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Mit Mosaikputz dekorativ verputzen

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Mit Mosaikputz dekorativ verputzen

30.01.2014, 16:17 Uhr | rg (hp)

Mosaikputz ist ein Kunstharzputz. Diesem wurden Quarzsteine hinzugefügt, um damit eine dekorative Oberfläche zu erzielen. Da der Putz in Fertiggebinden angeboten wird, kann er problemlos verarbeitet werden. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie beim Mischen und Auftragen von Mosaikputz achten sollten.

Den Untergrund vorbereiten

Der Putz kann auf jeden tragfähigen Untergrund aufgebracht werden. Streichen Sie farbige Untergründe oder Holz mit einem weißen Sperrgrund, um zu verhindern, dass Farbe oder Lignin in den Mosaikputz eindringt. Wichtig: Die Struktur wird nur gleichmäßig, wenn Sie vor dem Auftrag jeglichen Staub beseitigen und der Untergrund trocken ist.

Den Putz richtig mischen

Da Mosaikputz eine Mischung ist, kommt es beim Transport und der Lagerung zu einer Entmischung. Rühren Sie die Gebinde gründlich bis zum Boden durch, um die Feststoffe gleichmäßig zu verteilen. Verwenden Sie zum Mischen eine Kelle oder ein langsam laufendes Rührwerk. Mischen Sie höchstens zwei Minuten, da es sonst zu Farbveränderungen kommen kann.

Sollten Sie Putz von verschiedenen Chargen an einer Wand verwenden müssen, verarbeiten Sie das letzte Gebinde der ersten Charge nur zur Hälfte. Mischen Sie diesen Rest mit dem Putz der anderen Charge, damit die Übergänge fließend sind.

Das ist beim Auftragen zu beachten

Ziehen Sie den Putz mit einer Edelstahl Traufel zwei bis drei Millimeter dick auf. Glätten Sie ihn, indem Sie in einer Richtung mit der Traufel darüber streichen. Beschichten Sie zusammenhängende Flächen in einem Zug, denn der Auftrag muss nass in nass erfolgen. Dabei sollten Sie auf eine gute Ausleuchtung ohne Schatten achten, damit Sie die Glätte des Auftrags beurteilen können.

Beachten Sie die klimatischen Bedingungen

Verputzen Sie mit Mosaikputz nur, wenn die Temperatur von Mauer und Luft über acht Grad Celsius liegt. Der Putz benötigt drei Tage zum Abbinden und darf in dieser Zeit nicht nass werden. Schützen Sie ihn, falls erforderlich, mit einer Plane vor Regen. Bis zur Aushärtung braucht ein solcher Putz drei Wochen. In dieser Zeit darf er nicht mechanisch belastet werden.

Beachten Sie: Dellen, die während dieser Periode in das Material gedrückt werden, können nicht mehr beseitigt werden. Sie beeinträchtigen die Optik auf Dauer.

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