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Nachträgliche Renovierungsarbeiten: Balkon anbauen

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Nachträgliche Renovierungsarbeiten - Balkon anbauen

30.12.2013, 11:20 Uhr | jh (CF)

Bei vielen Häusern und Wohnungen lässt sich nachträglich ein Balkon anbauen. Bevor es an die Konstruktion geht, müssen Sie sich die Baugenehmigung einholen.

Was gibt es bei der Konstruktion zu beachten?

In der Regel bereitet der mit der Planung betraute Architekt die Unterlagen für das Bauamt vor. Im nächsten Schritt wird der Antrag im Hinblick auf den örtlichen Bebauungsplan durch die Kommune geprüft. Erfolgt im Anschluss die Baugenehmigung, geht es ans Eingemachte. Es gibt viele Gründe, den Planungsstress und die nicht unerheblichen Ausgaben auf sich zu nehmen: So können Sie sich in den warmen Monaten wunderbar auf den Balkon zurückziehen, lesen, arbeiten oder einfach nur ausspannen. Zudem können Sie hier – je nach Größe – auch mit der Familie essen oder Besuch empfangen.

Wenn Sie einen Balkon anbauen, ist eine optimale Südlage aus naheliegenden Gründen vorzuziehen. Dabei sollte der Balkon idealerweise an das Wohnzimmer anschließen. Sicherlich könnte man ihn auch je nach Konstellation an das Schlafzimmer oder die Küche anbringen, doch der Durchgang durch diese Räume gestaltet sich gerade bei Besuch unpraktisch. Unabhängig davon ist bei einer Ausrichtung gen Norden stundenlanger Schatten vorprogrammiert.

So können Sie einen Balkon anbauen

Die fachmännische Umsetzung der Renovierung durch einen Architekten ist unabdingbar, da ein Balkon immer einen signifikanten baulichen Eingriff darstellt. Der Experte wird dabei prüfen, ob sich eine verankerte oder eher vorgestellte Ausführung empfiehlt. Bei ersterer Variante wird der Balkon getreu der Bezeichnung im Mauerwerk verankert, was eine gesunde Struktur voraussetzt und besonders alte Häuser häufig ausschließt.

Der Vorstellbalkon ist dagegen selbsttragend und erfordert Stützpfeiler. Damit kann die Lösung flexibler angebracht und auch großflächiger umgesetzt werden, kostet aber in der Regel mehr als ein verankerter Balkon. Steht die Grundkonstruktion, ist der Kreativität des Hausherrn keine Grenze gesetzt: So können Sie beispielsweise einen Naturstein-, Beton- oder Holzboden umsetzen. 

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