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Office fürs iPad kommt: Microsoft geht auf Apple zu

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Microsoft bringt Office auf das iPad

28.03.2014, 07:50 Uhr | dpa

Office fürs iPad kommt: Microsoft geht auf Apple zu. Microsoft Chef Satya Nadella (Quelle: Reuters)

Microsoft Chef Satya Nadella stellte das neue Office-Paket für Apples iPad vor. (Quelle: Reuters)

Der neue Microsoft-Chef Satya Nadella hat am Donnerstag verkündet, was viele schon ahnten: Die Bürosoftware Office gibt es ab sofort erstmals auch für das Apple iPad. Damit geht Microsoft einen Schritt auf seinen Rivalen Apple zu. Gleichzeit könnte der Software-Riese aber auch das stärkste Kaufargument für sein eigenes Tablet verlieren.

Seit Donnerstag sind die Textverarbeitung Word, die Tabellen-Software Excel und das Präsentationsprogramm PowerPoint im App Store iTunes verfügbar, wie der neue Satya Nadella in San Francisco bekanntgab. Im iPhone App Store ist das Softwarepaket unter dem Titel "Microsoft Office Mobile" gelistet.

Für iPad-Nutzer hat Microsoft seine Büro-Suite in einzelne Pakete verpackt: "Microsoft Word für iPad", "Microsoft Excel für iPad" und "Microsoft PowerPoint für iPad".

Die Programme an sich können kostenlos heruntergeladen werden, aber für den vollen Funktionsumfang braucht man ein Abo von Microsofts Cloud-Dienst Office 365. In Deutschland liegt die Gebühr für das Programmpaket Office 365 Home Premium bei 10 Euro im Monat und 99 Euro für ein Jahr.

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Office für das iPad kommt spät

Microsoft hatte seit dem iPad-Start vor rund vier Jahren darauf verzichtet, die vor allem in Unternehmen oft benutzten Büroprogramme für das iPad verfügbar zu machen. Die Lücke füllten bisher Apple mit eigener Software sowie viele andere Anbieter von Apps mit ähnlichen Funktionen aus. Immer wieder gab es Medienberichte, Office für iPad sei fertig und solle bald auf den Markt kommen – doch es kam erst jetzt dazu.

Microsoft Cloud für iPad-Nutzer

Zugleich könnte das neue Angebot die Attraktivität des hauseigenen Tablets Surface schmälern. Die Verfügbarkeit von Office war eines von Microsofts Argumenten für die 2012 gestarteten Surface-Modelle, die bisher nur auf geringe Marktanteile kommen.

Nadella machte jedoch unmissverständlich deutlich, dass es ihm um mehr als einzelne Geräte gehe. Ziel sei "eine Cloud für jeden auf jedem Gerät", über die Nutzer von überall auf ihre Daten zugreifen könnten, betonte er. Der Manager, der vor wenigen Wochen die Microsoft-Führung vom langjährigen Konzernchef Steve Ballmer übernahm, führte zuvor das Cloud-Geschäft des Software-Riesen.

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