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Aldi-Tablet von Medion für 179 Euro: nur billig oder auch gut?

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Billig-Tablet  

Aldi-Tablet Lifetab E10312: nur billig oder auch gut?

12.09.2013, 10:02 Uhr | jhof

Aldi-Tablet von Medion für 179 Euro: nur billig oder auch gut?. Medion Lifetab E10312 (MD 98486)   (Quelle: Hersteller)

Flottes Tablet fürs Wohnzimmer: Wer das neue Aldi-Tablet kauft, muss zu Kompromissen bereit sein. (Quelle: Hersteller)

Aldi verkauft bundesweit ab Donnerstag den Tablet Medion Lifetab E10312. Das "Tablet voll mit Ideen" und 10,1-Zoll-Display geht schon für 179 Euro über den Ladentisch. Ist es auch gut oder einfach nur billig? Wir haben uns Aldis Tablet-Angebot einmal genauer angeschaut und verraten, ob sich der Kauf lohnt.

Schon der Preis verrät, dass vom neuen Aldi-Tablet keine Höchstleistungen zu erwarten sind. Ein Blick auf die technischen Einzelheiten bestätigen den ersten Eindruck; beim Display und einigen weiteren Ausstattungsdetails hat der Hersteller gespart – dennoch hält das Discounter-Tablet einige Überraschungen bereit.

Aldi-Tablet mit Doppelkernprozessor

Das Medion Lifetab E10312 läuft mit Android 4.2 und wird von einem ARM Cortex A9 angetrieben, einem Doppelkernprozessor mit 1,6 Gigahertz – in dieser Preisklasse absolute Spitze. Auch am internen Speicher mit 16 Gigabyte ist nichts zu bemängeln. Der eingebaute Speicher lässt sich zudem per microSD-Karte erweitern.

Das Aldi-Tablet ist 12,1 Millimeter dick und bringt dank Kunststoffgehäuse leichte 603 Gramm auf die Waage. Damit ist es noch einmal knapp 50 Gramm leichter als beispielsweise das iPad von Apple mit Aluminiumgehäuse.

Praktisch: Das Discounter-Tablet lässt sich per beigelegtes USB-Host-Kabel mit einem PC oder USB-Stick verbinden. Die Akku-Laufzeit gibt Aldi mit sechs Stunden an.

Medion Lifetab E10312: Magere Kamera und kein UMTS

Herzstück des Lifetab E10312 ist das 10-Zoll-Multitouch-Display mit 1280 × 800 Pixeln. Die Auflösung des Breitbildformats in HD-Bildqualität (720p) entspricht nicht ganz dem neuesten Standard, liefert für ein Tablet dieser Größe aber scharfe Bilder. Anders die eingebauten Kameras. Auf der Vorderseite des Aldi-Tablets sitzt eine magere 0,3 Megapixel Webcam für Video-Chats, während die Rückseite mit einer 2-Megapixel-Kamera bestückt ist. Damit sind allenfalls Bilder minderer Qualität möglich.

Was dem Tablet weiterhin fehlt, ist UMTS-Funktionalität. Das Mobilfunk-Modul für SIM-Karten fehlt. Außerhalb von zugänglichen WLAN-Netzwerken ist also kein Internetzugang möglich. In dieser Preisklasse ist das jedoch zu verschmerzen.

Android-Tablet ohne Schnickschnack

Gespart hat Medion bei den Sensoren. So verfügt das Aldi-Tablet E10312 lediglich über einen Lagesensor. Beschleunigungssensor, Barometer, GPS und Kompass, die ein Mittelklasse-Tablet auszeichnen, fallen hier weg. Für den Nutzer des Aldi-Rechners bedeutet dies schlimmstenfalls, dass er nicht alle im Google Play Store angebotenen Apps oder Spiele nutzen kann.

An Software hat Medion die schon von früheren Tablets her bekannte üppige Grundausstattung vorinstalliert. Erwähnenswert sind: Der Universal-Player Lifetab Media, das Office-Paket Documents to Go, die Mal- und Zeichnen-App Drawing Pad und Kaspersky Tablet Security. Das Virenschutz-Paket ist allerdings nur eine zeitlich begrenzte Probeversionen.

Fazit: konsequent auf billig getrimmt

Die Bauteile des Medion Lifetab E10312 wurden konsequent günstig gehalten. Nur Betriebssystem und Prozessor sind für diese Preisklasse vorbildlich, an vielen anderen Ecken wurde gespart. Einsteiger in die Welt der berührungsempfindlichen Rechner werden trotzdem nicht enttäuscht.

Vergleichbare neuwertige Tablets in dieser Preisklasse sucht man vergebens. Selbst Auslaufmodelle mit ähnlicher Ausstattung wie beispielsweise das Asus MeMo Pad Smart 10 mit einem schwächeren Prozessor sind gut und gerne 100 Euro teurer.

Für Einsteiger ohne große Ansprüche kann sich das neue Aldi-Tablet durchaus lohnen. Zum Surfen im Internet und dem Anschauen von Kinofilmen eignet sich das 10-Zoll-Breitbildformat bestens, zum Lesen von Büchern oder Zeitschriften eher weniger. Echte App-Fans aber sollten einige Euro mehr investieren und zu einem Tablet der gehobenen Klasse greifen.

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