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Blackberry PlayBook macht Jagd auf das iPad

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Blackberry PlayBook soll iPad für Manager sein

28.09.2010, 13:11 Uhr | SSP, t-online.de, AFP

Blackberry PlayBook macht Jagd auf das iPad. Konkurrenz fürs iPad? Das Blackberry PlayBook. (Foto: RIM)

Konkurrenz fürs iPad? Das Blackberry PlayBook. (Foto: RIM)

Research in Motion (RIM) hat auf einer Entwicklerkonferenz in San Francisco einen Konkurrenten für das iPad vorgestellt. Das Blackberry PlayBook ist ein gutes Stück kleiner als der Tablet-PC von Apple, ist seinem Vorbild jedoch in anderen Bereichen voraus. Besonders der hohe Sicherheitsstandard soll das Blackberry-Tablet zum Verkaufsschlager für den Einsatz in Unternehmen machen. Experten zeigten sich begeistert angesichts der technischen Ausstattung - was das PlayBook alles drauf hat, erfahren Sie in unserer Foto-Show.

Die Sicherheit ist der größte Trumpf des PlayBook im immer heftiger umkämpften Markt für Tablet-PC. Genau wie die Blackberry-Smartphones schützt es seinen Anwender vor Einbruchsversuchen – E-Mail-Verkehr und andere Datenübertragungen sollen praktisch abhörsicher sein. Hinzu kommen die zahlreichen Business-Anwendungen, mit denen RIM schon bei seinen Mobiltelefonen professionelle Anwender überzeugen konnte. Der Tablet-PC sei vor allem auch für den professionellen Einsatz gedacht, sagte auch RIM-Präsident Mike Lazaridis. RIM will damit eine Marktlücke besetzen, die das iPad und Konsorten bisher ignoriert haben.

RIM setzt auf Business-Kunden

Dieser Anspruch zeigt sich auch beim Betriebssystem. Hier baut RIM auf die Software der kürzlich übernommenen Firma QNX. Die erlaubt also das Ausführen mehrerer Programme gleichzeitig. Für die nötige Rechenleistung sorgt ein Dualcore-Prozessor mit einem Gigahertz und einem Gigabyte Arbeitsspeicher. RIM verspricht auf seiner Webseite vollmundig das "schnellste Tablett aller Zeiten". Die Rechenleistung ist es auch, die beim Kunden die Anschaffung eines Blackberry-Tablets rechtfertigen soll. E-Mails lesen und wichtige Dokumente verschicken kann jedes Blackberry-Smartphone. Das PlayBook glänzt zusätzlich mit Multimedia-Funktionen. So soll man mit dem PlayBook unter anderem auch HD-Videos bearbeiten können. Eine dem Nutzer zugewandte Kamera ermöglicht Videokonferenzen.

Geringe Größe ist ein Nachteil

Unverständlich ist die Entscheidung, das PlayBook mit einem relativ kleinen Bildschirm auszustatten: Während das Apple iPad fast so groß wie eine DIN A4-Seite ist, kommt das PlayBook mit einer Bildschirmdiagonale von sieben Zoll (knapp 18 Zentimeter) gerade mal auf DIN A5-Größe. Die Auflösung des Displays liegt bei 1024 x 600 Bildpunkten – das bedeutet eine höhere Dichte als beim Vorbild von Apple. Der Neuling aus dem Hause RIM ist 400 Gramm schwer und knapp einen Zentimeter dick. Problematisch ist auch, dass das PlayBook zunächst nur mit WLAN ins Internet gehen kann – Mobilfunk-Variaten sollen später folgen. Einen Preis für das PlayBook hat Research in Motion noch nicht bekannt gegeben. Private Nutzer sollten sich ohnehin für einen anderen iPad-Konkurrenten wie das kürzlich gestartete WePad oder das Samsung Galaxy Tab entscheiden.

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