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WePad: Hersteller reagiert auf Kritik nach verpatzter Premiere

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Deutsche Konkurrenz für das Apple iPad vorgestellt

14.04.2010, 14:51 Uhr | afp, AFP

WePad: Hersteller reagiert auf Kritik nach verpatzter Premiere. Der Geschäftsführer der Firma Neofonie Technologieentwicklung und Informationsmanagement GmbH, Helmut Hoffer von Ankershoffen, präsentiert das WePad. (Foto: dpa)

Der Geschäftsführer der Firma Neofonie Technologieentwicklung und Informationsmanagement GmbH, Helmut Hoffer von Ankershoffen, präsentiert das WePad. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Premiere verpatzt: Bei der ersten Vorstellung des iPad-Herausforderers WePad in Berlin präsentierte Firmenchef Hoffer von Ankershoffen nur einen Prototypen, auf dem statt des fertigen Betriebssystems nur ein Demo-Video lief – und verlor darüber kein Wort. Nach ziemlich lauter Kritik an dem Vorgehen übt sich die Berliner Firma Neofonie jetzt in Schadensbegrenzung und plant eine zweite Produktpräsentation. Damit will das Unternehmen Gerüchte ausräumen, das viel gepriesene Gerät sei nicht viel mehr als ein "Phantom".

Mit dem WePad wollen die Berliner Entwickler um Firmenchef Helmut Hoffer von Ankershoffen dem Branchenriesen Apple und seinem iPad Konkurrenz machen. Das WePad sei dem iPad durchaus ebenbürtig und übertreffe es in vielen Funktionen sogar, pries der Neofonie-Chef die eigene Entwicklung. Sogar die internationale Presse berichtete von der deutschen Antwort auf das iPad. Tatsächlich klingen die Daten des deutschen Tabletts beeindruckend: Eine Kamera gehört zu seiner Ausstattung, Geräte wie externe Festplatten oder Drucker sollen sich anders als beim großen Bruder von Apple einfach per USB anschließen lassen. Eine ausführliche Gegenüberstellung von iPad und WePad finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Missglückte Präsentation sorgt für Zweifel

Doch bei der ersten Vorstellung am Montag bekamen die Besucher lediglich ein Video zu sehen. Die ersten Produktfotos stammen allesamt aus dem Computer. Das erste fertige Modell sei erst in letzter Minute in Berlin angekommen, es sei nicht früher durch den Zoll gekommen. Für die Installation des richtigen Betriebssystem sei deshalb keine Zeit mehr gewesen, bestätigte Maren Zerbin von Neofonie. Vermutungen, es handele sich um ein noch nicht fertiges Produkt, seien jedoch völlig unbegründet. Auf seiner Facebook-Seite kündigte das Unternehmen dennoch für den 26. April eine zweite Live-Präsentation an. Ausdrücklich sollen dabei auch Kritiker eingeladen werden, um sich selbst ein Bild machen zu können.

WePad kämpft mit Lieferschwierigkeiten

Erste Zweifler glauben nun nicht mehr daran, dass das WePad so auf den Markt kommen wird, wie es die beteiligten Unternehmen angekündigt haben. Tatsächlich hat das WePad bereits mit den ersten Auslieferungsschwierigkeiten zu kämpfen. So sollte das Gerät noch vor dem Start des iPad in Europa in den Händen der ersten Käufer sein. Nun können Interessenten das WePad ab dem 27. April vorbestellen, ausgeliefert werden geringe Stückzahlen dann ab Mai. Größere Mengen will der Hersteller erst ab dem 3. Quartal diesen Jahres zusagen. Erst dann wird sich auch erst Gesichertes über die tatsächliche Leistung des deutschen iPad-Herausforderers sagen lassen.

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