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Deutscher iPad-Konkurrent WeTab im Vorab-Test

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WeTab: Das kann der deutsche Tablet-PC

15.09.2010, 15:30 Uhr | t-online.de

Deutscher iPad-Konkurrent WeTab im Vorab-Test. Neofonie Geschäftsführer Helmut Hoffer von Ankershoffen, präsentiert das WePad. (Foto: dpa)

Neofonie Geschäftsführer Helmut Hoffer von Ankershoffen, präsentiert das WePad. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Das WeTab ist da. Nach einigen Startschwierigkeiten soll das als deutscher Konkurrent für das Apple iPad gehandelte Gerät nächste Woche in den Handel kommen. Vorab hat der Hersteller einer ausgewählten Gruppe von Journalisten einen ersten Blick auf das endgültige Design gewährt. Die lobten das Display des WeTab genauso wie flüssige Bedienbarkeit des Touch-Displays. Allerdings steckten in der gezeigten Vorabversion immer noch Kinderkrankheiten, die meisten der installierten Anwendungen waren nicht für einen Touchscreen optimiert und ließen sich deshalb nur mühsam bedienen. Ein echter iPad-Rivale ist das WeTab also nicht – das sagt mittlerweile auch der Hersteller.

Damit hat sich das WeTab schon vor dem offiziellen Verkaufsstart aus dem Rennen gegen das iPad verabschiedet, das die großen Elektronik-Hersteller auf der IFA endgültig eröffnet hatten. Dort waren an zahlreichen Ständen marktreife Tablet-PC zu sehen, die alle das iPad übertreffen sollen. Das WeTab hat sich jedoch nun neue Gegner gesucht. "Es ist ein vollwertiger Computer, der mit Netbooks konkurriert", zitiert die Welt Helmut Hoffer von Ankershoffen, Erfinder des Tablet-PC und Geschäftsführer der WeTab GmbH. Das iPad sei bloß ein Zusatzgerät, während das WeTab ein kompletter Mobilcomputer sein soll.

Gutes Display, Software mit Kinderkrankheiten

Vielleicht auch deshalb wählte man für die Vorstellung des fast fertigen Produkts einen deutlich kleineren Rahmen und präsentierte das WeTab statt auf der IFA in kleiner Runde. Dort durften die anwesenden Journalisten dafür ausgiebig die zur Verfügung gestallten Referenzgeräte unter die Lupe nehmen. Besonders lobend erwähnten die Tester dabei das Display. "Das Display selbst ist hell, scharf und äußerst kontrastreich", schreibt etwa der Journalist und Technik-Blogger Richard Gutjahr. Die Qualität nehme jedoch bei gekipptem Display – anders als beim iPad – deutlich ab. Das schwarze Gehäuse des WeTab sei vor allem praktisch, jedoch nicht besonders ansehnlich.

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Alle Tester attestieren dem fast fertigen WeTab nach wie vor Kinderkrankheiten in der Software. Das mag daran liegen, dass der Hersteller das Betriebssystem des WeTab noch einmal kräftig umgekrempelt hat. So wird das System nicht wie ursprünglich geplant auf Ubuntu basieren, sondern auf dem von Intel und Nokia gemeinsam entwickelten MeeGo. Die Testgeräte ließen daher noch zahlreiche angekündigte Features vermissen, schreibt etwa die Bild-Zeitung: "Videotelefonie per Skype, Kopieren und Einfügen von Text, Öffnen von Bildern oder PDFs und der AppStore, in dem viele Android-Apps zu finden sein sollen. Auch das Umstellen der Bediensprache (Englisch auf Deutsch) klappte nicht." Alle Funktionen sollen jedoch noch vor Verkaufsstart nachgerüstet werden, verspricht der Hersteller.

Wohlwollendes Urteil für das WeTab

Unter dem Strich ziehen die Tester ein wohlwollendes Fazit. "Zusammenfassend war der erste Eindrucke vom WeTab - zumindest was die Hardware betrifft - durchaus positiv", schreibt etwa die PC Welt. Weil jedoch praktisch keine der installierten Applikationen bisher für die Touch-Bedienung optimiert sei, lasse sich die komplette Bedienerfahrung nicht letztlich beurteilen. Auch n-tv glaubt an das WeTab: "Letztendlich wird bei den Groß-Tablets derjenige das Rennen machen, der am schnellsten viele Apps vorweisen kann. Und da sieht es für das WeTab nicht unbedingt schlecht aus." Nur Blogger Gutjahr, selbst bekennender Apple-Fan, sieht das WeTab grundlegend kritisch: "Weder die Hardware, noch die unübersichtliche Oberfläche haben mich überzeugt", schreibt der Journalist in seinem persönlichen Fazit, und fügt süffisant hinzu: "Ich bin gespannt, wieviele Kunden der ersten Stunde ihr Gerät wieder zurückschicken werden."

Das WeTab ist ab nächster Woche bei Elektronikhändler Media-Markt und dem Online-Versandhaus Amazon verfügbar. Die günstige Variante ohne UMTS-Unterstützung wird dann 449 Euro kosten, das WeTab 3G mit schnellem mobilem Internet kostet 569 Euro.

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