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Ökologisches Bauholz: Was sagen Öko-Siegel aus?

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Ökologisches Bauholz: Was sagen Öko-Siegel aus?

13.06.2013, 10:09 Uhr | fk (CF)

Viele Bauherren legen Wert auf ökologisches Bauholz. Bei der Auswahl des Holzes vertrauen sie in der Regel auf die Zuverlässigkeit von Öko-Siegeln. Doch was sagen die eigentlich wirklich aus?

Vertrauenswürdigkeit von Öko-Siegeln

Wirklich ökologisches Bauholz lässt sich trotz diverser Öko-Siegel für den Laien kaum noch identifizieren. Nach einem Bericht des Magazins "Öko-Test" sind die Siegel FSC und PEFC die etablierten Zertifikate für eine ökologische und nachhaltige Forstwirtschaft. Sie sollen belegen, dass für das ausgezeichnete Holz nicht mehr Bäume geschlagen wurden als nachwachsen.

Das FSC-Siegel gilt dabei weithin als verlässlich. Es wird in den meisten Fällen für Tropenhölzer verwendet, die vor allem wegen ihrer Widerstandsfähigkeit beliebt sind. An dem Öko-Siegel werden die Verwirrspiele um ökologisches Bauholz aber sehr deutlich, denn der Verbraucher sieht meist nur die FSC Beschriftung und übersieht den Zusatz "mixed sources", der mittlerweile auf manchen Hölzern zu finden ist. Hölzer mit diesem Zusatz dürfen zu 50 Prozent aus nicht zertifizierten Rohstoffen bestehen. Einige Experten sehen diesen Umstand kritisch. Laut FSC Deutschland wiederum handelt es sich dabei um Holz aus der Bundesrepublik, das damit generell aus "unbedenklichen Quellen" stamme, berichtet der Westdeutsche Rundfunk in einem Artikel zum Thema.

Kritik am PEFC-Siegel

Das europäische Öko-Siegel PEFC zertifiziert mittlerweile rund 80 Prozent der aus Europa stammenden Hölzer als ökologisch. Die fehlenden 20 Prozent sind häufig kleinere Forstwirtschaften, die sich die Zertifizierung nicht leisten können oder wollen. Laut einem Bericht des deutschen Naturschutzbunds (NABU) ist das Öko-Siegel PEFC jedoch aufgrund vieler Ausnahmeregelungen nicht vertrauenswürdig. So erlaubt es zum Beispiel Kahlschläge, wenn die "wirtschaftliche Situation" diese erfordert.

Ökologisches Bauholz: Herkunft erfragen

Es kann durchaus davon ausgegangen werden, dass die gängigen heimischen Hölzer, wie Fichte, Lärche, Buche, Birke und Eiche aus Beständen stammen, die einige Anforderungen an ökologisches Bauholz erfüllen. Hölzer aus Russland sollte man nach Aussage des deutschen Naturschutzbundes meiden. Die Herkunft des Holzes können Sie beim Kauf erfragen.

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