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Einbruchschutz: Abwrackprämie für Fenster und Türen im Gespräch

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Einbruchschutz  

Kommt die Abwrackprämie für Fenster und Türen?

05.12.2013, 17:13 Uhr | t-online.de

Einbruchschutz: Abwrackprämie für Fenster und Türen im Gespräch. Kommt die Abwrackprämie für alte Fenster und Türen? (Quelle: imago/Caro)

Kommt die Abwrackprämie für alte Fenster und Türen? (Quelle: Caro/imago)

Schon seit Jahren steigen in Deutschland die Einbruch-Zahlen. Die Aufklärungsquote bei Einbruch-Delikten hingegen bleibt konstant niedrig. Bislang standen Politik und Polizeibehörden dieser Entwicklung weitestgehend ratlos gegenüber. Nach Informationen der "Welt" hat die Innenministerkonferenz in Osnabrück nun eine Abwrackprämie für Fenster und Türen diskutiert. Wer diese austauscht und durch einbruchhemmenden Produkten ersetzt, soll demnach in Zukunft finanziell unterstützt werden.

Vorbild sei die Abwrackprämie für alte Autos, berichtet die Zeitung. Der Vorschlag entstamme "einem 'Handlungskonzept' gegen die Einbruchkriminalität, das die Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention und die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes ausgearbeitet haben.

Schon klare Vorstellungen zur Höhe der Förderung

Einbruchhemmende Produkte erkannt man am VdS-Siegel. (Quelle: VdS)Einbruchhemmende Produkte erkannt man am VdS-Siegel.Demnach gibt es sogar schon klare Vorstellungen darüber, wie hoch die Förderung ausfallen könnte. Neue Türen sollen den Informationen zufolge mit maximal 400 Euro pro Stück, neue Fenster mit maximal je 100 Euro bezuschusst werden. Einbruchhemmende Produkte sind mit dem VdS-Siegel gekennzeichnet. Oft ist das Siegel zusätzlich mit ein bis drei Sternen versehen. Je mehr Sterne das Siegel ausweist, desto besser ist die Schutzklasse des jeweiligen Produkts. Welche Schutzklasse die neuen Fenster und Türen erfüllen müssen, damit die Fördergelder fließen, darüber gibt es noch keine Informationen.

Der Handlungsdruck auf die Politik ist jedenfalls groß. "Die Anzahl der Einbruchsdelikte ist innerhalb der letzten vier Jahre um mehr als 30 Prozent gewachsen", fasst Dr. Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir!", die Einbruchstatistiken der letzten Jahre zusammen. Im selben Zeitraum ist die Aufklärungsquote laut Polizeilicher Kriminalitätsstatistik konstant niedrig geblieben. 2012 konnten die Täter nur in 15,7 Prozent der Fälle ermittelt werden.

Bei einer repräsentativen Umfrage der Provinzial Rheinland aus dem August 2012 gaben rund zwei Drittel der Befragten an, im eigenen persönlichen Umfeld schon einmal Einbrüche erlebt zu haben. Auch eine nicht repräsentative Umfrage auf zuhause.de bestätigt, wie verbreitet Einbrüche inzwischen sind. Nicht einmal ein Viertel der insgesamt 19.600 Teilnehmer (21,9 Prozent) gibt an, im eigenen Umfeld noch nie mit Einbrüchen in Berührung gekommen zu sein.

Branche freut sich über Einbruchschutz-Pläne der Politik

Nicht überraschend reagiert die betroffene Branche äußerst wohlwollend auf die Pläne der Politik, versprechen diese doch ein gutes Geschäft. "Das ist ein wichtiges Signal, das dem Wunsch der Bundesbürger nach mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden massiv entgegenkommt“, kommentiert Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), eine mögliche Förderung durch den Staat. "Mit der Modernisierung veralteter Fenster und Türen haben die Initiatoren den richtigen Ansatzpunkt benannt, Einbrechern ihr Handwerk schwerer zu machen", lobt Tschorn.

Experten bestätigen Wirksamkeit einbruchhemmender Fenstern und Türen

Dass einbruchhemmende Fenster und Türen einen Beitrag zur Einbruchprävention leisten können, wird von Experten bestätigt. Bei vielen Einbrechern handle es sich um wenig versierte Gelegenheitstäter. "Für sie ist vor allem das Eindringen über schlecht gesicherte Türen und Fenster ein Kinderspiel", erklärt Peter Benz von der technischen Prävention des Stuttgarter Landeskriminalamts. "Den besten Schutz bieten einbruchhemmende Fenster, Rollläden, Haus-, Balkon- und Terrassentüren."

Für Einbrecher wäre das Eindringen in derart gesicherte Wohnungen und Häuser mit einem großen Zeitaufwand verbunden. Oft lassen Einbrecher aber nach etwa fünf Minuten von ihrem Vorhaben ab, um nicht auf frischer Tat ertappt zu werden. Außerdem verursacht das gewaltsame Öffnen von einbruchhemmenden Türen und Fenstern Lärm, was das Risiko entdeckt zu werden, für die Einbrecher deutlich erhöht.

Wer auf die Politik nicht warten mag und sein Heim unabhängig von der Abwrackprämie sichern will, dem helfen diese 15 Tipps zum besseren Einbruchschutz. Schon ganz simple Maßnahmen können Einbrecher wirksam abschrecken.

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