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Hausverkauf: mit Makler oder ohne?

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Hausverkauf besser mit oder ohne Makler?

30.03.2011, 09:18 Uhr | dpa-tmn

Hausverkauf: mit Makler oder ohne?. Beim Hausverkauf gibt es einiges zu beachten. (Foto: imago)

Beim Hausverkauf gibt es einiges zu beachten. (Foto: imago)

Die Kinder ziehen aus, der neue Job ist im Ausland oder die neue Wohnung einfach schöner: Gründe für einen Hausverkauf gibt es viele. Doch wer sein Eigenheim verkaufen will, steht vor vielen Fragen: Wie viel ist das Haus wert? Wie wird dieser Wert ermittelt? Soll ich das Haus selber verkaufen oder besser einen Makler beauftragen? Eine einfache Antwort gibt es nicht. Immobilienbesitzer sollten sich daher gut vorbereiten.

Bevor das Haus auf dem Immobilienmarkt angeboten werden kann, muss zuerst der Verkaufspreis ermittelt werden. "Der private Hausverkäufer sollte den örtlichen Immobilienmarkt über einige Zeit beobachten und auf die Preise von Vergleichsobjekten achten, um seine Vorstellungen am regionalen Preisniveau ausrichten zu können", empfiehlt Edeltraud Reitzer vom Verband Wohneigentum in Bonn.

Mindestwert für Haus festlegen

Der Eigentümer sollte sich immer überlegen, wie viel Geld der Verkauf bringen muss, um keinen Verlust zu machen, rät Alexander Wiech vom Eigentümerverband "Haus & Grund" in Berlin. "Der Verkäufer sollte also wissen, was er alles in der Vergangenheit in sein Haus investiert hat."

Wer den individuellen Wert für sein Haus herausfinden will, kann auch ein Gutachten erstellen lassen. Dafür gibt es auch Angebote für weniger als 50 Euro im Internet. Allerdings liefern diese Analysen nur einen groben Anhaltspunkt. Präzisere Angaben erhält man, wenn man einen Sachverständigen beauftragt. Dessen Gutachten ist allerdings teurer als die Online-Auskunft. "Ob die Kosten dafür verhältnismäßig sind, muss im Einzelfall geklärt werden", meint Alexander Wiech.

Ein Makler ist für den Hausverkauf nicht immer nötig

Ob man einen Makler beauftragt oder den Verkauf selbst in die Hand nimmt, hängt von der individuellen Situation ab. Wenn es eine hohe Nachfrage von Käufern sowie ein geringes Angebot an Häusern gibt, spricht nach Meinung von Wiech vieles dafür, sich die Kosten für einen Makler zu sparen. Andererseits ist ein Makler mit der Erstellung eines Exposés vertraut und hat Erfahrungen mit Vermarktungsstrategien sowie regionale Marktkenntnisse.

Wer sich für die Zusammenarbeit mit einem Makler entscheidet, sollte diesen im eigenen Interesse gut unterstützen. Darauf weist Jürgen Michael Schick, Vizepräsident der Maklervereinigung Immoblienverband Deutschland (IVD) in Berlin, hin. "Der Verkaufserfolg hängt maßgeblich davon ab, welche Informationen und Dokumente der Verkäufer dem Makler zur Verfügung stellt." Zu diesen wichtigen Unterlagen gehören der Grundbuchauszug, die Bauakte des Hauses und der gesetzlich vorgeschriebene Energieausweis.

Exposé beim Hausverkauf ist Pflicht

Auch Informationen über das Umfeld des Hauses sind für den Makler wichtig. "Bei den Verkaufsverhandlungen ist es sehr hilfreich, wenn die Entwicklung der jeweiligen Wohnlage gut dokumentiert ist", sagt Schick. "Insbesondere dann, wenn das Wohnumfeld durch Infrastrukturmaßnahmen oder die Ansiedlung von Geschäften oder kulturellen Einrichtungen stark aufgewertet wurde."

Unerlässlich beim Hausverkauf ist ein Exposé, das alle wichtigen Informationen über das Haus wie Lage, Grundstücksfläche und energetischen Zustand enthält. Ein Bild der Vorderansicht des Hauses und weitere Ansichten sollten die Fakten ergänzen. Nicht immer sind Anzeigen unbedingt notwendig, um auf ein Immobilien-Angebot aufmerksam zu machen. "Je nachdem, wie der Markt sich gestaltet, in dem das Objekt liegt, kann bereits Mund-zu-Mund-Propaganda, sprich das Weitererzählen der Verkaufsabsicht, ausreichen, um Kaufinteressenten zu finden", meint Reitzer.

Online-Marktplätze haben entscheidende Vorteile

Weil das aber nicht unbedingt die Regel ist, sollte man im Anzeigenteil der Tageszeitung und auf einem oder mehreren der verschiedenen Marktplätze im Internet werben. Die Online-Marktplätze wie immobilienscout24.de sind für viele Käufer heute die erste Wahl bei der Suche nach einem geeigneten Objekt. Außerdem können Verkäufer ihr Angebot hier attraktiv bewerben, zum Beispiel mit ergänzenden Bildern und Grundrissen.

Wer ein selbst bewohntes Haus verkauft, muss einen dabei erzielten Gewinn nicht versteuern, sagt Alexander Wiech. "Allerdings können auch Verluste nicht steuerlich geltend gemacht werden." Für das Finanzamt relevant sind nur Verkäufe von nicht selbst genutzten Immobilien. Häufig kennen private Hausverkäufer nicht die dabei zu beachtende Spekulationsfrist von zehn Jahren, warnt Edeltraud Reitzer. "Um dadurch oder durch andere Konstellationen steuerlichen Nachteilen zu entgehen, ist kompetente Beratung zu empfehlen - und zwar vor dem Verkauf."

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