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iPad: Apple zahlt Millionen für Namensrechte in China

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iPad: Apple zahlt 60 Millionen Dollar für Namensrechte in China

02.07.2012, 09:57 Uhr | dpa, jhof

iPad: Apple zahlt Millionen für Namensrechte in China. Apple Store in Hong Kong (Quelle: dpa)

Apple muss 60 Millionen für iPad-Namensrechte in China zahlen (Quelle: dpa)

60 Millionen Dollar für den Namen iPad in China: Apple muss wegen strittiger Namensrechte ein saftiges Sümmchen zahlen. In dem Streit um die Namensrechte für das iPad hätte sonst ein Verkaufsstopp für den beliebten Tablet-PC auf dem wichtigen Wachstumsmarkt in China gedroht.

Apple hat einem Gericht in Guangdong zugestimmt, dem chinesischen Unternehmen Proview Technology 60 Millionen Dollar (47,5 Millionen Euro) für die Namensrechte am iPad zu zahlen und damit einen längeren Streit aus der Welt zu schaffen. Apple hat seiner Auffassung nach Proview im Jahr 2009 die weltweiten Rechte an dem Namen iPad abgekauft. Nach Ansicht der chinesischen Behörden wurden die Eigentumsrechte in China aber nie auf Apple übertragen. Mit der Einigung vom Montag beendet Apple eine juristische Auseinandersetzung, die die Geschäftsaussichten des Technologiekonzerns auf dem chinesischen Markt hätten trüben können.

iPad-Namensrechte in Taiwan gekauft

Der US-Konzern hatte die weltweiten Rechte für den Namen iPad über eine britische Mantelgesellschaft IP Applications Development (IPAD) für 35.000 britische Pfund (heute etwa 43.500 Euro) von Proview Electronics aus Taiwan gekauft.

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In China gab die dortige Schwesterfirma Proview Shenzhen aber an, mit dem Geschäft nichts zu tun gehabt zu haben. Deswegen waren die iPad-Namensrechte für China bis heute unter Proview Shenzhen registriert. Proview hatte unter dem Namen IPAD einst einen Computer vorgestellt, der äußerlich an Apples erste iMacs erinnerte. Beide Unternehmen gehören einer pleitegegangenen Proview Holding in Hongkong. Proview Shenzhen hatte erfolgreich die Gewerbeämter an mehreren Orten in China mobilisiert, gegen den weiteren Verkauf des iPad vorzugehen, bis der Fall vor das Provinzgericht kam.

Tablet-Krieg tobt an vielen Fronten

Die Absatzmöglichkeiten eines Tablet-PC sind heiß umkämpft. So bewirkte Apple erst vorige Woche ein Verkaufsverbot in den USA für das Galaxy Tab 10.1 von Samsung. Mit dieser richterlichen Entscheidung sichert sich Apple im Krieg gegen die Koreaner einen Vorteil vor der eigenen Haustür. Der Etappensieg im Tablet-Streit könnte aber schnell verpuffen. Denn fast gleichzeitig kündigte Google mit dem Nexus 7 einen eigenen Tablet-PC an. Mit einem Preis von umgerechnet gerade einmal 160 Euro soll es auch dem Kindle Fire von Amazon Konkurrenz machen. Den Verbraucher wird's freuen, denn langfristig wird die größere Geräte-Auswahl helfen, den Geldbeutel zu entlasten.

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