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iPad Air im Test: Was kann Apples neues Super-Tablet?

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Das kann Apples neues Super-Tablet  

iPad Air im Test – Schnelles, dünnes Ding

30.10.2013, 10:59 Uhr | Spiegel Online

iPad Air im Test: Was kann Apples neues Super-Tablet?. Apple iPad Air. (Quelle: dpa)

iPad Air überzeugt in ersten Tests. (Quelle: dpa)

Das neue iPad Air ist die bisher radikalste Neuauflage des Apple-Tablets. Zum ersten Mal wurde das Design geändert, zum ersten Mal dient ein 64-Bit-Prozessor als Antrieb. Das schnelle, dünne Ding im Test.

Der Unterschied ist verblüffend. Rund 130 Gramm – so schwer ist ein iPhone 5s – beträgt die Gewichtsdifferenz zwischen iPad 4 und iPad Air. Hält man beide Tablets gleichzeitig in den Händen, fällt die Differenz kaum auf. Nimmt man aber zuerst das ältere und dann das neue Modell auf, ist das Erstaunen umso größer.

Die 478 Gramm, die unser Testgerät mit W-Lan und LTE auf die Waage bringt, fühlen sich deutlich angenehmer an als die gut 600 Gramm des Vorgängermodells. Wirklich schwer war eigentlich schon das nicht, aber einhändig mochte man es trotzdem nicht über längere Zeit halten, dafür war es dann doch zu schwer.

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Das Tablet wird dünner, schneller – aber auch teurer. Video

Das reduzierte Gewicht ist eine der auffälligeren Änderungen am neuen Apple-Tablet, das nach dem leichten und dünnen Notebook Macbook Air benannt ist. Eine weitere Veränderung ist das neue Gehäuse. Auf der Vorderseite sorgt eine schmale und leicht angeschrägte Kante für ein angenehmeres Gefühl beim Festhalten, die Rückseite fällt steiler und weniger geschwungen nach hinten ab. Das Design ist eine Mischung aus Elementen des iPad 4 und iPhone 5.

Dünner Rahmen, dicke Balken

Der Bildschirmrahmen wurde entlang der Längsseiten deutlich verschlankt, wodurch das neue iPad insgesamt kleiner wirkt. Vor allem aber sorgt die Asymmetrie von Längs- und Querseiten dafür, dass das iPad Air einen gestreckten Charakter bekommt, mehr nach Kinoformat aussieht.

Tatsächlich aber hat sich beim Bildschirm nichts verändert. Wie bei allen iPads hat er das Format 4:3, wie man es von alten Fernsehern kennt. Die von Apple Retina genannte Auflösung von 2048 x 1536 Bildpunkten ist mit der des iPad 4 identisch und lässt kaum etwas zu wünschen übrig. Schrift wird sehr scharf geschnitten, Farben wirken klar und hell, Farbübergänge fließen ohne Stufen (sofern das jeweilige Bild das hergibt).

Nur beim Anschauen von Filmen stört das alte Röhren-TV-Format ein wenig, weil ober- und unterhalb des Filmes schwarze Trauerbalken stehen. In dieser Disziplin haben 16:9-Tablets einen Vorteil.

Doppelt so schnell wie ein iPad 4

Allerdings dürften es die meisten Tablets schwer haben, mit dem Tempo des iPad Air mitzuhalten. Das gängige Leistungsmessprogramm Geekbench attestiert dem A7-Prozessor herausragende Werte. Weil der Dualcore-Chip 100 MHz schneller tickt als der ansonsten baugleiche A7 im iPhone 5s, ist das iPad sogar etwas schneller als das iPhone.

Im direkten Vergleich erreichte nur Samsungs Galaxy Note 3 mit seinem Quadcore-Prozessor einen höheren Wert und den auch nur im Multicore-Betrieb. Bei Nutzung nur eines Rechenkerns ist das iPad Air wiederum um 50 Prozent schneller als das Note 3. Verglichen mit einem iPad 4 ist das iPad Air etwa doppelt so schnell geworden.

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Im Alltag bemerkt man davon allerdings kaum etwas. Vielleicht baut sich mal eine Webseite einen Hauch schneller auf, aber ansonsten gehen Standardaufgaben wie Websurfen, E-Mail und das Angucken von Fotos und Videos ebenso schnell und ruckelfrei von der Hand, wie beim Vorgänger.

Mehr Tonspuren als Pink Floyd

Spürbar wird der Unterschied bei neuen Apps wie etwa Garageband, das Apple bereits an die 64-Bit-Technik des A7 angepasst hat. Auf dem iPad Air (und allen andern Geräten mit A7-Chip) kann man mit der Musiksoftware jetzt bis zu 32 Tonspuren aufnehmen. Um das in Relation zu setzen: Pink Floyd haben ihr legendäres Album "Dark Side of the Moon" auf 16-Spur-Bandmaschinen aufgenommen.

Ansonsten merkt man bei grafisch aufwendigen Spielen wie "Galaxy on Fire 2 HD" oder "Infinity Blade III", dass sie auf dem iPad Air mehr Details und Effekte zeigen. Wirklich durchschlagen werden die Möglichkeiten des A7 erst, wenn mehr Apps an seine Fähigkeiten angepasst werden. Dass im iPad Air außerdem auch der Motion Prozessor M7 steckt, kann man vorläufig getrost vergessen. Es wird wohl kaum jemand auf die Idee kommen, das neue iPad zum Lauftraining zu verwenden.

Fazit

Die Modellpflege ist gelungen. Zum ersten Mal seit Apple iPads baut, wurde deren äußere Form verändert. Das neue Modell ist schlanker und sein reduziertes Gewicht macht sich im Alltag deutlich bemerkbar. Wer ein paar Tage mit dem iPad Air unterwegs war, mag kein iPad 4 mehr schleppen.

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Der Gewichtsverlust ist auch der Grund, weshalb Apple zwar den Prozessor, nicht aber die neue Kamera und den Fingerabdrucksensor des iPhone 5s ins iPad übernommen hat. Dafür war schlicht kein Platz mehr, nachdem man dem Akku so viel Raum wie nur möglich gegeben hat. Das war auch nötig, denn zumindest nach unseren ersten Erfahrungen hält das iPad Air es nicht länger ohne Steckdose aus als ein iPad 4.

Auch den Preisen hat Apple nichts geändert. Nur die Verdopplung des Speichers wurde ein wenig günstiger, kostet jetzt 90 statt bisher 100 Euro. Trotzdem muss man für ein iPad Air bis zu 869 Euro berappen (128 GB, Wi-Fi, LTE).

Bleibt abzuwarten, wie sich das neue iPad mini mit Retina-Display schlägt, wenn es im November auf den Markt kommt. Technisch ist es mit dem Air identisch, aber kleiner, leichter und vor allem 90 Euro billiger.

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