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Apple iPad von Amazon in Kindle-Werbung verhöhnt

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Amazon verspottet das Apple iPad

15.09.2010, 10:13 Uhr | Andreas Lerg

Apple iPad von Amazon in Kindle-Werbung verhöhnt. Amazon verspottet das Apple iPad in einem Werbespot. (Screenshot: t-online.de)

Amazon verspottet das Apple iPad in einem Werbespot. (Screenshot: t-online.de)

Das Online-Versandhaus Amazon verspottet in einem spaßigen Werbespot für den neuen eBook-Reader Kindle das Apple iPad. Dabei macht sich Amazon über das in der Sonne kaum lesbare Display und den hohen Preis des iPad lustig.

Ein Mann sitzt auf seinem Liegestuhl am Pool. Auf dem Display seines iPad ist bei blendendem Sonnenschein außer seinem Spiegelbild nichts zu erkennen. Daneben sitzt eine hübsche Frau, die entspannt auf einem Kindle ein eBook liest. Auf die Frage, wie sie bei diesem Wetter etwas auf dem Gerät lesen könne, antwortet die Frau lächelnd: "Es ist ein Kindle. Kostet nur 139 Dollar. Ehrlich gesagt, ich habe mehr für meine Sonnenbrille bezahlt." Amazon attackiert damit zwei wesentliche Nachteile des iPad gegenüber dem hauseigenen eBook-Reader. Die Botschaft des Videos: Wer eBooks lesen möchte, ist mit einem Kindle besser und billiger bedient. Das Amazon-Werbevideo kursiert derzeit im Internet.

iPad-Display taugt bei Sonne fast nur als Schminkspiegel

Das Display des iPad ist mit einer Glasplatte bedeckt. Vor allem bei Sonnenlicht sieht der Nutzer des iPad deshalb vor allem sich selbst. Genau darauf zielt der Werbesport von Amazon ab. Wenn es um die Lesbarkeit des Displays in prallem Sonnenlicht geht, dann ist der Amazon Kindle eindeutig der Sieger. Amazon hat in seinem Kindle ein Display eingebaut, das sich so lesen lassen soll, wie echte Papierseiten. Dazu werden auf einer Art digitalem Papier monochrome Farbpigmente durch eine elektrische Spannung ein- und ausgeblendet. Die Verkleidung spiegelt dabei kaum. Damit lässt sich der Text, wie im Video gezeigt, auch bei grellen Sonnenlicht problemlos lesen.

eBook-Reader versus Tablet-Computer

Der zweite Seitenhieb im Video zielt auf den Preis des iPad. Während der Kindle 139 Dollar kostet, umgerechnet 108 Euro, muss der Käufer des iPad für das günstigste Modell weit mehr als das Vierfache investieren. Dieser Vergleich hinkt jedoch. Der Kindle und das iPad dienen unterschiedlichen Zwecken und unterscheiden sich auch von der Displaytechnologie erheblich. Wo der Kindle mit guter papierähnlicher Lesbarkeit für Texte punktet, stellt das Farbdisplay des iPad Multimediainhalte inklusive Videos dar. Das allerdings auch im Dunklen, während der Kindle nur im Hellen lesbar ist. Amazons Kindle ist ausschließlich ein spezialisiertes Lesegerät für elektronische Bücher und als solches dem iPad durchaus überlegen. Das iPad hingegen ist ein vollwertiger Tablet-Computer und kann deshalb weitaus mehr nur eBooks anzeigen.

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