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Mit Wärmedämmverbundsystem die Fassade schützen

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Sanierung  

Mit Wärmedämmverbundsystem die Fassade schützen

11.12.2013, 13:44 Uhr | kl (CF)

Wärmedämmverbundsysteme sind die erste Wahl für die Außendämmung einer Fassade. Konstruktionen dieser Machart schützen das Haus effektiv vor Wärmeverlust und können die jährlichen Heizaufwendungen um bis zu 30 Prozent reduzieren.

Einfaches Prinzip, bewährte Wirkung

Während die Innendämmung vor allem bei denkmalgeschützten Gebäuden zum Einsatz kommt, empfiehlt sich für herkömmlichen Neu- und Altbau die klassische Außendämmung. Sogenannte Wärmedämmverbundsysteme (WDVS oder WDV-Systeme, manchmal auch als „Thermohaut“ oder „Vollwärmeschutz“ bezeichnet) aus mehreren Komponenten erweisen sich dabei meist als Option mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis.

Als erstes wird das Dämmmaterial in Form von Platten auf die bestehende Fassade geklebt oder gedübelt. Alternativ dazu werden mittlerweile auch Schienenverbindungen eingesetzt. Es folgt die Armierungsschicht, die durch ihre besondere Zusammensetzung Oberflächenspannungen bei starken Temperaturschwankungen verhindern kann. Auf dieser Oberfläche folgen im letzten Arbeitsschritt Verputzung und Anstrich. Moderne Wärmedämmverbundsysteme erlauben im Gegensatz zu älteren Macharten alternativ auch die Fassadeveredlung mit Metall-, Holz- oder Klinkeroberflächen. Gestalterisch gibt es kaum noch Grenzen.

WDV-Systeme schützen seit über 50 Jahren effektiv

Die Grundidee solcher Wärmedämmverbundsysteme besteht bereits seit mehreren Jahrhunderten: Unter anderem nutzen slawische Völker Moos zur Dämmung ihrer Blockhütten. Das erste moderne Wärmedämmverbundsystem kam Ende der 1950er Jahre in Berlin zum Einsatz. Als Dämmstoff fungierte Polystyrol-Hartschaum, der unter dem Markennamen Styropor bekannt wurde und – in abgewandelter Form – bis heute noch bei der Gebäudedämmung eingesetzt wird.

Die Kosten für ein schützendes Wärmedämmverbundsystem variieren je nach Anbieter, Fläche und Material beträchtlich. Der grobe Rahmen liegt zwischen 50 und 150 Euro pro Quadratmeter. Dämmsysteme aus nachwachsenden Rohstoffen wie Hanf, Schafwolle oder Holzfaser können mehr kosten. Ansonsten kommen der besagte Polystyrol-Hartschaum oder Polyurethan zum Einsatz, die auf Erdölbasis hergestellt werden. Die gesamte Dämmschicht ist nach der jüngsten Energiesparverordnung etwa 14 Zentimeter dick. Sofern eine stärkere Isolierung gewünscht ist, lassen sich auch 30 Zentimeter oder mehr umsetzen.

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