem Computer aufzuladen. Da der Akku im iPad deutlich größer ist und eine höhere Kapazität und Leistung hat, als der des iPhone, braucht der Akku auch einen höheren Ladestrom. Die Ladung an einem Computer mit einem modernen leistungsstarken USB-Port funktioniert zwar, dauert aber lange, da der USB-Port des Computers nicht die elektrische Leistung liefert, die es bräuchte, um den Akku schnell zu laden. Wird das Apple-Tablet sogar an einem schwächeren Standard-USB-Port eines älteren Computers aufgeladen, dann muss sich das iPad im Schlafmodus befinden, sonst wird es gar nicht geladen. Deshalb informiert Apple, dass der beste und schnellste Weg zum Laden des Akkus das mitgelieferte 10 Watt-USB-Netzteil ist. Apple gibt die Akkustandzeit des iPad mit zehn Stunden an. Walter Mossberg, Apple-Spezialist beim Wall Street Journal und sein Kollege David Pogue von der New York Times loben, dass der Akku trotz intensiver Videonutzung sogar zwölf Stunden durchhalte.

Virtuelle Tastatur ist besser als erwartet

Manche Nutzer kritisieren in den Foren, dass die virtuelle Tastatur auf dem iPad nicht mit einer echten Tastatur mithalten könne. Aber das soll sie auch gar nicht, denn die einblendbare Tastatur ist nicht für Vielschreiber gedacht. Viele Tester wie beispielsweise Marc Pitzke, Korrespondent von Spiegel Online, bescheinigen der Tastatur sogar gute Funktionalität, weil sie deutlich größer ist, als die Tastatur des iPhones. Zudem steht sie derzeit in zehn nutzbaren Sprachen zur Verfügung. Wer auf dem iPad aber tatsächlich sehr viel Text produzieren will, ist mit dem als Zubehör erhältlichen Tastatur-Dock gut beraten, dass dann aber zusätzlich mitgeschleppt werden muss.

Geteilte Meinung auch in Sachen E-Books

Ebenso geteilt sind die Meinungen, wenn es um das iPad als E-Book-Lesergerät geht. David Pogue von der New York Times moniert, dass das iPad-Display bei Tageslicht kaum zu lesen sei und sieht hier Amazons Kindle klar im Vorteil. Edward Baig, Redakteur bei USA Today, argumentiert genau anders herum. Er lobt, dass das iPad zum einen Bücher in brillanten Farben darstellen und zum anderen auch im Dunklen anzeigen kann. Beides sieht er als wesentliche Nachteile des speziellen Displays von Amazons Kindle, bei dem man Nachts eine Leselampe brauche. Einige Kritiker bedauern, dass Apple für seine iBook-App ein Format gewählt hat, das nur auf dem iPad und noch nicht einmal auf einem Mac gelesen werden kann.

In Deutschland Ende April im Handel

Hierzulande soll das iPad Ende April in den Handel kommen. Der 24. April wird als wahrscheinlichster Termin gehandelt. In den USA ist derzeit nur das WLAN-Modell in den Läden. Das iPad mit WLAN und 3G-Mobilfunk an Bord wird weltweit Ende April eingeführt. Die konkreten deutschen Preise hat Apple bisher noch nicht genannt. Das 16-GB-Modell mit WLAN kostet 499 US-Dollar. Das 32-GB-Modell 599 US-Dollar und das 64 GB-Modell 699 US-Dollar. Die jeweiligen 3G-Versionen kosten 130 US-Dollar Aufpreis.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal