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Neues Aldi-Tablet: Medion Lifetab E7312 und E7316 überzeugen beim Preis

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Medion Lifetab E7312 und E7316

Aldi Nord und Süd locken mit neuem Billig-Tablet

13.12.2013, 11:59 Uhr | t-online.de

Aldi Nord und Süd locken mit neuem Billig-Tablet. Aldi Nord und Süd locken mit neuen Billig-Tablets (Quelle: Hersteller)

Aldi Nord und Süd locken mit neuen Billig-Tablets (Quelle: Hersteller)

 

Der Discounter Aldi hat gleich zwei neue 7-Zoll-Tablets für jeweils 99,99 Euro im Angebot: Während Aldi Süd seit 12. Dezember den Tablet-PC Medion Lifetab E7312 verkauft, zieht eine Woche später Aldi Nord mit dem Medion Lifetab E7316 nach. Doch sind die Geräte auch gut oder einfach nur billig? Wir haben uns beide Aldi-Tablet-Angebote genauer angeschaut und verraten, ob sich der Kauf lohnt.

Das Medion Lifetab E7312 hat einen Zweikernprozessor verbaut, der mit 1,4 Gigahertz getaktet ist. Der Tablet-PC von Aldi Nord dagegen setzt auf vier Kerne und einen Rechentakt von 1,6 Gigahertz, was für den günstigen Preis durchaus als ungewöhnlich leistungsstark bezeichnet werden darf. Surfen, Kinofilme und so manche Spiele-App dürfte auf beiden Schnäppchen-Tablets problemlos abspielbar sein. Mehr Reserven hat jedoch eindeutig das Lifetab E7316 von Aldi Nord.

Die Konkurrenz bietet das bessere Display

Um den Preis so niedrig zu halten, spart Hersteller Medion allerdings bei beiden tragbaren Rechnern an einigen anderen Bauteilen.

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Tablet-PC der 7-Zoll-Klasse

Die sieben Zoll großen Touchscreens besitzen jeweils nur eine Auflösung von 1024×600 Pixeln, was im Vergleich zu vielen anderen Modellen derselben Displaygröße eher gering ist. Zwar kosten alle Konkurrenz-Geräte mehr als die Medion-Tablet-PCs, bieten aber Auflösungen von 1280×800 (Amazon Kindle Fire HD, Asus Fonepad, Asus Memopad) oder 1920×1200 Pixel wie das Asus Google Nexus 7 in der 2013-Edition.

Das iPad Mini mit Retina-Display, das gerade einmal 0,9 Zoll größer ausfällt, schafft es sogar, 2048×1536 Pixel darzustellen, was mehr als das Doppelte ist – kostet dafür aber auch das Vierfache.

Frontkamera kaum nutzbar

Zweiter großer Kritikpunkt der Aldi-Tablets sind die verbauten Kameras. Auf der Rückseite knipst das Medion Lifetab E7312 von Aldi Süd lediglich mit einer 2-Megapixel-Auflösung, was selbst für Schnappschüsse zu gering ist. Das Lifetab E7316 von Aldi Nord nutzt wie viele Konkurrenten eine fünf Megapixel-Kamera.

Beide Frontkameras schaffen schwache 0,3 Megapixel. Wer also mit dem Gedanken spielt, hin und wieder Video-Telefonie zu nutzen, der sollte sich auf magere Qualität einstellen.

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Günstiger Preis dank eingesparter Bauteile

Von Display und Kameras abgesehen, schlagen sich die Tablets jedoch wacker. Der Arbeitsspeicher ist mit einem Gigabyte ausreichend groß bemessen, um mit der Konkurrenz mitzuhalten, dazu kommen Standardfunktionen wie Bluetooth, WLAN, integrierte Lautsprecher und ein Lagesensor.

Ein Mobilfunkmodul bietet weder das Lifetab E7312 noch das Lifetab E7316, was in dieser Preisklasse aber durchaus üblich und zu verschmerzen ist. Internet gibt es somit nur bei bestehender WLAN-Verbindung.

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Die besten Gratis-Apps für Android-Tablets

Ebenso fallen andere Standardsensoren der Mittelklasse der Schere zum Opfer. Auf Funktionen wie Beschleunigungssensor, Barometer, GPS oder Kompass müssen die Käufer verzichten. Einige der Apps aus Googles Play Store könnten hiermit Probleme bekommen.

Geringer Speicherplatz, der sich aufrüsten lässt

Der interne Speicher ist mit acht Gigabyte bei beiden Modellen recht knapp bemessen, vor allem da durch das Betriebssystem (Android 4.2 Jelly Bean) und vorinstallierte Apps kaum mehr als die Hälfte übrig bleiben wird. Jedoch besitzen die Aldi-Tablet-PCs einen Speicherkartenleser, über den der Speicherplatz um bis zu 64 Gigabyte erweitert werden kann.

Alte Software und schwacher Akku

Die Aldi-Tablets sind rund 11 Millimeter dick und etwa 310 Gramm schwer. Damit sind sie dicker und schwerer als andere 7-Zoll-Tablet-PCs. Das Nexus 7 zum Beispiel ist nur etwa 9 Millimeter dick und bringt 20 Gramm weniger auf die Waage.

Auf beiden Modellen ist Android 4.2 Jelly Bean vorinstalliert. Ob und wann eine aktuellere Version des Mobilbetriebssystem Android nachgerüstet wird, bleibt unklar.

Die Akkulaufzeit gibt Medion sowohl für das Aldi-Süd- als auch für das Aldi-Nord-Modell mit vier Stunden an. Das ist schon verhältnismäßig schwach, zudem werden im Alltagsgebrauch die angegebenen Zeiten in der Regel nicht erreicht. Längere Auto- oder Zugfahren überstehen beide Aldi-Tablets also vermutlich nicht, ohne an die Steckdose zu müssen.

Für Einsteiger passabel, doch es gibt bessere Alternativen

Sowohl das Medion Lifetab E7312 von Aldi Süd als auch das Medion Lifetab E7316 von Aldi Nord mag für Tablet-PC-Einsteiger zu dem niedrigen Preis von rund 100 Euro ein interessantes Angebot sein. Doch interessanter ist allemal das Tablet aus dem Norden mit schnellerem Prozessor und besserer Kamera ohne Aufpreis, was für alle Bewohner knapp südlich des Aldi-Äquators, also der Linie, die die Nord- von den Südfilialen trennt, den Weg zu einer Aldi-Nord-Filiale rechtfertigt.

Zum Surfen im Internet oder zum Schauen von Videos und Filmen reichen beide Tablets aus. Wer dagegen längere Zeit lesen möchte, sollte sich nach einem Konkurrenzgerät mit höher aufgelöstem Bildschirm Ausschau halten.

Manko: Display und Akku

Große Nachteile beider Modelle sind neben den Displays aber vor allem die schmalbrüstigen Akkus. Bemäkeln ließe sich außerdem das etwas veraltete Android-Betriebssystem. Dieser lässt sich nur gegen Mehrkosten für eine Speicherkarte erweitern.

Nur rund 30 Euro (günstigster Preis im Internet) mehr dagegen kostet der Konkurrenz-Tablet Asus Memopad HD 7. Dieser bietet mehr internen Speicherplatz inklusive Speicherkartenleser, ein besseres Display und einen stärkeren Akku. Auch die Kameras des Asus-Geräts weisen die besseren Werte auf, was es zur sinnvolleren Alternative für Einsteiger macht.

 
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