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EnEV-Nachweise: Teure Planung oft nicht umgesetzt

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Energetische Maßnahmen nicht umgesetzt

11.04.2011, 16:21 Uhr | zuhause.de

EnEV-Nachweise: Teure Planung oft nicht umgesetzt. Genauer untersucht sind energetische Maßnahmen oft nur mangelhaft umgesetzt. (Foto: Imago)

Genauer untersucht sind energetische Maßnahmen oft nur mangelhaft umgesetzt. (Foto: Imago)

Entspricht die Qualität von Neubauten tatsächlich den strengen Richtlinien der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV) oder sind deutsche Wohnneubauten Energieschleudern? Nach der neuesten Untersuchung des Verbandes Privater Bauherren (VPB) 2010 hat sich grundlegend nur wenig im Vergleich zur letzten Prüfung vor gut zwei Jahren geändert.

Die Ergebnisse, die das Institut Privater Bauherren (IPB) für den VPB zusammengetragen hat, sind zwar etwas besser ausgefallen, doch immer noch ernüchternd, resümierte Klaus Kellhammer, der VPB-Vorstandsmitglied ist. Das Institut untersuchte laut Angaben 5231 Bauvorhaben, die von EnEV-Sachverständigen in den VPB-Regionalbüros betreut wurden.

Vorgeschriebene Beratung sehr hilfreich

Die Sachverständigenberatung, die bei Bezug von Zuschüssen der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) inzwischen vorgeschrieben ist, scheint dabei die besten Ergebnisse erbracht zu haben. Sie wurde unter Anderem auf Grund des negativen Ausgangs der letzten Untersuchung des Verbandes eingeführt.

EnEV-Nachweise zu über 50 Prozent technisch nicht korrekt umgesetzt

Laut den Angaben des Instituts bekommt der private Bauherr oft nicht das vereinbarte Leistungsspektrum, für das er bezahlt hat. So entsprächen rund 30 Prozent aller Neubauten nicht den Anforderungen der Energieeinsparverordnung. Fast 50 Prozent der EnEV-Nachweise wären falsch berechnet worden und bei etwas mehr als 50 Prozent der begutachteten Fälle wurden die einberechneten Maßnahmen technisch nicht korrekt umgesetzt. Es wurden beispielsweise Dämmstoffe mit schlechteren Dämmwerten als geplant verwendet, was sich in der Realität natürlich negativ auf den Wärmeverbrauch auswirkt.

Verbesserungsmaßnahmen geplant, aber nicht umgesetzt

Es wurden zum Teil auch Maßnahmen zur Verbesserung des Energiehaushaltes eines Gebäudes einberechnet, die dann aber im Bauverlauf überhaupt nicht angewendet wurden. Dazu zählt beispielsweise der "Blower-Door"-Test, bei dem das Gebäude abschließend auf Undichtigkeiten geprüft wird - sei es an Fenstern oder Türen oder aber auch an Schnittpunkten zwischen Gebäude und Installationen. Dazu zählt etwa die Entlüftung der sanitären Anlagen oder der Anschluss des Kamins an das Dach. Danach müssen die entsprechenden Schwachstellen nachgearbeitet werden. Auch wäre bei der Planung der Baumaßnahmen nicht gezielt auf Wärmebrückenverluste eingegangen worden, obwohl dies zur Verbesserung der Dämmwerte eingeplant war (verminderter Wärmebrückenzuschlag). Die Folge: Letztlich verbraucht das Haus mehr Energie als auf dem Papier ausgewiesen und erreicht so zum Teil nicht einmal den angestrebten Energiestandard.

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