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Microsoft Surface Pro 3 schwingt sich zum Laptop-Ersatz auf

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Notebook-Ersatz  

Microsoft stellt Surface Pro 3 vor

21.05.2014, 11:01 Uhr | t-online.de, dpa

Microsoft Surface Pro 3 schwingt sich zum Laptop-Ersatz auf. Panos Panay, Microsoft-Spartenchef für die Surface-Tablets, präsentiert das neue Surface Pro 3 in New York. (Quelle: Reuters)

Panos Panay, Microsoft-Spartenchef für die Surface-Tablets, präsentiert das neue Surface Pro 3 in New York. (Quelle: Reuters)

Microsoft hat ein neues Windows-Tablet vorgestellt: "Das Tablet, das den Laptop überflüssig macht", kündete es Microsoft-Spartenchef Panos Panay bei der Vorstellung in New York am Dienstagabend an. Das Surface Pro 3 ist größer, aber gleichzeitig dünner und leichter als der Vorgänger Surface Pro 2. Das von vielen Beobachtern erwartete Mini-Tablet hat Microsoft jedoch nicht präsentiert.

Das Surface Pro 3 hat mit einem 12-Zoll-Bildschirm ein deutlich größeres Display bekommen als das Surface Pro 2 mit 10,6 Zoll. Die Auflösung beträgt 2160 × 1440 Pixel. Gleichzeitig ist das neue Tablet leichter – nur 800 Gramm bringt das Surface Pro 3 auf die Waage – und mit 9,1 Millimeter für ein Windows-Gerät rekordverdächtig dünn. Der Vorgänger war noch ein Drittel dicker.

Wie bereits im Vorfeld vermutet bietet Microsoft das Surface Pro 3 mit Core i3-, Core i5- und Core i7-Prozessoren an, Betriebssystem ist Windows 8.1. Der Akku soll 20 Prozent länger durchhalten als die Akkus der vorherigen Surface-Tablets.

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Surface Pro 3 lässt sich mit Stift einschalten

Der eingebaute Klappständer ist nun annähernd stufenlos einstellbar – der Vorgänger Surface Pro 2 rastete nur in zwei Positionen ein. Auch die dazugehörige Tastatur ist größer und dünner, gleichzeitig wurde das Touchpad deutlich vergrößert und lässt sich jetzt besser bedienen. Die Eingabe per Stift wurde verbessert und um eine nette Funktion ergänzt: Wird der Knopf am hinteren Teil des Stifts gedrückt, schaltet sich das Tablet ein. Zusätzlich bietet Microsoft eine Docking-Station an.

Den weiterhin vorhandenen Lüfter hat Microsoft nach eigenen Aussagen umfassend überarbeitet. Das Surface Pro 3 werde dem Nutzer wie ein lüfterloses Tablet vorkommen, denn man könne den Lüfter weder hören noch einen Luftstrom spüren, sagte Panay während der Präsentation.

Preise und Modell-Varianten

In Deutschland ist das Surface Pro 3 in insgesamt fünf Varianten ab sofort im deutschen Online-Shop von Microsoft vorbestellbar, die Auslieferung erfolgt bis Ende August.

Mit Core i3, 4 GByte Arbeitsspeicher und 64 GByte SSD kostet die kleinste Ausgabe 799 Euro. Ein Core i5 mit 128 GByte SSD kostet 999 Euro, mit doppelt so viel Speicher werden 1299 Euro fällig. Die Versionen mit Core i7 kosten 1549 Euro für 256 GByte und 1949 Euro für 512 GByte SSD.

Der neue Stift zum Surface Pro 3 kostet 50 Euro, das in fünf Farben (Rot, Violett, Schwarz, Blau und Hellblau) erhältliche Type Cover bietet Microsoft für 130 Euro an. Die angekündigte Docking-Station ist im deutschen Shop noch nicht zu haben.

Käufer greifen vermehrt zu Tablet-PCs

Statt zu einem Notebook greifen viele Kunden mittlerweile lieber zu einem Tablet. Microsoft hat es jedoch nicht geschafft, seine Marktdominanz aus dem PC-Markt in die mobile Welt hinüberzuretten. Statt mit Windows läuft der Großteil der Tablets mit Googles Android-System, von Apples iPads abgesehen.

Microsoft hatte die erste Generation der Surface-Tablets Mitte 2012 vorgestellt, die zweite folgte im September vergangenen Jahres. Die Verkaufszahlen waren zunächst enttäuschend. Die Geräte waren aber auch als Weckruf an die PC-Hersteller gedeutet worden, ihre eigenen Bemühungen um Windows-Tablets voranzutreiben. Bis zu dem Zeitpunkt gab es kaum Angebote.

Mittlerweile sind eine Vielzahl von Windows-Tablets auf dem Markt, darunter viele Mischformen aus Tablets und Notebooks mit umklappbaren Bildschirmen oder abnehmbaren Tastaturen. "Wir wollen nicht mit den Computerbauern konkurrieren", versicherte Nadella. Microsofts Quartalsumsatz mit den Surface-Geräten legte zuletzt binnen eines Jahres um 50 Prozent auf 500 Millionen Dollar zu – in einem Multimilliarden Dollar schweren Gesamtmarkt.

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