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Beitel: Holzwerkzeug mit langer Geschichte

27.02.2014, 08:18 Uhr | kb (CF)

Beitel sind klassische Werkzeuge zur Holzbearbeitung, die es in zahlreichen Ausführungen gibt. Was die unterschiedlichen Modelle im Detail auszeichnet und wofür sie angewendet werden können, erfahren Sie hier.

Die Geschichte des Beitels

Der Beitel ist ein Werkzeug, das in der Menschheitsgeschichte schon seit tausenden von Jahren Verwendung findet. Wie archäologische Funde belegen, wurden die ersten Exemplare aus Knochen gefertigt, bevor sie in der Bronzezeit aus Bronze, in der Eisenzeit aus Eisen und später aus Stahl gefertigt wurden. Der Aufbau des Werkzeugs hat sich im Laufe der Zeit jedoch nicht verändert.

Aufbau des Holzwerkzeugs

Ein Beitel setzt sich aus einem Griff und einer Klinge zusammen. Der Griff besteht aus Holz oder Kunststoff und wird bei den meisten Modellen an beiden Enden durch Metallringe verstärkt. Die Metallringe sollen verhindern, dass der Griff bei der Arbeit durch Hammerschläge beschädigt wird. Die Klinge des Werkzeugs besteht aus abgehärtetem und geschliffenem Stahl. Ihre Länge variiert je nach Modell zwischen zwei und siebzig Millimetern. 

Unterschiedliche Werkzeugtypen

Bei Beiteln wird zwischen Stecheisen, Kanten-, Hohl- und Drechselbeiteln unterschieden. Stecheisen eignen sich zum Stemmen und Stechen. Sie zeichnen sich durch eine massive, rechteckige Klinge mit einer abgeschrägten Kante aus. Der Kantenbeitel ist dem Stecheisen sehr ähnlich. Allerdings wird die Spitze der Klinge durch zwei aufeinander zulaufende Schrägen gebildet, was die Wirkung verstärkt. Das Werkzeug wird vor allem von Zimmermännern zum Ausstemmen sehr tiefer Löcher verwendet. Eine halbrunde Klinge ist für den Hohlbeitel charakteristisch. Dieser eignet sich zum Ausstechen konkaver Vertiefungen. Der Drechselbeitel unterscheidet sich von den anderen Werkzeugtypen insofern, als er an der Drechselbank Verwendung findet. Da er nicht mit dem Hammer geschlagen wird, ist sein Griff auch nicht mit Metallringen verstärkt. Die Klingenform ist von Modell zu Modell unterschiedlich.

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