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Microsoft Surface Pro 4 im Test: Teurer Notebook-Ersatz

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Notebook-Ersatz  

Microsoft Surface Pro 4 im Test

26.11.2015, 18:52 Uhr | Jörg Hofmann, t-online.de

Microsoft Surface Pro 4 im Test: Teurer Notebook-Ersatz. Microsoft Surface Pro 4 mit Surface Pen im Kurztest. (Quelle: t-online.de)

Das Microsoft Surface Pro 4 hat das Zeug zum Notebook-Ersatz. (Quelle: t-online.de)

Mit dem Surface Pro 4 hat Microsoft jetzt auch sein Profi-Tablet neu aufgelegt, nachdem die Standard-Variante schon im Frühjahr ihren Auftritt hatte. Ob der Notebook-Ersatz hält, was er verspricht, verrät unser Test.

Rund ein Jahr nach dem Surface Pro 3 ist jüngst das Pro 4 im Handel erschienen und bedient sich der neuen Generation an Prozessoren und Betriebssystemen. Doch Microsoft hat mehr getan, als nur sein Tablet dem aktuellen Stand der Technik anzupassen.

Das Surface Pro 4 löst jetzt mit 2736 × 1824 Pixeln etwas höher auf als der Vorgänger Surface Pro 3. Mit 267 ppi erreicht der Hybrid-PC damit fast die Pixeldichte aktueller Smartphones. Das Panel zeigt lebendige Farben und gute Kontraste. Doch auf den zweiten Blick reicht es nicht aus, um die Konkurrenz aufzumischen: Das Gewicht des neuen Microsoft-Tablets ist mit 786 Gramm etwas schwerer als das iPad Pro, obwohl der Bildschirm mit 12,3 Zoll kleiner ist. Das liegt vor allem an der potenten Hardware – die Prozessorleistung spielt in einer anderen Liga als die einer Smartphone-CPU. 

Design und Verarbeitung

Materialwahl und Verarbeitung des Surface Pro 4 sind erwartungsgemäß gut, hier gab sich schon der Vorgänger keine Blöße. Die Magnesiumlegierung macht einen edlen Eindruck, das kantige Design mit den Lüftungsschlitzen an den Rändern wurde beibehalten. Auf der Rückseite befindet sich eine Stütze, die sich stufenlos in die gewünschte Position einrasten lässt. Das ist hilfreich, denn so lässt sich das Tablet bequem auf den Tisch stellen, wenn es auf die Dauer zu schwer wird.

Die hohe Punktdichte mit 267 ppi ist mehr als ausreichend, sowohl zur Büroarbeit, zum Videoschauen und im Internet. Dank Windows 10 lassen sich Symbole und Systemschrift skalieren, so dass sie im Desktop-Modus nicht unlesbar klein werden.

Microsoft Surface Pro 4: Leistung satt

In unserem Testgerät steckt ein Intel Core i5-6300U mit einem Basistakt von 2,4 GHz. Die CPU hat zwei Kerne und kommt aus der aktuellen Skylake-Generation, die eine hohe Leistung bei wenig Stromverbrauch bietet. Als Unterbau dienen 8 GB RAM.

Gegenüber der Atom-CPU der Surface-Linie ohne das "Pro" im Namen ist der neue Core-i-Prozessor ein Gewinn für das Surface, der sich durch spürbar mehr Leistung bemerkbar macht. Auch vollgepackte Internetseiten laufen flüssig, Programme starten flott und mehrere, gleichzeitig laufende Anwendung ruckelfrei. Im 3DMark-Benchmark erzielte das Testgerät einen Wert von 849 Punkten, womit es jeden durchschnittlichen Office-PC problemlos abhängt.

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Surface Pro 4 hat überraschend träge Momente

Leider weiß das Surface Pro 4 oft nicht, wo oben und unten ist. Abgelöst von der Tastatur haben wir es mehrfach gedreht und gewendet, aber die Bildschirminhalte blieben stur an ihrem Platz. In den Bildschirmeinstellung haben wir schließlich die jeweiligen Anzeigen-Formate (Hochformat, Querformat) festgelegt. Ergebnis: Die Titelleiste des geöffneten Programmfensters erschien für mehrere Sekunden doppelt – einmal oben und einmal unten.   

Die Akkulaufzeit des Surface Pro ließ sich nach den paar Augenblicken noch nicht wirklich beurteilen. Microsoft nennt bis zu neun Stunden "Videowiedergabe", was je nach Nutzungsintensität auf etwa sechs bis sieben Stunden hinausläuft. Wer es nur zum gelegentlichen Surfen nutzt und es nach Gebrauch direkt in den Standby-Modus schickt, kommt mehrere Tage ohne Steckdose aus.

Teurer Hybrid-PC

Die günstigste Variante des Surface Pro 4 mit 128 GB Speicherplatz schlägt mit 999 Euro zu Buche und entspricht hardwareseitig einem Mittelklasse-Notebook. Die Luxus-Ausgabe mit Core-i7-Prozessor und 512 GB-SSD kostet satte 2449 Euro.

Obwohl das Surface Pro praktisch immer in Kombination mit dem Typecover beworben wird, liegt dieses dem Gerät nicht bei, wofür Microsoft noch einmal zur Kasse bittet. Doch die Investition lohnt, sobald man Möglichkeiten des Surface auch nutzen will. 

Fazit: Preisfrage

Es ist beeindruckend, wie viel Power Microsoft in so ein handliches Gehäuse stecken kann. Dazu kommen etliche Software-Beigaben, die mehr sind als nur Spielerei. Die Trägheit mit der unser Testgerät auf Rotationen reagierte nervte jedoch – hoffentlich nur ein Bug der mit einem Windows-Update behoben werden kann.   

In der Summe mit Eingabestift und Tastatur ist das Surface Pro 4 aber ein brauchbares Paket für den mobilen Einsatz.

Für die Benutzung in den eigenen vier Wänden kann Microsoft das Versprechen nicht ganz halten, ein Notebook zu ersetzen und gleichzeitig eine gute Tablet-Erfahrung zu bieten. Als reines Tablet ist das Gewicht zu hoch und als Notebook der Grafikchip zu langsam, wenn es auch zum Spielen genutzt werden soll.

Der Knackpunkt ist der Preis: In der Testausstattung mit Core i5, 256 GB und Tastaturcover werden rund 1560 Euro fällig. Zu diesem Preis ist schon ein sehr gut ausgestattetes Ultrabook zu haben  – oder ein mittelprächtiges Notebook plus Tablet obendrauf.

Als leistungsfähigen, vorzeigbare Notebook-Ersatz mit Tablet-Zusatzfunktion bietet sich das Lenovo Yoga 2 Pro an. Soll es lediglich ein Windows-Tablet sein, gibt es mehrere, deutlich günstigere Alternativen von Asus, Acer und HP.

Technische Daten

Microsoft Surface Pro 4
SystemWindows 10 Pro mit 64 Bit
Display12,3" (31,2 cm)
Auflösung2736 × 1824 Pixel
CPUIntel Core m3, i5 oder i7 der 6. Generation (Skylake)
RAM4/8/16 GB
Speicher128/256/512 GB
Kameras8,0 / 5,0 MP
FunktechnikWLAN a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.0
AnschlüsseUSB 3.0, MicroSD, Mini-DisplayPort
BesonderheitenTastaturcover als Zubehör
Gewicht766 g (m3)/786 g (i5/i7)
Maße292 × 201 × 8,5 mm
Preisab 999 Euro

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