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Apple vs Samsung: Kubricks "2001" ist kein Beweismittel

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Apple gegen Samsung: Hat Apple aus Kubricks' "2001" geklaut?

03.08.2012, 12:43 Uhr | t-online.de / dpa, dpa

Die Idee des Tablet-PC ist bereits Jahrzehnte alt. Dies wollte Samsung mit Ausschnitten aus dem Science-Fiction-Film "2001- Odyssee im Weltraum" aus dem Jahr 1968 belegen. Vor Gericht streiten sich Apple und Samsung derzeit darüber, ob Samsung das Design des Galaxy Tab von Apples iPad abgekupfert hat oder ob Apple selbst Ideenklau betrieben hat.

Samsung wollte in dem Patentprozess gegen Apple eine Szene aus dem Filmklassiker "2001 - Odyssee im Weltraum" als Beweismittel für den Ideenklau von Apple vorführen. Mit dem Ausschnitt aus dem Science-Fiction-Film wollte Samsung belegen, dass Apple mit dem Design seines iPad nichts Neues erfunden habe und daher das Aussehen des iPad auch nicht schützen könne. In der Szene sieht man Astronauten an Bord des Raumschiffs "Discovery", die Geräte benutzen, die einem heutigen Tablet-Computer sehr ähnlich sind.

Beweis nicht ordnungsgemäß eingebracht

Richterin Lucy Koh lehnte die Filmausschnitte als Beweismittel jedoch ab, weil Samsung diese nicht ordnungsgemäß eingebracht habe. Am Donnerstag wies die Richterin auch einen Protest Samsungs gegen diese Entscheidung endgültig ab. Zugelassen sind dagegen zwei andere Beweismittel. So darf Samsung seine Argumente mit einem Tablet-Prototypen des Medienkonzerns Knight/Ridder aus dem Jahr 1994 und einem Toshiba-Computer untermauern. Beiden Geräte führte Samsung bereits in Verfahren in Europa ins Feld. In Deutschland machten sie wenig Eindruck auf das Düsseldorfer Landgericht. Doch in den Niederlanden verhinderten sie einen Verkaufsstopp für ein Samsung-Tablet.

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Phil Schiller bitte in den Zeugenstand

Der Prozess in San Francisco, der eine Vorentscheidung in dem seit mehr als einem Jahr laufenden Patentkrieg der beiden Unternehmen bringen könnte, wird am Freitagabend europäischer Zeit fortgesetzt. Als nächster Zeuge soll Apple-Marketingchef Phil Schiller vor den neun Geschworenen aussagen.

Bisherige Verfahren als Generalprobe

Die bisherigen Patentklagen in mehreren Ländern könnten als Generalprobe für das nun angelaufene Verfahren gelten. Beide Seiten konnten ihre Argumente in den diversen Verfahren testen. So gelang es Apple in Deutschland, Samsungs Tablet Galaxy Tab 10.1 unter Hinweis auf ein geschütztes Design-Muster verbieten zu lassen. Inzwischen haben die Südkoreaner mit der veränderten Variante 10.1N zumindest in den Augen der deutschen Richter eine Form gefunden, die Apples Rechte nicht verletzt. Apple führt außerdem eine Reihe von Patenten auf die Bedienung eines Touchscreen-Bildschirms und die Anzeige von Inhalten ins Feld. In den USA wurde unlängst ein Verkaufsverbot für das Galaxy Tab 10.1 erlassen.

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