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iPad: Kein LTE in Deutschland - Apple bleibt stur

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Apple bestätigt: Kein LTE für deutsche iPad-Käufer

08.03.2012, 19:26 Uhr | t-online.de mit Material von dpa

iPad: Kein LTE in Deutschland - Apple bleibt stur. Deutsche iPad-Käufer werden auf das schnelle Internet per LTE verzichten müssen. (Quelle: dpa)

Deutsche iPad-Käufer werden auf das schnelle Internet per LTE verzichten müssen. (Quelle: dpa)

 

Apple lässt deutsche iPad-Kunden hinterher hinken. Weil das iPad nur die in den USA üblichen Frequenzen unterstützt, lässt sich in Deutschland das schnelle Funknetz LTE mit dem Tablet-PC nicht nutzen. Kein Versehen, wie Apple am Donnerstag bestätigte.

Die Unterstützung des schnellen Funkstandards LTE ist einer der Top-Features des neuen iPad – doch deutschen Nutzern bleibt der Datenturbo verwehrt. Apple hatte bei der Entwicklung des Tablet-PC offenbar nur den Heimatmarkt USA im Blick. Denn während in Nordamerika die LTE-Frequenzen 700 und 2100 Megahertz (MHz) im Einsatz sind, laufen LTE-Übertragungen in Deutschland und anderen EU-Ländern mit 800, 1800 und 2600 MHz. Auf Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) muss hierzulande also verzichtet werden.

"Keine angepasste Version"

Hoffnung auf eine schnelle Lösung besteht kaum. Die unterstützten Frequenzen hängen vom eingebauten Chip ab und können deshalb nicht per Software-Update verändert werden, wie Sprecher der Mobilfunk-Anbieter Deutsche Telekom und Vodafone bestätigten. Apple müsste tatsächlich die Hardware ändern – für den Computerriesen aus Kalifornien ist das aber offenbar kein Thema. Eine angepasste Version für Europa werde es nicht geben, bestätigte der Konzern am Donnerstag gegenüber dpa. Ohnehin scheint man die Empörung hierzulande nicht zu verstehen. Mit dem Doppelkanal-HSPA+ komme das neue iPad ja immer noch auf bis zu 42 Mbit/s, betonte Apple. In den USA sollen es mit LTE mehr als 70 Mbit/s sein.

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Das neue Apple iPad im Überblick

LTE gehört die Zukunft

Ausgerechnet Apple zeigt sich mit dieser Sichtweise wenig zukunftsorientiert. Zwar ist das LTE-Funknetz In Deutschland noch kaum ausgebaut, doch die Mobilfunkbetreiber treiben die Umrüstung der Mobilfunkmasten schnell voran. Vor allem in ländlichen Regionen, aber auch in einigen Großstädten wie Köln und Frankfurt wird mobil schon mit enormer Geschwindigkeit gesurft. Apples Ignoranz dürfte Konkurrenten wie Samsung und Sony nur freuen, bleibt ihnen doch jetzt die Chance, sich mit ihren kommenden Modellen einen wichtigen Vorteil zu verschaffen. Das neue iPad dagegen könnte so schon schneller veraltetet sein als Apple lieb ist.

Neues iPad ab 16. März im Handel

Trotzdem kann das iPad mit einzigartigen Features glänzen, vor allem mit seinem hochauflösenden "Retina Display". Die Bildauflösung beträgt 2048 x 1536 Pixel – deutlich mehr als zum Beispiel bei einem HD-Fernseher und auch mehr als bei allen bisherigen iPad-Konkurrenten auf dem Tablet-PC-Markt. Angetrieben wird das iPad von der nächsten Generation der von Apple entwickelten Prozessoren. Der A5X rechnet mit vier Prozessorkernen. Daneben wird das neue iPad eine HD-Kamera haben, die der im iPhone 4S ähnlich ist und die HD-Videos in 1080p aufnehmen kann.

Die Abmessungen des neuen iPad entsprechen in etwa denen seiner Vorgänger. Allerdings ist es etwa 0,6 Millimeter dicker und knapp 50 Gramm schwerer als das iPad 2. Wie der Vorgänger wird auch das neue iPad in Schwarz und in Weiß erhältlich sein. Das neue iPad soll am 16. März auf den Markt kommen – die Preise beginnen ab 479 Euro für das 16GB-Modell ohne LTE. Das 32GB-Modell wird 579 Euro das 64GB-Modell für 679 Euro kosten. Bei den 4G-Varianten liegen die Preise bei 599 Euro für das 16GB-Modell, 699 Euro für das 32GB-Modell und 799 für das 64GB-Modell. Gleichzeitig senkt Apple die Preise für das iPad 2, das ab sofort ab 399 Euro für die Variante ohne UMTS und 519 Euro für die Variante mit UMTS zu haben ist.

 
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