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Neues Tablet von Nokia: N1 setzt auf Android 5 Lollipop

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Überraschung aus Finnland  

Nokia meldet sich mit einem Tablet zurück

19.11.2014, 09:52 Uhr | yba

Neues Tablet von Nokia: N1 setzt auf Android 5 Lollipop. Das Nokia N1 (Quelle: Nokia)

Intel Prozessor und Buchstabensuche: Das Nokia N1 ist ein interessanter Sonderling. (Quelle: Nokia)

Microsoft hat zwar damit begonnen, den Namen Nokia von seinen Smartphones zu streichen, aber ganz so leicht wollen sich die Finnen nicht von der Bühne drängen lassen. Der ehemalige Handy-Hersteller präsentiert mit dem Nokia N1 zum ersten Mal ein Tablet. Und das läuft nicht mit Windows Phone sondern mit Android. Es scheint fast, als könne Nokia nach dem Bruch mit Microsoft neu aufatmen.

Ganz nach dem Vorbild von Apple übte sich Nokia in den vergangenen Tagen in Geheimnistuerei. Ein rätselhaftes Bild auf Twitter begleitet von den Worten "Wussten Sie schon? Wir haben noch etwas vor", regten erfolgreich den Appetit an. Viele glaubten an eine Settop-Box für Fernseher.

Was dann jedoch kam war ein acht Zoll kleines Tablet mit ungewöhnlichen technischen Eigenschaften. So besteht das Gehäuse etwa nicht aus Plastik, sondern Aluminium. Mit einem Gewicht von 318 Gramm wiegt es nur unwesentlich mehr als Apples iPad mini 3.

Nokia Z Launcher mit besonderer Suche

Nokia hat sich zudem eine eigene Bedienoberfläche für Android erdacht. Der Nokia Z Launcher wirkt etwas edler und aufgeräumter als die meisten Android-Oberflächen, die eigentliche Besonderheit liegt aber in der Suche.

Schon ein auf das Display gemalter Buchstabe soll genügen, um den Nutzer zum Ziel zu führen. Um zu verstehen, was der Zeichner mit einem "F" meint, muss die Software ihren Nutzer natürlich recht gut kennen. Wer den Nokia Z Launcher nutzt, muss sich also damit abfinden, dass seine Gewohnheiten protokolliert werden.

Nokia N1 mit Android 5

Das Nokia N1 kommt mit der derzeit neuesten Android-Version 5.0 alias Lollipop. Der Nokia Z Launcher soll bereits ab Version 4.1 funktionieren – erfolgreich getestet wurden aber nur das Samsung Galaxy S5, S4 und S3 sowie das Nexus 5. Wem der Launcher nicht gefällt, der kann ihn laut Nokia durch jeden anderen Launcher ersetzen.

Das Display hat ebenso wie das iPad mini 3 eine Auflösung von 2048 × 1536 Pixeln bei einem Seitenverhältnis von 4:3. Das hört sich zwar etwas altbacken an, bietet bei einer Displaygröße von acht Zoll jedoch mehr Vor- als Nachteile. Bei 4:3 sieht der Nutzer im Querformat mehr Inhalte als bei einem 16:9-Tablet wie zum Beispiel dem Nexus 7. Letzteres ist für ein Mini-Tablet zudem außergewöhnlich breit und lässt sich schwerer mit einer Hand bedienen.

Intel an Bord des Nokia N1

Eine weitere Besonderheit des Nokia N1 ist der Atom Z3580 Prozessor von Intel. Auf Android-Geräten der Oberklasse kommen gewöhnlich Snapdragon-Prozessoren von Qualcomm zum Einsatz. Der Intel Atom Z3580 dürfte sich mit vier Rechenkernen und einer Taktrate von 2,3 Gigahertz seinen Konkurrenten in Sachen Leistung ebenbürtig zeigen. Wie es mit dem Energieverbrauch des Nokia N1 aussieht, müssen Tests noch zeigen. Nokia machte zur Laufzeit des Akkus mit 5300 mAh bislang keine Angaben.

Ansonsten zeigt das Nokia N1 alle Eigenschaften eines Oberklasse-Tablets: zwei Gigabyte Arbeitsspeicher, schnelles WLAN nach ac-Standard und Dual-Band, Bluetooth 4.0 sowie eine Acht-Megapixel-Kamera an der Rückseite so wie eine Optik mit fünf Megapixeln für Videotelefonie und Selfies.

Das Nokia N1 kommt lediglich in einer Speicherausführung von 32 Gigabyte auf den Markt, ein Steckplatz für Speicherkarten fehlt. Auch beim Angebot von Farben zeigt sich Nokia von seiner bescheidenen Seite: Interessenten können zwischen "Natürlichem Aluminium" und "Lava Grau" wählen – von der knalligen Farbenpracht der Lumia-Smartphones hat sich Nokia offensichtlich verabschiedet. Das Nokia N1 wird von Foxconn produziert und verkauft und soll zunächst in China für umgerechnet 250 US-Dollar plus Steuern erscheinen, weitere Länder sollen folgen.

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