Startseite
Sie sind hier: Home > Digital > Smartphone & Tablet PC >

"iOS 6"-Uhr von SBB geklaut: Apple zahlt saftige Millionenbuße

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Apple zahlt Millionen für Bahnhofsuhr

12.11.2012, 16:37 Uhr | dpa

"iOS 6"-Uhr von SBB geklaut: Apple zahlt saftige Millionenbuße. Apple hat das Design der Schweizer Bahnhofsuhr geklaut. (Quelle: AP/dpa)

Apple hat das Design der Schweizer Bahnhofsuhr geklaut. (Quelle: AP/dpa)

Eine geklaute Uhr kommt Apple teuer zu stehen. Mit iOS 6 führte der iPhone-Konzern auf dem iPad ein neues Uhrendesign ein; dies war jedoch ohne Nachfrage von der berühmten Schweizer Bahnhofsuhr gemopst. Nachdem die Schweizerische Bundesbahnen (SBB) nachweisen konnte, dass Apple das Design tatsächlich widerrechtlich verwendet, muss Apple nun einen Millionenbetrag zahlen.

Apple zahlt dem Schweizer Bahnkonzern SBB laut einem Zeitungsbericht des Züricher Tages-Anzeiger zufolge knapp 20 Millionen Franken (umgerechnet fast 16,6 Mio. Euro) für die Nutzung des berühmten Bahnhofsuhren-Designs. Die SBB hatte Apple vorgeworfen, in der neuen Version des Betriebssystems iOS auf dem iPad das Design der legendären SBB Bahnhofsuhr ohne Erlaubnis übernommen zu haben. Die Unternehmen hatten sich bereits im Oktober auf eine Lizenz verständigt. Damals wurden aber keine finanziellen Details zu dem Vertrag genannt.

Sekundenzeiger stellt Schaffnerkelle dar

Die Bahnhofsuhr war 1944 von dem Elektroingenieur und Gestalter Hans Hilfiker für die SBB entworfen worden. Besonderes Merkmal des sogenannten Kellenzifferblattes ist der markante rote Sekundenzeiger, der die Form einer Schaffner-Signalkelle aufgreift. Die SBB lizenzieren das Design der Bahnhofsuhr auch für Armbanduhren und andere Zeitanzeiger.

Computer 
Startschuss für das neue iPhone 5

Apple beginnt mit dem Verkauf des neuen Smartphones. Video

Apple als doppelzüngig beschuldigt

Apple war nach der zunächst unlizenzierten Übernahme des Uhrendesigns Doppelzügigkeit vorgeworfen worden, weil das Unternehmen selbst eigene Designentwürfe scharf juristisch schützen lässt und Nachahmer vor Gericht zerrt. Verbucht werden die 20 Millionen Franken laut dem Tages-Anzeiger bei der SBB unter "Nebenerträge". Im vergangenen Jahr solle dieser Posten rund 856 Millionen Franken betragen haben.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Vertrauensbruch 
Pflegerin ahnt nichts von der versteckten Kamera

Nach einem Anfangsverdacht installieren Verwandte das Gerät, die Aufnahmen sind erschreckend. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Multimedia-Sale: Technik- artikel stark reduziert

Jetzt zuschlagen: Fernseher, Notebooks, Beamer, Navis u. v. m. zu Toppreisen. bei OTTO

Shopping
Voll im Trend und garantiert keine kalten Füße mehr

Kuschelige weich und warm gefüttert, Boots für gemütliche Tage zuhause. bei BAUR

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal