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    LTE-Ärger beim neuen iPad: Apple gerät zunehmend unter Druck

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    Immer mehr LTE-Ärger für Apple

    29.03.2012, 14:20 Uhr | dapd, dapd

    LTE-Ärger beim neuen iPad: Apple gerät zunehmend unter Druck. Die LTE-Frequenzen des neuen iPad sind in vielen Ländern nicht nutzbar. (Quelle: imago)

    LTE ist mit dem neuen iPad in vielen Ländern nicht nutzbar (Quelle: imago)

    Apple gerät wegen der fehlenden LTE-Unterstützung außerhalb der USA bei seinem neuen iPad zunehmend unter Druck. Nachdem Wettbewerbshüter in Australien den Konzern am Mittwoch wegen irreführender Werbung verklagt hatten, erwägen nun auch staatliche Verbraucherschützer in Schweden eine Untersuchung wegen Täuschung der Öffentlichkeit. Weiterer Ärger droht auch aus anderen Ländern.

    Das neue iPad unterstützt zwar den schnellen Mobilfunk LTE, aber nur in den USA genutzten Frequenzen, die mit vielen anderen Ländern wie auch Deutschland nicht übereinstimmen. Modifizierungen für die aus Apples Sicht ausländischen Märkte sind nicht vorgesehen – Apple verkauft weltweit die US-Version des iPads. Da die Technik ab Werk eingebaut sein muss, ist eine Nachrüstung via Software-Update nicht möglich. Trotzdem bewirbt Apple sein Tablet in anderen Ländern mit dem Zusatz "iPad WiFi + 4G", wobei 4G für den LTE-Funk steht. LTE bietet Übertragungsraten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s), der Netzausbau ist auch in Deutschland in vollem Gange.

    Apple hat in Australien schon nachgegeben

    In Australien hatte Apple bereits am Mittwoch eingelenkt. Der Konzern will seine Werbung ändern und Kunden entschädigen, die beim Kauf davon ausgegangen sind, das Gerät würde auch in Australien im schnellen Mobilfunknetz laufen. Am 2. Mai geht der Fall vor Gericht.

    Beschwerden auch aus Europa

    Auch in Schweden setzen die Verbraucherschützer nun an diesem Punkt an. Nach Auskunft von deren Anwalt Marek Andersson haben sich zahlreiche Kunden darüber beschwert, dass Apple sein neues iPad als LTE-tauglich bewirbt, obwohl das Gerät nicht im schwedischen Netz funktioniert. Die Verbraucherschutzagentur erwägt nun eine Untersuchung des Falls. "Man kann sich zu Recht fragen, ob die Werbung für das neue iPad irreführend ist", sagte Andersson.

    Noch kein Ärger aus Deutschland

    In Deutschland, wo der Hochgeschwindigkeits-Funk mit dem neuen iPad ebenfalls nicht funktioniert, liegen nach Auskunft von Verbraucherschützern noch keine Kundenbeschwerden vor. Bei Apple Deutschland gab es keine Auskunft, ob die Inkompatibilität den bisherigen Verkauf des iPads beeinträchtigt hat.

    Dafür ärgern sich Kunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo der als Etisalat bekannte Telekommunikationskonzern Emirates Telecommunications erst im September das neue Netz in den wichtigsten Großstädten installieren ließ. Es sei "schwierig und enttäuschend", dass das neue iPad im Nahen Osten nicht LTE-kompatibel sei, sagte Etisalats Marketingchef Matthew Wilsher. Offiziell gibt es das neue iPad in den Emiraten noch nicht zu kaufen, aber nach Angaben von Händlern werden schon fleißig importierte Geräte verkauft.

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