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Amazon: Kindle Paperwhite und Kindle-Leihbücherei für Deutschland

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Amazon bringt Kindle Paperwhite und Kindle-Leihbücherei nach Deutschland

13.10.2012, 14:49 Uhr | dpa / Melanie Ulrich, dpa

Amazon: Kindle Paperwhite und Kindle-Leihbücherei für Deutschland. Amazon bringt seinen E-Book-Reader Kindle Paperwhite nach Deutschland. (Quelle: Amazon)

Amazon bringt den Kindle Paperwhite nach Deutschland. (Quelle: Amazon)

Amazon hat den Verkauf seines neuesten E-Book-Readers Kindle Paperwhite in Deutschland gestartet. Seit Mittwochabend ist das Anfang September in den USA präsentierte Lesegerät in Deutschland vorbestellbar, die Auslieferung erfolgt ab dem 22. November. Gleichzeitig hat Amazon den Start einer Online-Leihbücherei bekannt gegeben.

Der Kindle Paperwhite ist der erste E-Book-Reader von Amazon mit einer Hintergrundbeleuchtung. Dabei wird das Licht unterhalb einer entspiegelnden Beschichtung in das Display hineingeleitet, weg von den Augen des Lesers. Laut Amazon strengt das die Augen deutlich weniger an als herkömmliche LCD-Displays mit Hintergrundbeleuchtung, die das Display von hinten durchleuchten. Die Helligkeit des Kindle Paperwhite lässt sich jederzeit an die Lichtverhältnisse angepassen.

2 Monate lesen ohne aufzuladen

Wie die Vorgängermodelle hat auch der Kindle Paperwhite ein 6-Zoll-Display, allerdings hat es mit 212 PPI eine deutlich höhere Pixeldichte – die Vorgängermodelle mussten noch mit 167 PPI auskommen. Dank der besseren Auflösung und der speziellen Beleuchtung ist der Bildschirm des Kindle Paperwhite deutlich heller und weißer. Der Akku soll bis zu acht Wochen durchhalten, selbst bei dauerhaft eingeschaltetem Licht.

Mit kostenloser Mobilfunkverbindung erhältlich

Der Kindle Paperwhite ist in zwei Versionen erhältlich. Die Version mit WLAN-Anbindung kostet in Deutschland 129 Euro, die Version mit WLAN und einer zusätzlichen kostenlosen 3G-Mobilfunkverbindung bietet Amazon für 189 Euro an. Deren Vorteil ist, dass man laut Amazon in über 80 Ländern weltweit E-Books herunterladen kann, die Mobilfunkkosten trägt Amazon.

Amazon-Leihbücherei jetzt auch in Deutschland

Noch im Oktober wird Amazon in Deutschland auch eine Kindle-Leihbücherei starten. Kindle-Besitzer, die Mitglied bei Amazon Prime sind, können sich dann in Deutschland digitale Bücher ausleihen, zum Start werden laut Amazon 8500 Titel auf Deutsch verfügbar sein. Pro Monat kann ein Buch ausgeliehen werden, allerdings immer nur eins auf einmal. Die Mitgliedschaft im Service Amazon Prime kostet 29 Euro im Jahr.

Bücher in Fremdsprachen ausleihen

Insgesamt sind in der Kindle-Leihbücherei über 200.000 E-Books in verschiedenen Sprachen erhältlich. Die Bücher können auf unbegrenzte Zeit ohne zusätzliche Kosten ausgeliehen werden. Das Programm läuft bereits in den USA. Das Geschäftsmodell sei anders als bei einer traditionellen Bücherei, erläuterte Amazon-Chef Jeff Bezos der dpa: "Der Rechteinhaber wird jedes Mal bezahlt, wenn sich jemand ein Buch ausleiht." Für Amazon lohne es sich trotzdem: "Es ist ein Anreiz, in das Amazon-Ökosystem einzusteigen."

Amazon verdient an Kindle-Geräten fast nichts

Der Kindle Paperwhite füllt die Lücke zwischen den einfachen Lesegeräten und den Tablet-Computern Kindle Fire, die Amazon am 25. Oktober auch auf den deutschen Markt bringen wird. Amazon verfolge bei seinen Tablets einen anderen Ansatz als die Konkurrenz, betonte der Amazon-Chef. "Für uns ist es ein Service und kein rein technisches Gerät. Das Tablet werde praktisch zum Produktionspreis abgegeben. "Wir hoffen, das Geld mit der Zeit hereinzubekommen, wenn Kunden Bücher, Musik oder Apps kaufen."

Mehr digitale Bücher als Hardcover verkauft

Inzwischen verkaufe Amazon auch in Deutschland mehr digitale als Hardcover-Bücher, sagte Bezos. Seit dem August dieses Jahres kamen auf 100 Hardcover-Ausgaben verkaufte 108 Kindle-E-Books. Kostenlose digitale Bücher wurden dabei nicht eingerechnet. Zugleich zeichne sich derzeit nicht ab, dass E-Books gedruckte Bücher vollständig verdrängen. "Wir sehen bisher, dass die Menschen, die sich ein Kindle-Lesegerät anschaffen, danach nicht nur mehr digitale Bücher kaufen, sondern auch mehr gedruckte", sagte er. "Im Moment ist es kein entweder/oder".

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