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Immobilienrente: Haus zu Geld machen und drin wohnen bleiben

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So zahlt das Haus die Rente

19.01.2012, 16:58 Uhr | sj, zuhause.de, Stiftung Warentest

Immobilienrente: Haus zu Geld machen und drin wohnen bleiben. Das Haus im Alter verkaufen und trotzdem drin Wohnen bleiben.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Haus im Alter verkaufen und trotzdem drin Wohnen bleiben. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auch wenn man sein Leben lang gearbeitet hat, heißt das noch lange nicht, dass man in der Rentenzeit ausgesorgt hat. Jahrelang wurde das Einkommen ins eigene Häuschen gesteckt und im Alter reicht das Geld kaum für die nötigen Reparaturen am Haus. Das Heim verkaufen und in eine kleinere Bleibe umziehen kommt für die wenigsten Rentner in Frage. Als Lösung bietet sich die Immobilienrente an: Dabei macht man das Haus zu Geld und kann trotzdem darin wohnen bleiben.

Wenn die Rente nicht zum Leben reicht, sorgen die eigenen vier Wände für eine Aufstockung. Dazu gibt es die Möglichkeit, das Haus zu beleihen. Man bekommt dann einen Kredit, für den man während der Laufzeit weder Zinsen noch Tilgung zahlt. Die Summe kann man sich monatlich als eine zusätzliche Rente auszahlen lassen. Die Zeitschrift Finanztest hat sich die zurzeit angebotenen Modelle angesehen und berichtet darüber in ihrer Februar-Ausgabe.

Mit der Immobilie die Rente aufstocken

Erst wenn der Eigentümer – oder bei Paaren der länger lebende Partner – stirbt, das Haus verkauft oder dauerhaft auszieht, wird das Darlehen samt Zinsen fällig. Die Bank bekommt ihr Geld dann aus dem Verkaufserlös der Immobilie. Wenn die Erben die Schulden tilgen, können sie das Haus behalten. Bislang bot allein die Immokasse ein solches Rentenmodell überregional an. Nun gibt es aber laut Finanztest starke Konkurrenz durch die R+V-Versicherung. Ihre Immobilienrente ist seit Jahresbeginn in ganz Deutschland zu haben – allerdings mit hohen Hürden.

Bis zu 600 Euro im Monat zusätzlich

Die Häuser müssen sich in "wertstabiler Lage" befinden und einen Marktwert von mindestens 250.000 Euro haben. Der Eigentümer muss zwischen 65 und 80 Jahre alt sein. Akzeptiert werden nur gut erhaltene und schuldenfreie Immobilien. Ein 75 Jahre alter Mann mit einer schuldenfreien Immobilie im Wert von 300.000 Euro kann so sein Einkommen um 611 Euro im Monat aufbessern, eine 70-jährige Frau um 364 Euro. Das Verfahren der Immobilienrente wird auch Umkehrhypothek genannt. Der Name kommt daher, dass bei diesen Krediten die Schulden im Laufe Zeit nicht wie bei üblichen Bankdarlehen abnehmen, sondern immer höher werden.

Haus verkaufen bei lebenslangem Wohnrecht

Eine Alternative zur Umkehrhypothek ist der Verkauf des Hauses gegen ein Wohnrecht und eine Rente. Das bietet die Stiftung Liebenau im oberschwäbischen Meckenbeuren an. Die Stiftung ist vor allem in der Alten- und Behindertenhilfe tätig. Bei ihrer Form der Immobilienrente, der so genannten Zustifterrente, vergibt sie keine Darlehen, sondern kauft älteren Menschen die Immobilie ab.

Die ursprünglichen Besitzer verlieren zwar das Eigentumsrecht an ihrer Wohnung, dürfen aber bis ans Lebensende mietfrei darin wohnen. Ein Vorteil in fortschreitendem Alter ist, dass sich die Rentner nicht mehr selbst um die Instandhaltung kümmern müssen. Sie erhalten dafür eine lebenslange Rente, die auf Wunsch auch auf einen bestimmten Zeitraum befristet werden kann. Das lebenslange Wohnrecht und die Rentenzahlung auf Lebenszeit sind durch Einträge im Grundbuch abgesichert.

Hoher Abschlag

Die Rente wird dabei nach dem System der Versicherungsmathematik berechnet. Allerdings geht zunächst etwa ein Drittel des Immobilienwerts für Formalitäten wie die Grunderwerbsteuer, Notar und Wertgutachten, einen Betrag für die künftige Instandhaltung und einen Risikoabschlag drauf. Laut Stiftung Warentest ist die Zustifterrente im Vergleich zur Umkehrhypothek nachteilig, wenn der Rentner früh auszieht oder stirbt. Dafür bekommt der Ex-Eigentümer aber eine Rente, die zusammen mit den ersparten Instandhaltungskosten höher ausfällt als bei einer Umkehrhypothek.

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