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Tablet-Test von Stiftung Warentest: Samsung gewinnt, Medion enttäuscht

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Tablets bei Stiftung Warentest  

Samsung gewinnt, Medion enttäuscht

22.05.2014, 17:21 Uhr | fen

Tablet-Test von Stiftung Warentest: Samsung gewinnt, Medion enttäuscht. Testsieger: Samsung TabPro 10,1, Tolino tab 8,9 und Kindle fire HDX (Quelle: t-online.de)

Stiftung Warentest hat fünfzehn Tablets mit 10 Zoll und 8 Zoll Größe unter die Lupe genommen. (Quelle: t-online.de)

Der große Tablet-Test der Stiftung Warentest (Ausgabe 6/14) fand diesmal ohne Apples iPad statt. Dafür traten 14 Android-Tablets und das Amazons Kindle fire HDX 8.9 gegeneinander an. Gleich drei Tablet-Hersteller dürfen sich als Sieger fühlen. Wer dabei auf ein Tiefpreis-Tablet von guter Qualität hofft, wird allerdings enttäuscht.

Im Prüflabor der Tester waren sowohl größere Tablets ab 22 Zentimeter Bilddiagonale (8,9 bis 10,1 Zoll) als auch Vertreter der Klasse von sieben bis acht Zoll (17 bis 21 cm). Das Amazon Kindle fire HDX 8.9 nahm eine Sonderrolle ein, das es mit dem Konzerneigenen Betriebssystem Fire OS läuft. In dieser Welt ist der Kindle-Nutzer ganz auf die Angebote von Amazon angewiesen. Dennoch konnte das Gerät die Tester begeistern.

Bei der Bewertung flossen neben Surfgeschwindigkeit, Kamera-, Office- und E-Mail-Funktionen vor allem die Handhabung und die Akkulaufzeit zu großen Teilen in die Endnote ein. Auch die Qualität des Displays hatte einen erheblichen Anteil an der Wertung. Dabei kam es nicht nur auf eine hohe Auflösung an: Ein gutes Display hat einen großen Blickwinkel und spiegelt wenig.

Samsung ist unangefochtener Testsieger

Das 10,1 Zoll große Samsung Galaxy TabPro ist mit der Note 1,7 der unangefochtene Testsieger aller Klassen. Das Samsung verfügt über viel Rechenleistung und hat auch Mobilfunk inklusive LTE an Bord. Zudem sei der Blickwinkel des hochauflösenden Display groß. Die Acht-Megapixel-Kamera bekam ein "sehr gut". Mit 480 Gramm Gewicht ist das Samsung-Tablet auch deutlich leichter als die gleichgroße Konkurrenz. Mit 575 Euro war das Samsung allerdings auch das teuerste Tablet im gesamten Testfeld.

Auch im direkten Vergleich zum hier nicht noch einmal getesteten iPad Air bleibt Samsung Testsieger: Das Apple-Tablet wurde im Januar-Test berücksichtigt und erhielt mit 1,8 eine knapp schwächere Gesamtnote. Der Testsieger vom Januar, das Samsung Galaxy Note, kam ebenfalls auf die Gesamtnote 1,7, ist mit 550 Gramm aber deutlich schwerer als das Galaxy TabPro.

Platz zwei der größeren Tablets des Juni-Tests erreichte das Tolino tab 8.9" für nur 199 Euro. Wer keine 575 Euro ausgeben will, ist auch mit dem vorrangig im Buchhandel erhältlichen Tablets gut bedient, das eine Gesamtnote von 2,3 erhielt. Sein Display leuchtet hell und ist sehr blickwinkelstabil, der Akku hält beim Abspielen von Videos bis zu 9 Stunden durch.

Bei den kleineren Tablets lag das Lenovo Yoga Tablet 8 3G (Note 2,1) vorn, dicht gefolgt von den Tablets der Hersteller HP und LG. Das Yoga-Tablet ist durch seine ungewöhnliche Bauform bemerkenswert, denn an einer der langen Kanten befindet sich ein Wulst, der sich gleichermaßen als Griff und als Standfuß eignet. Das zusätzliche Volumen nutzt Lenovo als Akku und erreicht damit eine überragende Laufzeit von mehr als 14 Stunden.

Amazon-Tablet überzeugt trotz Werbung

Als einer der Testsieger kann sich Amazon trotz mangelnder Konkurrenz deshalb fühlen, weil das Kindle fire mit 1,9 die zweitbeste Gesamtnote aller 15 Tablets einheimste. Der Akku erhielt mit einer Laufzeit von mehr als elf Stunden sogar die Bestnote (1,2). Auch Display und Rechenleistung schnitten sehr gut ab.

Allerdings entpuppte sich das Amazon-Tablet "bei näherem Hinsehen als Werbeplattform für Bücher, Musik, Videos und andere Produkte aus Amazon-Shops". Dieses "Spezialangebot" verschwindet nur, wenn zu dem Grundpreis von 480 Euro nochmals 15 Euro Aufpreis gezahlt werden.

Medion-Tablet erhält ein "Befriedigend"

Klarer Testverlierer ist das weitgehend unbekannte Billig-Tablet Denver TAD-70092 für gerade einmal 100 Euro, das nur auf ein "Ausreichend" (3,7) kam. Hier fanden die Tester kaum ein lobenswertes Wort. Akkulaufzeit, Ladezeit, Display, Ausstattung – überall hagelte es schlechte Noten. Gerade einmal 20 Euro mehr kostet das Medion LifeTab E7315, das immerhin mit einem "Befriedigend" davonkam. Hier gefiel den Testern die Handhabung genauso gut wie beim 8-Zoll-Testsieger, in der Testdisziplin "Funktionen" überzeugte das LifeTab hingegen nicht.

Alle getesteten Tablets haben ein Android-Betriebssystem, die der jeweilige Hersteller mehr oder weniger stark anpasst. Doch Amazon greift beim Kindle fire HDX noch deutlich tiefer in das System ein. Wer seine Bücher und Software nicht bei Amazon erwerben will und Wert auf eine große App-Sammlung macht, sollte um das Tablet einen großen Bogen machen, denn Zugriff auf den Google Play Store gibt es nicht. Dadurch fehlen auch die Google-eigenen Apps wie etwa Google Maps. Stattdessen muss der Nutzer auf den App Store von Amazon zurückgreifen.

Den vollständigen Test lesen Sie in der Februar-Ausgabe von "test"

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