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Kindle Fire: Tablet PC von Amazon

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Amazon Kindle Fire  

Amazon stellt Tablet-PC Kindle Fire vor

28.09.2011, 18:07 Uhr | Andreas Lerg

Kindle Fire: Tablet PC von Amazon. Amazon Kindle Fire (Quelle: Amazon)

Amazon Kindle Fire (Quelle: Amazon)

Amazon will mit seinem neuen Tablet-PC Kindle-Fire gegen Apple antreten und dessen iPad Paroli bieten. Der Tablet-PC des Online-Handelskonzerns kostet nur einen Bruchteil der günstigsten iPad-Variante und wurde am Mittwoch in New York vorgestellt. das Kindle Fire verzichtet jedoch auf Mobilfunk und außerdem lässt Amazon interessierte Deutsche im Regen stehen.

Apple ist in Sachen Tablet-PC bislang der Platzhirsch und dominiert mit dem iPad den Markt. Doch jetzt schickt sich der weltgrößte Online-Händler an, Apple Marktanteile abzujagen: In New-York hat Amazon heute das Kindle Fire vorgestellt. Mit 199 Dollar, umgerechnet etwa 147 Euro, ist das Kindle Fire deutlich preiswerter als das iPad, dessen günstigste Variante 479 Euro kostet. Doch das Kindle Fire wird es in Deutschland vorerst nicht geben. In den USA soll es ab dem 15. November verfügbar sein.

Technische Daten des Kindle Fire

Das Kindle Fire ist mit einem 7-Zoll-Display ausgestattet, was einer Bildschirmdiagonalen von 17,8 Zentimetern entspricht. Das Gewicht beträgt 410 Gramm. Damit ist es kleiner und leichter als das iPad mit seinem 9,7-Zoll-Monitor (24,6 Zentimeter Diagonale). Angaben über Prozessor und Taktrate liegen noch nicht vor. Branchenkenner vermuten, dass sich die technische Ausstattung an das Playbook von Research in Motion (RIM) mit einem Doppelkern-Prozessor von Texas Instruments anlehnt. Der Grund: Amazon lässt seinen neuen Kindle bei Quanta fertigen, dem Unternehmen, dass auch das Playbook entwickelt hat. Auch optisch ähnelt das neue Amazon-Tablet dem Playbook (Foto-Show).

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Völlig umgebautes Google Android

Als Betriebssystem für sein Kindle Fire nutzt Amazon Googles mobiles Betriebssystem Android in der Version 2.1. Allerdings hat Amazon dieses Betriebssystem so stark modifiziert und angepasst, dass es kaum noch wiederzuerkennen ist. Sogar ein eigener Webbrowser namens Silk hat Amazon entwickelt. Amazon realisiert damit einige Dienste, die unmittelbar mit der eigenen Plattform verbunden sind. Dazu gehören:

  • Ein eigener AppStore, der Googles Marketplace ersetzt.
  • Ein Kindle Store für E-Books und digitale Magazine.
  • Einen Kindle-Musikstore.
  • Einen Kindle-Film- und Videostore.
  • Eine eigene Cloud im Internetunter anderem fürs Medienstreaming.
  • Den Zugang zum kompletten Amazon-Marktplatz

Keine Mobilfunk-Verbindung

Allerdings ist das Kindle Fire nur mit WLAN ausgestattet, nicht jedoch mit Mobilfunktechnik. Der Nutzer ist also von WLAN-Hotspots anhängig, wenn er unterwegs Musik oder Videos kaufen oder streamen möchte. Das Amazon seinen Tablet-PC als mobiles Schaufenster für seine Dienste anbieten will, aber auf eine Mobilfunk-Verbindung verzichtet ist schwer nachvollziehbar. Vermutlich ist es dem billigen Preis des Kindle Fire geschuldet, denn eine Mobilfunkbaugruppe hätte das Gerät teurer gemacht.

Amazon kann Apple Konkurrenz machen

Amazon hat das Zeug, ein starker Herausforderer für Apple und das iPad zu werden, und das aus mehreren Gründen. Amazon hat einen gigantischen Kundenstamm, der eine hohe Treue zu dem Online-Händler hat. Und Amazon kann den Tablet-PC mit sehr vielen Diensten und Angeboten vernetzen, die diese Kunden sowieso nutzen. Das beginnt beim Marktplatz mit den unzähligen Waren. Aber gerade auch die digitalen Angebote wie der Online-Kauf von E-Books, Musik, Videos und anderen Medien machen das Gerät nicht nur für Amazon-Kunden attraktiv. Amazon hat damit etwas vergleichbares wie iTunes zu bieten. Zudem hat sich der E-Book-Reader Kindle und der dazugehörige digitale Buchladen als Erfolgsmodell bewiesen. Obwohl in den letzten Monaten einige Tablet-PC auf den Markt kamen, hält Apple mit dem iPad immer noch über 75 Prozent des Marktes. Das Billig-Tablet von Amazon könnte aber auch für andere Anbieter von Android-Tablets eine bittere PIlle werden, denn der Kampfpreis, den Amazon hier aufruft, könnte die anderen zwingen, ihre Geräte billiger zu machen.

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