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Nachtabsenkung: Sinnvolle Methode zum Energiesparen?

14.03.2016, 09:38 Uhr | tj (CF)

Bei der Nachtabsenkung wird die Heizwassertemperatur in der Heizungsanlage zur Nacht hin herunterreguliert. So soll Energie gespart werden. Doch es ist umstritten, ob die Maßnahme tatsächlich den gewünschten Einspareffekt hat.

Nachtabsenkung: Die Idee

Die Idee der Nachtabsenkung ist es, Energie zu sparen, indem die Räume zur Schlafenszeit weniger beheizt werden. Die Heizungsanlage wird dabei so programmiert, dass sie jeden Tag zu später Stunde die Heizwassertemperatur senkt – in der Regel um fünf bis acht Grad. Kurz vor dem Aufstehen hebt die Heizungsanlage die Temperatur an, sodass die Bewohner bei angenehmer Temperatur aus dem Bett steigen können. Generell sollten Mieter und Hausbesitzer darauf achten, dass die Raumtemperatur zu keiner Zeit unter 16 bis 17 Grad liegt: Dann bildet sich Kondenswasser an den Wänden, das Schimmelpilze nach sich ziehen kann. 

Erfolg der Methode umstritten

Experten diskutieren darüber, ob die Nachtabsenkung tatsächlich den angestrebten Einspareffekt hat. Laut dem Landesinnungsverband Schornsteinfegerhandwerk Rheinland-Pfalz lassen sich mit der Maßnahme bis zu sechs Prozent der Heizenergie einsparen. Der Energieexperte Werner Eicke-Hennig sagt laut dem Bund der Energieverbraucher jedoch, dass das nächtliche Absenken nur bei schlecht gedämmten Gebäuden merkliche Einsparungen ermögliche.

Insbesondere große und gut gedämmte Bauten könnten von der Nachtabsenkung kaum profitieren, so Eicke-Hennig. Wird die Heizung nämlich gedrosselt, gibt die Gebäudemasse gespeicherte Wärme an die Raumluft ab – und muss schließlich am nächsten Morgen wieder aufgeheizt werden. Als Faustregel gilt laut Eicke-Hennig: Je weniger das Haus in der Nacht durch die Maßnahmen an Wärme verliert, desto geringer sind auch die Einsparungen. Wird die Heizungsanlage in schlecht gedämmten Altbauten reguliert, lasse sich jedoch merklich Energie sparen.

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