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Stiftung Warentest: Gute Tablets müssen nicht teuer sein

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Leistung ist nicht alles  

Warentest prüft Tablets mit Spezialfunktionen

23.12.2014, 12:39 Uhr | dpa, t-online.de

Stiftung Warentest: Gute Tablets müssen nicht teuer sein. Tablets von Toshiba, Samsung und Lenovo (Quelle: T-Online.de-Montage)

Tablet-Test: Hersteller setzen auf Spezialfunktionen (Quelle: T-Online.de-Montage)

Gute Tablets überschwemmen den Markt, weshalb die Hersteller vermehrt auf Spezialfunktionen setzen. Die Stiftung Warentest hat in ihrer Zeitschrift "test" (Ausgabe 1/2015) 20 Tablets mit Bilddiagonalen von acht bis dreizehn Zoll ins Labor geschickt. Ergebnis: Apples iPads verlieren an Boden. Die Spitzenmodelle im Test schlagen die Kult-Marke in ihrer eigenen Königdisziplin. Zudem bewertete die Stiftung kein Tablet unter 300 Euro mit "gut".

Die Spezialfunktionen der Tablets fallen recht unterschiedlich aus: Apple und Samsung beispielsweise setzen auf biometrische Sicherung ihrer Galaxy Tabs und iPads. Durch den Fingerabdrucksensor wird der Zugriff von Unbefugten auf das Gerät erschwert. Amazon setzt bei seinem Fire HDX 8.9 auf Live-Hilfe per Videochat und eingebaute Produkterkennung, was das Shoppen im Web angenehmer machen soll. Beide Funktionen konnten die Tester allerdings nicht restlos überzeugen.

Andere Hersteller setzen auf besonders haltbare Geräte. Sonys Xperia Tablet Z3 Compact ist bis zu 30 Minuten lang wasserdicht – solange man es nicht in Salz- oder Spülwasser wirft. Im Test überzeugte auch der eingebaute NFC-Chip, der ausdauernde Akku und das geringe Gewicht.

Testsieg geht an Samsung

Konkurrent Lenovo hat mit dem Yoga Tablet 2 Pro gleich eine eigene Geräteklasse erfunden. Das Android-Tablet ist mit 13,3 Zoll Bildschirmdiagonale nicht nur ungewöhnlich groß, es hat durch den verstellbaren Standfuß auch viele Einsatzmöglichkeiten. Der eingebaute Beamer konnte die Tester aber nicht überzeugen.

Den besten Eindruck unter den 10-Zoll-Tablets hinterließ das Samsung Galaxy Tab S 10.5 für etwa 540 Euro (Note: 1,8). Hier sorgte vor allem das scharfe und farbintensive Display für einen "Wow"-Effekt. Aber auch die Leistung des Akkus fiel den Testern positiv auf. Das Apple iPad Air 2 mit WLAN und SIM (610 Euro) landete in dieser Größenkategorie knapp hinter Samsung auf dem zweiten Platz. Besonders ärgerlich fanden die Tester, dass sich der Speicher des iPad nachwievor nicht erweitern lässt.

iPad abgeschlagen

Bei den Mini-Tablets mit acht Zoll Bilddiagonale erzielten das Galaxy Tab S 8.4 für rund 470 Euro und Sonys Xperia Z3 Compact (circa 475 Euro) die Bestnoten (1,9). Das Display des Xperia Z3 Compact ist zwar nicht ganz so brillant wie das des kleinen Samsung, hatte laut Warentest aber den besten Akku im Testfeld. Apples iPad Mini 3 mit WLAN und SIM für rund 510 Euro landete auf dem dritten Platz (Note: 2,3).

Wenig Begeisterung löste das 13 Zoll große Lenovo Yoga Tablet 2 Pro (etwa 500 Euro) aus. Das Tablet mit dem Beamer sei einfach zu schwer. Der Projektor sei lichtschwach, zeige unscharfe Bilder und ließe sich zudem nur sehr umständlich justieren. Dennoch reichte es am Ende gerade noch für ein "gut" (Note: 2,5).

Den gesamten Testbericht mit weiteren Android- und Windows-Tablets lesen Sie im Januar-Heft der Zeitschrift test.

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