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Aldi-Tablet-PC: Medion Lifetab P9514 im ausführlichen Test

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Aldi-Tablet Medion Lifetab P9514 im Test

12.12.2011, 10:52 Uhr | pc-welt.de, pc-welt.de

Aldi-Tablet-PC: Medion Lifetab P9514 im ausführlichen Test. Aldi-Tablet Medion Lifetab P9514 überzeugt im Test. (Quelle: pc-welt.de)

Aldi-Tablet Medion Lifetab P9514 überzeugt im Test. (Quelle: pc-welt.de)

 

Der erste Tablet-PC von Aldi ist verfügbar: Am 8. Dezember war das Medion Lifetab P9514 deutschlandweit erhältlich. Doch was bietet das Aldi-Tablet für 399 Euro? Kann es mit dem iPad 2 oder anderen Android-Tablets wie dem Samsung Galaxy Tab 10.1 konkurrieren? PC-Welt.de hatte das Medion Lifetab P9514 im Test.

Aldi-PC und die Notebook-Angebote des Discounters haben eines gemeinsam: Sie bieten sehr viel Ausstattung fürs Geld. Bei seinem ersten Tablet-PC geht Aldi-Lieferant Medion den gleichen Weg: Die Ausstattung des Medion Lifetab P9514 würde einem doppelt so teuren Tablet-PC gut zu Gesicht stehen: Das Android-Gerät mit 10,1 Zoll großem Bildschirm bringt unter anderem 32 GB internen Speicher und ein 3G-Modem mit. Für 399 Euro, die Aldi für das Medion Lifetab P9514 will, finden Sie kein Tablet mit vergleichbarer Ausstattung. Das iPad 2 kostet in der entsprechenden Variante rund 650 Euro. Selbst die günstigste Variante des Apple-Tablets mit WLAN und 16 GB Speicher ist mit rund 450 Euro teurer als das Aldi-Tablet. Auch die direkte Android-Konkurrenz kostet mehr: Das Acer Iconia A501 beispielsweise rund 590 Euro, das Asus Eee Pad gibt es nicht als 3G-Variante: Aber selbst mit WLAN und 32 GB Speicher kostet es rund 500 Euro.

Aldi-Tablet Medion Lifetab P9514 im Test: Design

Der Preis spricht also für das Medion Lifetab P9514. Doch der Erfolg des iPad beweist: Bei Tablets geht es den Anwendern nicht in erster Linie um die Ausstattung. Viel wichtiger ist, dass das Gerät leicht, flach und elegant ist, dass es sich schnell und einfach bedienen lässt und das es viele Zusatzangebote dafür gibt: Apps, Musik, Filme, Bücher und Zeitschriften. So schön wie das iPad 2 oder das Samsung Galaxy Tab 10.1 ist das Medion Lifetab P9514 nicht. Mit 13 Millimeter Bauhöhe ist es dicker als die beiden Wunderflundern und mit knapp 700 Gramm auch schwerer. Bei Maßen und Gewicht gleicht das Medion Lifetab P9514 eher dem Acer Iconia A500 und dem Asus Eee Pad Transformer, also der Android-Mittelklasse.

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Tablet

Maße in cm
(L x B x H)

Gewicht
(mit Akku)

Medion Lifetab P9514

25,9 x 17,9 x 1,33

698 g

Apple iPad 2

18,4 x 24,1 x 0,9

613 g

Samsung Galaxy Tab 10.1

25,6 x 17,6 x 0,85

580 g

Sony Tablet S

24,1 x 17,5 x 1,13

587 g

Apple iPad Wi-Fi + 3G

18,3 x 24,2 x 1,1

700 g

Asus EeePad Transformer

27 x 18,7 x 1,3

700 g

Motorola Xoom

24,9 x 16,7 x 1,2

720 g

Acer Iconia Tab A500

26 x 17,7 x 1,35

753 g


Aldi-Tablet Medion Lifetab P9514 im Test: Verarbeitung

Das gilt auch für Aussehen und Verarbeitung: Das Medion Lifetab P9514 fühlt sich solide an. Unser Testgerät ließ allerdings ein deutliches Knarzen vernehmen, wenn man es auf der linken Seite fester anpackte. Außerdem waren oben Spaltmaße zwischen Panel und Rahmen zu erkennen. Das ist nichts Dramatisches, aber vom iPad kennt man so etwas nicht. Die graue Rückseite hat Medion mit einer matten, aufgerauten und gummierten Oberfläche versehen: So liegt das Aldi-Tablet angenehm griffig in der Hand und Fingerabdrücke fallen nicht auf.

Auf der Vorderseite wird der Bildschirm von einem 16mm breiten Panel-Rahmen eingefasst. Unten hat Medion den Lifetab-Schriftzug auf einer silbergrauen Leiste im gebürsteten Alu-Look eingebaut. Im Test störte uns der Einschaltknopf, der ebenso wie die Lautstärketasten zu tief im Gehäuse liegt: So spürt man keinen klaren Druckpunkt. Beim ersten Ausschalten drückten wir daher noch mal kräftig, weil sich das Tablet auch nicht wie andere Geräte sofort den Bildschirm verdunkelt, wenn es in den Standby-Modus wechselt, sondern die Helligkeit langsam dimmt.

Aldi-Tablet Medion Lifetab P9514 im Test: Anschlüsse

Wie die meisten Android-Tablets gibt sich das Medion Lifetab P9514 anschlussfreudiger als das iPad: Das kommt Anwendern entgegen, die schnell und bequem Dateien von Notebook, PC oder Speicherkarte auf das Tablet transferieren wollen. Mit dem beigelegten USB-Kabel schließen Sie das Aldi-Tablet an Notebook oder PC an. Per Windows-Explorer greifen Sie anschließend auf den internen Tablet-Speicher oder eine eingelegte Speicherkarte zu. Das Medion Lifetab P9514 besitzt eine Micro-USB-Buchse, deshalb passen normale Speichersticks oder eine USB-Festplatte nicht ans Tablet. Eine Standard-USB-Buchse bieten beispielsweise das Acer Iconia A500/A501, das Lenovo Thinkpad Tablet oder das Toshiba AT100. Bei unserem Testgerät verkantete übrigens der Micro-USB-Stecker immer beim Einstecken - erst mit leichtem Nachdrücken saß er fest in die Buchse.

Der Stromanschluss liegt auf der Unterseite des Medion-Tablets, wenn Sie es im Querformat halten: Ähnlich wie das iPad oder das Samsung Galaxy Tab 10.1 besitzt das Aldi-Tablet einen Multifunktionsanschluss zum Aufladen über das mitgelieferte Netzteil. Außerdem liegt dem Medion Lifetab P9514 ein HDMI-Adapterkabel für diesen Anschluss bei: So lässt sich der Tablet-PC mit einem Fernseher verbinden und beispielsweise als Film-Zuspieler einsetzen. Der Stecker könnte beispielsweise auch zum Anschluss einer Docking-Station dienen: Medion arbeitet zwar an Zubehör für das Lifetab P9514 – welche Erweiterungen es für das Aldi-Tablet geben wird und wann diese auf den Markt kommen, konnte der Hersteller aber noch nicht sagen.

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Aldi-Tablet Medion Lifetab P9514 im Test: Kameras

Das Medion Lifetab P9514 besitzt zwei Kameras: Auf der Rückseite ist eine 5-Megapixel-Kamera eingebaut, die Videos mit 1280 x 720 Pixel aufnimmt. Die Kamera vorne macht Fotos mit 1600 x 1200 Bildpunkten und Bewegtbilder mit 640 x 480 Pixel. Wie die meisten Tablet-Kameras reicht die Bildqualität höchstens für Schnappschüsse. Die Motive dürfen sich auch nicht schnell bewegen, denn das Aldi-Tablet braucht lange zum Fokussieren. Die Bilder zeigen auch unter schwierigen Lichtbedingungen eine ordentliche Helligkeit. Allerdings zeigten sich auch deutliches Bildrauschen und etwas flaue Farben.

Aldi-Tablet Medion Lifetab P9514 im Test: Betriebssystem

Auf dem Meion Lifetab P9514 arbeitet Android 3.2. Hersteller Medion verspricht, dass Sie das Aldi-Tablet auf Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) aktualisieren können – und zwar Over-the-Air, also per WLAN- oder Mobilfunkverbindung direkt auf dem Gerät. Wann das 4.0-Upgrade erscheint, konnte Medion nicht sagen.

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Beim Lifetab P9514 nutzt Medion die Standard-Benutzeroberfläche von Honeycomb. Auf dem zentralen Bildschirm sind mehrere Apps platziert sowie ein Lesezeichen-Widget und das Widget für die Wetter-App AccuWeather. Mit an Bord sind die üblichen Google-Apps wie Mail, Navigation, Places, Kalender, Kontakte, Latitude und Maps. Für weitere Apps bietet das Medion Lifetab P9514 Zugriff auf den Android Market. Ursprünglich wollte Medion auf dem Aldi-Tablet auch den eigenen Lifestore anbieten, in dem es Apps, Musik, Filme, Spiele, eBooks und Wallpaper für das Medion Lifetab P9514 geben sollte: Die installierte App führt aber auf eine Webseite, die informiert, dass es den Medion-Store noch nicht gibt. Medion konnte keine Auskunft geben, wann er online gehen wird.

Aldi-Tablet Medion Lifetab P9514 im Test: Vorinstallierte Apps

Auch andere Apps aus Eigenproduktion machen noch einen unfertigen Eindruck: Die Aldi-App fordert beim ersten Start, die neueste Version aus dem Market zu laden. Doch nachdem wir das erledigt hatten, erschien diese Aufforderung beim nächsten Starten der App erneut. Die App Aldi-Foto zeigt eine Webseite, auf der Aldi verkündet: "Unsere Photoapp erscheint in Kürze". Die Apps der Aldi-Partner sind besser in Form: Auf dem Medion Lifetab P9514 sind die Kiosk-Apps von Auto Bild und ComputerBild Spiele installiert. Käufer des Medion Lifetab P9514 dürfen sich das aktuelle Heft gratis herunterladen.

Aldi-Tablet Medion Lifetab P9514 im Test: Multimedia

Für Multimedia-Dateien bietet das Aldi-Tablet die bekannten Google-Apps Galerie und Musik. Übersichtlicher und mit mehr Funktionen ausgestattet ist aber die vorinstallierte Cyberlink-App Lifetab Media: Sie zeigt Fotos, Filme und Musik auf dem Gerät oder im Netzwerk an, ermöglicht das Anlegen von Wiedergabelisten und erlaubt Zugriff auf die Tablet-Kamera. Außerdem arbeitet die Lifetab-App als Media-Client oder Media-Server: Das Aldi-Tablet kann damit Multimedia-Dateien von einem Rechner im Netzwerk abspielen oder für diesen zuliefern. Im Test klappte das problemlos mit dem Windows Media Player 12 als Gegenstelle. Allerdings arbeitete die App nicht absolut stabil: Im Test erlebten wir einige Abstürze. Eine weitere Media-Server-App ist Cyberlink PowerDVD Remote: Damit lässt sich PowerDVD 11 fernsteuern – die App ist für Standard- und Test-Nutzer dieses Cyberlink-Programms normalerweise kostenpflichtig.

Abgerundet wird das vorinstallierte App-Paket durch sinnvolle Programme wie den Datei-Manager ES Datei Explorer oder Printer Share zum kabellosen Drucken. Kinder können sich mit der App Zeichen Pad die Zeit vertreiben und mit dem Finger aufs Tablet kritzeln.

Aldi-Tablet Medion Lifetab P9514 im Test: Internetverbindung

Ins Internet kommen Sie mit dem Medion Lifetab P9514 über WLAN. Das Aldi-Tablet arbeitet mit dem aktuellen Standard 802.11n auf der 2,4-GHz-Frequenz. Im Test zeigte es hohes WLAN-Tempo und liegt zumindest hier auf Augenhöhe mit dem iPad 2 und dem Galaxy Tab 10.1.

Außerdem hat das Medion Lifetab P9514 ein 3G-Modul: Darüber gehen Sie per Mobilfunk (HSDPA mit maximal 7,2 MBit/s) ins Internet. Eine SIM-Karte des Providers Aldi Talk mit einem Guthaben von 10 Euro liegt dem Tablet bei. Das Medion Lifetab P9514 ist nicht SIM-locked, Sie können also jede SIM-Karte im Aldi-Tablet verwenden. Wie mit einem Handy telefonieren können Sie mit dem Medion-Tablet allerdings nicht, die SIM-Karte dient nur zur mobilen Datenübertragung und zum Versenden von SMS und MMS. Sie müssen die SIM-Karte zunächst per Internet, Telefon oder Fax frei schalten. Beim Anmelden auf der Webseite wird die Karte innerhalb von sechs Stunden frei geschaltet, was im Test auch klappte. Aldi Talk nutzt das Netz von E-Plus. Im Prepaid-Tarif kostet der Internetzugang 15 Cent pro Minute. Wer das Aldi-Tablet tatsächlich unterwegs nutzen möchte, wechselt besser zur Tagesflat für 1,99 Euro, bei der ab 1 GB Datenvolumen auf GPRS-Tempo gebremst wird oder zur 30-Tage-Flatrate für 14,99 Euro, bei der die Volumenbremse ab 5 GB aktiv wird.

Beim Browser-Tempo lag das Medion Lifetab P9514 auf dem Niveau anderer Honeycomb-Tablets – zumindest in den Benchmarks Sunspider und Browsermark. Bei den durchschnittlichen Ladezeiten für beliebte Webseiten lag das Aldi-Tablet etwas zurück. Wie alle aktuellen Android-Tablets verarbeitet das Medion Lifetab P9514 auch Flash-Inhalte problemlos.

Tablet

WLAN-Tempo (Mbit/s)

Motorola Xoom

33

Medion Lifetab P9514

27,2

Apple iPad 2

26,3

Samsung Galaxy Tab 10.1

25,9

Acer Iconia Tab A500

24,2

Asus EeePad Transformer

22,3

Aldi-Tablet Medion Lifetab P9514 im Test: Bedienung

Auch bei der Bedienung liefert das Medion Lifetab, was man von einem Honeycomb-Tablet erwarten darf: Beim Blättern durch die Home Screen und in den Menüs fällt ein leichtes Stottern auf, besonders wenn Sie das Tablet hochkant halten. Auch beim Verschieben von Webseiten stören Mini-Ruckler. Das Vergrößern von Webseiten oder Fotos per Pinch-Geste klappt dagegen flüssig und tadellos. Nur Webseiten mit vielen Bildern und Kastenelementen ruckeln und hüpfen beim Zoomen. Insgesamt bleibt das Medion Lifetab wie alle Android-Tablets P9514 hinter dem Bedienkomfort des iPad 2 zurück: Auf dem Apple-Tablet läuft alles eine Spur flüssiger.

Aldi-Tablet Medion Lifetab P9514 im Test: Bildschirm

Der 10,1 Zoll große Bildschirm des Medion Lifetab P9514 zeigt 1280 x 800 Bildpunkte. Das 16:10-Seitenformat eignet sich gut fürs Filmeschauen, für Webseiten oder E-Books hat aber das 4:3-Format des iPad mehr Vorteile. Die Bildqualität des Aldi-Tablets ist sehr ordentlich: Seine Helligkeit liegt knapp unter 300 cd/qm – auch damit spielt es eher in der Liga der Acer- und Asus-Tablets als bei den Geräten von Apple, Samsung und Sony. Farben stellt das Aldi-Tablet ordentlich dar, insgesamt wirken sie aber etwas zu hell, was besonders bei Rottönen auffällt. Für zu Hause passt die Bildqualität des Aldi-Tablets auf alle Fälle: Vor allem ist es angenehm blickwinkelstabil – Sie müssen das Tablet also nicht immer fest in einem bestimmten Winkel halten, damit Farben und Kontraste stimmen. Nur draußen unter wolkenlosem Himmel draußen sind oder direkt in einer Lichtquelle stehen, stören die Reflexionen auf der spiegelnden Displayoberfläche.

Tablet

Helligkeit in cd/qm (maximal)

Apple iPad 2

379

Motorola Xoom

331

Samsung Galaxy Tab 10.1

327

Asus EeePad Transformer

312

Medion Lifetab P9514

296

Acer Iconia Tab A500

290


Aldi-Tablet Medion Lifetab P9514 im Test: Akkulaufzeit

Der größte Unterschied zwischen dem Medion Lifetab P9514 und dem Apple iPad 2 liegt in der Akkulaufzeit: Hier bleibt das Apple-Tablet uneinholbar. Beim Abspielen eines Videos mit maximaler Helligkeit hielt das Aldi-Tablet knapp über 5,5 Stunden durch – damit liegt es im guten Mittelfeld, aber auch deutlich hinter ausdauernden Android-Tablets wie dem Motorola Xoom oder dem Samsung Galaxy Tab 10.1. Das Apple iPad 2 bringt es auf knapp 9,5 Stunden Laufzeit.

Beim Abspielen von Multimedia-Formaten liegt das Medion Lifetab P9514 dafür weit vor dem Apple iPad 2 – und macht seine Sache auch besser als viele Android-Tablets. Die können Videos im AVI- oder MKV-Container erst mit zusätzlichen Media-Playern abspielen – wenn überhaupt. Beim Aldi-Tablet klappt das sofort ohne Probleme. Wie alle Tablets mit Nvidia Tegra 2 stolpert es über AVC-kodierte MP4-Dateien in Full HD und High Profile.

Bei den Musikformaten zeigte es aber keine Schwäche: Alle Testdateien gab es wieder – auch Formate wie FLAC und OGG sind kein Problem. Ähnliches gilt für Office-Dateien, die Sie auf dem Aldi-Tablet über die vor-installierte App Docs to Go öffnen können. Sie lassen sich damit auch bearbeiten. Ein E-Book-Reader ist nicht auf dem Aldi-Tablet vorinstalliert: Den müssen sie aus dem Market holen. Empfehlenswert sind neben dem Kindle-Reader von Amazon die Apps Aldiko Book Reader oder Cool Reader.

Auch Spiele bereiten dem Aldi-Tablet keine Probleme: Der Nvidia Tegra 2 liefert auch dafür ausreichend Leistung. Bei längeren Spiele-Sessions erwärmt sich das Tablet allerdings spürbar auf der linken Seite.

Aldi-Tablet Medion Lifetab P9514 im Test: Fazit

Der Preis ist heiß: Bei keinem anderen Tablet bekommen Sie so viel Ausstattung fürs Geld wie beim Medion Lifetab P9514. Hätte das Aldi-Tablet Schwächen bei Verarbeitung, Bildschirm oder Akkulaufzeit, wäre es trotzdem keine Schnäppchen-Empfehlung. Doch das Medion-Tablet leistet sich keine Schnitzer. Im Test fielen höchstens kleine Macken auf – die aber hat jedes Android-Tablet.

Eine echte Alternative zu Top-Tablets wie dem Apple iPad 2 oder dem Samsung Galaxy Tab 10.1 ist es nicht: Da fehlt es dem Medion Lifetab P9514 an Eleganz, an einem besseren Bildschirm und einer längeren Akkulaufzeit. Besonders bei der Bedienung und dem Angebot an zusätzlichen Inhalten wie Apps, E-Books, Musik und Filmen liegt Apple derzeit uneinholbar vorne: Das gilt für das Medion Lifetab P9514 wie für alle anderen Android-Tablets. Die Android-Konkurrenz ist nicht besser als das Medion Lifetab P9514, aber meist deutlich teurer.

Das Aldi-Tablet wird noch an Wert gewinnen, wenn Medion wie versprochen ein Update auf Android 4.0 liefert und der eigene App-Store online geht. Insgesamt zeigt der Test: Das Medion Lifetab P9514 ist ein solides Tablet mit eindrucksvollem Preis-Leistungs-Verhältnis - wer eine günstige, aber gute Android-Alternative zum iPad 2 sucht, kann bedenkenlos zugreifen.

 
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