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iPad-Konkurrenz: Tablet PC "Way-C" aus dem Kongo

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iPad-Konkurrenz aus dem Kongo

05.03.2012, 13:57 Uhr | Andreas Lerg

iPad-Konkurrenz: Tablet PC "Way-C" aus dem Kongo. Das Design des Way-C kann durchaus mit der Konkurrenz mithalten. (Quelle: VMK)

Das Design des Way-C kann durchaus mit der Konkurrenz mithalten. (Quelle: VMK)

Der neueste Konkurrent zu Apples iPad kommt aus dem Kongo. Ein 26-jähriger Jungunternehmer hat den Tablet-PC Way-C entwickelt und im Februar auf den Markt gebracht. Das rund 230 Euro teure Gerät kann sich technisch durchaus sehen lassen und soll auch in weiteren Ländern Afrikas, sowie in Indien und Europa auf den Markt kommen.

Er heißt Verone Mankou, ist 26 Jahre alt und wollte ursprünglich einen Tablet-PC entwickeln, den sich auch arme Menschen im Kongo leisten können. Dazu gründete er seine Firma VMK. Kürzlich stellte das Unternehmen den Tablet-Computer Way-C vor, in dessen Entwicklung Mankou nach eigenen Angaben 120.000 Euro investierte. Way-C steht für "Licht der Sterne".

Way-C ist kein "Volkstablet"

Mit einem Preis von 230 Euro taugt das Gerät zwar nicht zum "Volkstablet", dafür aber ist solide Technik an Bord. Produziert wird das Gerät jedoch nicht in Afrika sondern in China. In Afrika mangelt es schlichtweg an entsprechenden Fabriken. Verkauft wird das Way-C bisher nur in zwei Städten des Landes, in der Hauptstadt Brazzaville und der Industriemetropole Pointe-Noire. Doch später soll der Tablet-PC in weiteren Ländern Afrikas sowie in Indien und Europa auf den Markt kommen.

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Way-C arbeitet mit Google Android

Technisch kann das Gerät nicht mit den Top-Tablets wie dem Apple iPad 2 mithalten, ist aber dafür deutlich handlicher und billiger. Als Betriebssystem kommt Google Android in der älteren Version 2.3.3 "Gingerbread" zum Einsatz, auf das eine eigene Bedienoberfläche mit dem Namen "Kongo" aufgesetzt ist. Das Way-C hat ein sieben Zoll großes Multitouchdisplay mit einer eher bescheidenen Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Im Inneren arbeitet ein mit 1,2 GHz getakteter Prozessor, der auf 512 Megabyte Hauptspeicher zugreifen kann. Der Speicherplatz für Daten ist mit vier Gigabyte nicht all zu groß bemessen, kann aber erweitert werden. WLAN ist an Bord, Mobilfunk fehlt allerdings. Das Gerät wiegt knapp 400 Gramm und der Akku soll mindestens vier Stunden durchhalten.

Apps für den Afrikanischen Markt

Mankou hat sein Way-C zunächst für den afrikanischen Markt gebaut und hofft, dass Entwickler auch entsprechende Apps für diese Zielgruppe programmieren. Dazu sollen auch Anwendungen gehören, die Bauern des Landes unterstützen oder lokale Einkaufsmärkte online erschließen. VMK will einen eigenen App-Store anbieten. Schon im Sommer will VMK zudem ein eigenes Smartphone speziell für den afrikanischen Markt an den Start bringen. Das soll immerhin dem iPhone 3GS ebenbürtig sein und etwa 150 Euro kosten.

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